
AUDIO: Neubau des AK Altona in Hamburg rückt näher (1 Min)
Stand: 08.09.2026 13:01 Uhr
Hamburg bekommt ein neues Krankenhaus: Nach Jahren des Stillstands haben sich der Senat und der Krankenhaus-Konzern Asklepios in wichtigen Fragen geeinigt. Damit sind die Weichen für den Neubau des AK Altona gestellt.
Es wird das größte Investitions-Projekt in der Unternehmensgeschichte, sagte Asklepios-Chef Joachim Gemmel. Für den Neubau des AK Altona in Hamburg sind insgesamt 17 Operationssäle geplant – fünf mehr als bisher. Auch die Zahl der Intensiv-Kapazitäten soll etwas steigen. Gleichzeitig soll das neue Krankenhaus weniger Betten haben als bisher, dafür aber von den Abläufen und den medizinischen Voraussetzungen wesentlich moderner werden, sagt Gemmel.
Bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung

Eine beispielhafte Visualisierung des geplanten Neubaus des AK Altona.
Kürzere Wege, engere Zusammenarbeit der medizinischen Fachdisziplinen, bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung: Bereits im Oktober will Asklepios mit einer europaweiten Ausschreibung für den Bau starten. Dann beginnen auch bereits erste Bauvorbereitungen. Spatenstich könnte dann in drei Jahren, die Eröffnung im Jahr 2035 sein. Gebaut werden soll in direkter Nachbarschaft zum bisherigen Krankenhaus an der A7. Darauf haben sich der Senat und der Krankenhaus-Konzern Asklepios geeinigt.
Grundstück und altes Krankenhaus-Gebäude übernimmt die Stadt
Was aus dem alten, denkmalgeschützten Hochhaus der frühen 1970er-Jahre wird, steht hingegen noch nicht fest. Grundstück und altes Krankenhaus-Gebäude gehen an die Stadt über, sagte Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD). Die Stadt übernimmt 77 Prozent der Kosten, Asklepios den Rest. Wie teuer der Neubau wird, halten beide Seiten erst einmal geheim, um den Preis vor Beginn der Ausschreibung nicht in die Höhe zu treiben. Im kommenden Jahr soll die Bürgerschaft dann die Finanzmittel freigeben.

Asklepios soll beim kriselnden Sportmedizinzentrum „Athleticum am Volkspark“ einsteigen. Nach NDR Recherchen steht der Deal jetzt kurz vor dem Abschluss.

Der Chef des Hamburger Klinikkonzerns Asklepios fordert eine nationale Strategie für ein rauchfreies Deutschland.