Stand: 08.09.2026 15:42 Uhr

Der Mann musste notoperiert werden.
Im Fall eines Mannes, der in Seevetal-Maschen (Landkreis Harburg) mit einer Schussverletzung aufgefunden wurde, berichtet die Polizei von einer neuen Wendung: Der 35-Jährige gab laut den Beamten zu, sich selbst verletzt zu haben. Demnach war er nach seiner Notoperation vernommen worden und hatte dabei zunächst widersprüchliche Angaben gemacht. „Letztlich räumte er ein, sich die Schussverletzung selbst zugefügt und dann die Opferrolle eingenommen zu haben“, so die Polizei. Den Ermittlern habe er auch beschrieben, wo er die Waffe versteckt habe. Sie sei am Montag gefunden worden. Die Polizei hatte in der vergangenen Woche einen Zeugenaufruf veröffentlicht. Dabei war zunächst von mutmaßlich drei männlichen Tätern die Rede. Gegen den 35-Jährigen wurden nun Verfahren wegen des Vortäuschens von Straftaten und wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Zur Motivation habe er keine Angaben gemacht, hieß es.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 07.09.2026 | 15:00 Uhr