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Im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine werden die Verluste immer dramatischer – insbesondere auf russischer Seite. Ein Waffenstillstand ist nicht in Sicht.
Moskau – Russland führt seit über viereinhalb Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, und ein Ende ist bislang nicht abzusehen. Russland überzieht insbesondere die ukrainische Hauptstadt Kiew mit immer heftigeren Angriffen, doch die Verluste auch auf russischer Seite werden immer dramatischer. So meldete das ukrainische Militär, dass Russland am Dienstag 1480 Soldaten durch Tod oder Verwundung verloren habe.
Russlands Armee kämpft mit Personalproblemen: Immer weniger Soldaten melden sich. © IMAGO / SNA
Damit steigt nach diesen Angaben die Gesamtzahl der Personalverluste für das russische Militär auf 1.500.870. Die Gesamtkampfverluste der russischen Streitkräfte zwischen dem 24. Februar 2022 und dem 9. September 2026 werden wie folgt geschätzt:
Derweil sind bei einer Serie von russischen Angriffen in der Ukraine zahlreiche Menschen zu Schaden gekommen. In der Hauptstadt Kiew wurden in Folge zahlreicher Angriffe, die bereits in der Nacht begonnen hatten, mindestens fünf Menschen getötet. Die Zahl der Verletzten wurde von den Behörden mit mindestens 35 angegeben. Bei den Angriffen seien mehrere Wohnhäuser getroffen und beschädigt worden.
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Daneben wurden in der Region Sumy im Osten des Landes zehn Menschen in einem Lokalzug bei einem Angriff von Kampfdrohnen verletzt. Bei der Attacke seien die Lokomotive sowie ein Passagierwaggon getroffen und in Brand gesetzt worden, teilten die Behörden auf Telegram mit. Schon am Vormittag war auf der Strecke zwischen Dnipro und Saporischschja eine Mitarbeiterin der ukrainischen Eisenbahn bei einem Drohnenangriff getötet worden.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Der staatliche Stromversorger DTEK berichtete vom Komplettausfall eines Wärmekraftwerks nach einem russischen Angriff. Die Stromerzeugung in der Anlage sei nach erheblichen Schäden eingestellt worden. DTEK machte keine Angaben zum Standort des Kraftwerks. Die Behörden von Mykolajiw und Cherson berichteten von einem vollständigen Blackout in Gemeinden.
Russischer Drohnenangriff an der ukrainisch-moldauischen Grenze
Außerdem sind bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Kontrollpunkt an der ukrainisch-moldauischen Grenze nach Behördenangaben mindestens zwei Zivilisten getötet worden. Drei weitere Menschen seien bei der Attacke in der Nacht zu Mittwoch in Starokosatsche verletzt worden, erklärte der Gouverneur der Region Odessa, Oleh Kiper, in Onlinediensten. Der Kontrollposten sei von „feindlichen Drohnen“ angegriffen worden. (Quellen: Prawda, dpa, AFP) (ktho)