Freiwillige Helfer unterstützen eine Katastrophenschutzübung in Hamburg.

AUDIO: Krisengroßübung in Altona (1 Min)

Stand: 09.09.2026 09:25 Uhr

In Hamburg findet heute eine Katastrophenschutzübung mit europaweiter Beteiligung statt. Dabei wird erstmals in Hamburg eine Notlage durch extreme Wetterereignisse durchgespielt.

Erst eine lange Hitzewelle und gleich danach eine Sturmflut: Mit diesem Szenario wird heute bei der Großübung gearbeitet. Beide Extremwetter-Ereignisse hätten Folgen: Menschen kollabieren, Ältere brauchen kühle Orte, Bäume stürzen auf Straßen und Keller laufen voll.

Wie können Freiwillige den Einsatzkräften helfen?

Das sind im normalen Alltagsgeschäft Aufgaben für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste. Im Krisenfall brauchen diese Profis aber Unterstützung von freiwilligen Helferinnen und Helfern, zum Beispiel um Sandsäcke gegen die Sturmflut zu stapeln. Damit es bei solchen Einsätzen kein großes Durcheinander gibt, wird heute in Altona ganz praktisch geübt. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Hilfsorganisationen aus ganz Europa sollen die Lage managen. Seniorengruppen aus dem Kirchenkreis und Studierende spielen die Zivilbevölkerung.

Billbrook: Feuerwehr simuliert Stromausfall in U-Bahn

Im Stadtteil Bilbrook simuliert die Feuerwehr einen Stromausfall in einer U-Bahn im Hochsommer. Die Klimaanlage fällt aus und es ist mehr als 40 Grad heiß, so das Szenario. Trainiert wird, wie in einem solchen Fall die Fahrgäste versorgt werden.

Eine Sirene steht auf einem Dach.

Sirenengeheul, Handy-Warnungen und Rundfunkdurchsagen: Am 10. September soll es wieder bundesweit einen Probealarm geben.

Bismarckdenkmal mit einem pinken Protestplakat

Das Bündnis „Rheinmetall entwaffnen“ protestierte am Bismarck-Denkmal mit einem Großbanner gegen eine Bundeswehr-Übung Ende September.

Die Elbphilharmonie ist neben den Türmen vom Hamburger Rathaus zu sehen.

Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz soll ein Zentraler Krisenstab die Hamburger Infrastruktur schützen. Laut Senat gab es seit 2020 etwa 40 linksextrem motivierte Angriffe.