Wer heute durch die Paul-Robeson-Straße am Arnimplatz fährt oder zu Fuß unterwegs ist, trifft auf einen dicht genutzten Straßenraum. Wie dieser Bereich künftig aussehen könnte, soll nun genauer untersucht werden. Das Bezirksamt Pankow hat dafür eine Machbarkeitsstudie zur verkehrlichen und klimawirksamen Umgestaltung eines Teilabschnitts der Straße in Auftrag gegeben.

Dabei sollen auch die Erfahrungen der Menschen vor Ort in die Planung einfließen. Am Donnerstag, 24. September, findet deshalb von 18 bis 20 Uhr der erste Workshop zur geplanten Neugestaltung statt. Eingeladen sind Anwohnende, Gewerbetreibende, soziale Einrichtungen und weitere Interessierte. Die Veranstaltung findet in der Begegnungsstätte Prenzlauer Berg in der Paul-Robeson-Straße 15 statt.

Paul-Robeson-Straße: Verkehrssicherheit und Klimaanpassung im Fokus

Bei der Untersuchung geht es unter anderem um die Frage, wie der Straßenraum sicherer und besser nutzbar werden kann. Vorgesehen sind Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr sowie eine barriereärmere Gestaltung. Gleichzeitig soll geprüft werden, wie mehr Grün, Entsiegelung und zusätzliche Aufenthaltsbereiche zur Klimaanpassung im dicht bebauten Kiez beitragen können.

Grundlage der Machbarkeitsstudie ist das bereits beschlossene Verkehrskonzept für den Kiezblock Arnimkiez. Mit der Ausarbeitung sind die Büros GRUPPE PLANWERK und Urbanizers beauftragt. Ziel ist ein Konzept, das grundsätzlich umsetzbar ist und anschließend als Grundlage für weitere Planungen und politische Entscheidungen dienen kann.

Aktionstag soll geplante Verkehrsführung rund um Arnimplatz testen

Neben dem Workshop im September ist für den 23. Oktober ein Aktionsnachmittag im Straßenraum geplant. Dabei soll die für den Kiezblock vorgesehene Verkehrsführung zeitweise vor Ort erlebbar werden. Vorgesehen ist unter anderem eine Sackgasse zur Verkehrsberuhigung, wobei ein Teil der bestehenden Stellplätze erhalten bleiben soll.

Anwohnende, Gewerbetreibende und Passantinnen und Passanten können die Situation an diesem Nachmittag testen und ihre Erfahrungen einbringen. Die Rückmeldungen sollen in die weitere Variantenentwicklung einfließen. Ein zweiter Workshop ist für November vorgesehen. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen anschließend im Dezember 2026 öffentlich vorgestellt werden.