Im halleschen Osten zeichnet sich eine der größten städtebaulichen Entwicklungen der kommenden Jahre ab. Während am heutigen Mittwoch der symbolische Spatenstich für das 23-Millionen-Euro-Projekt „Bürgerparkquartier“ an der Reideburger Straße in Halle (Saale) gefeiert wurde, richtet der Projektentwickler ISIHOME Group den Blick bereits auf das direkt angrenzende Areal: Das rund 60.000 Quadratmeter große Gelände des ehemaligen Schlachthofs im Stadtteil Freiimfelde soll ja bekanntlich in ein modernes Wohn- und Mischquartier verwandelt werden.
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Neue Perspektiven für eine jahrzehntelange Brache
Das Areal des einstigen Schlachthofs steht seit nunmehr 1992 leer und gilt als eine der prägendsten Industriebrachen in Halle-Ost. Die ISIHOME Group möchte diese Brachfläche nun Schritt für Schritt aus dem Dornröschenschlaf wecken und Teile erwerben. Wie Frank Schaar, Technischer Leiter von ISIHOME, am Mittwoch im Rahmen der Spatenstich-Feierlichkeiten mitteilte, hat das Unternehmen bereits Vorarbeit geleistet.
In der Vergangenheit wurden bereits mehrfache Sondierungsgespräche mit dem derzeitigen Eigentümer des Geländes geführt. Darüber hinaus existieren bereits erste konkrete Entwürfe und städtebauliche Konzepte für die Neugestaltung der weitläufigen Fläche.
Südliches Areal als optimale Ergänzung
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Obwohl die Verhandlungen und Planungen für den Schlachthof derzeit ruhen, kündigte Schaar an, das Thema zeitnah wieder auf die Agenda zu setzen: „Aber wir werden es im vierten Quartal wieder forcieren“, so Schaar bekräftigend. Eine Wohnbebauung sowie eine funktionale Mischnutzung im südlichen Teil des Schlachthof-Geländes stelle für das Unternehmen eine optimale städtebauliche Ergänzung zum aktuellen Bauvorhaben dar. Schließlich grenzt der ehemalige Schlachthof direkt an das Baugebiet. Mit einer möglichen Erweiterung auf das Schlachthof-Areal könnte in Freiimfelde in den kommenden Jahren ein vollkommen neues, zusammenhängendes Stadtviertel entstehen.
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