
Steffen Krach, der Spitzenkandidat der SPD für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin (Archivbild) (picture alliance / photothek.de / Dominik Butzmann)
Krachs Sprecher erklärte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, selbstverständlich kooperiere man mit den Behörden vollumfänglich, um diese -Zitat- haltlosen Unterstellungen auszuräumen. Später äußerte sich Krach auch im RBB wie folgt: „Ich will da absolute Transparenz, habe nichts zu verbergen und bin da ganz entspannt. Was die Staatsanwaltschaft wissen möchte, werde ich ihnen sagen.“
Nach Informationen der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ und des Berliner „Tagesspiegels“ stehen die Ermittlungen in Zusammenhang mit dem ehemaligen Krankenhaus Lehrte als Teil des Regionsklinikums Hannover. Krach ist derzeit noch Präsident der Region Hannover, von dieser Tätigkeit ist er wegen seiner Spitzenkandidatur zurzeit beurlaubt. Nach Recherchen des Magazins „Der Spiegel“ geht es um den Verdacht der Bestechlichkeit im Zusammenhang mit einer Wahlkampfspende.
Krach seit Sommer 2025 Spitzenkandidat
Krach war im vergangenen Sommer dem Ruf der Berliner SPD gefolgt, um die Spitzenkandidatur für die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September zu übernehmen. Im Jahr 2021 war er zum Präsidenten der Region Hannover gewählt worden. Inzwischen hat Krach gemeinsam mit Bettina König, die für die SPD im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt, auch den Landesparteivorsitz übernommen.
Krach kennt den Politikbetrieb in der Hauptstadt schon länger. Von 2014 und 2021 war er Staatssekretär für Wissenschaft in der Stadt, in die er 2002 zum Studium kam. Anschließend arbeitete der Diplom-Politologe in der Verwaltung und in der SPD-Bundestagsfraktion.
Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.