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So unterschiedlich kann es gehen. Fortuna gestern in der 1. Runde des Niederrheinpokals bei Sechstligist Biemenhorst in den Niederungen des Fußballs. Ballerte sich beim 5:0 (2:0) erst mal frei und in die nächste Runde. Und fast zeitgleich tauchen zwei Düsseldorfer Absteiger im Fußball-Olymp auf, die mit ihrem Ex-Klub in die Drittklassigkeit im Mai abgestürzt waren und deshalb ablösefrei gehen konnten. Ex-Kapitän Florian Kastenmeier saß in der Champions League auf der Bank von Feyenoord Rotterdam beim FC Barcelona (1:5). Und Jesper Daland spielte mit seinen norwegischen Landsleuten von Viking Stavanger beim VfB Stuttgart (1:3). Gut, beide verloren.
Rieß für Lord im Tor wird zum Retter
Aber Fortuna Düsseldorf aus der 3. Liga tat sich anfangs auch schwer und geriet fast früh in Rückstand. Torhüter Lasse Rieß, der dieses Mal für Louis Lord im Kasten stand, rettete gegen den frei vor ihm auftauchenden Jannis Schmitz (4. Min.). Düsseldorf nach zwei Spielen Sperre in der Liga wieder mit Kapitän Jorrit Hendrix, der erneut schnell Gelb sah und nach einer guten Viertelstunde nach einem weiteren Foul Glück hatte, nicht wieder vom Platz zu fliegen. Doch kurz darauf sorgte der haushohe Favorit nach einer Ecke für die Führung. 1,96-Meter-Latte Lukas Bornschein sorgte bei seinem Debüt per Kopf nach einer Ecke für das 1:0. Ein Verteidiger lässt es endlich wieder rappeln.
Doppelpack Consbruch
Fortuna von da an besser im Spiel gegen die wackeren Amateure. Aber vor dem gegnerischen Tor hatten die Gäste erneut herzlich wenig Durchschlagskraft. Immerhin gelang Elias Aden kurz vor der Pause dank einiger Hilfe der Gastgeber das 2:0 aus 20 Metern. Jomaine Consbruch (56. und 71.), Erik Wekesser (58.) sorgten für den 5:0-Endstand.
Immerhin der erste Auswärtssieg für Ende vor 4141 Zuschauern nach vier Pleiten und einem Remis in der Liga. Freilich nur im Niederrheinpokal. Dort muss Düsseldorf in der 2. Runde in zwei Wochen zu SW Altstaden Oberhausen – einem Siebtligisten. Durch den Abstieg ist Düsseldorf nicht automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert. Und muss dafür mindestens Vierter der 3. Liga werden – oder den Niederrheinpokal gewinnen.