Karim Adeyemi und Jules Kounde freuen sich nach dem 2:0 gegen Feyenoord

Stand: 09.09.2026 • 20:59 Uhr

Der FC Barcelona ist mit einem sehenswerten Sieg über Feyenoord Rotterdam in die Champions League gestartet. Beim hochverdienten 5:1 (2:0) trafen Raphina (3., 57.), Karim Adeyemi (22.), Lamine Yamal (77.) und Gabriel Jesus (85) für Barcelona, Sam Steijn für Rotterdam (82.).

Im anfänglich strömenden Regen von Barcelona zeigten die Hausherren von Beginn an, warum sie als haushohe Favoriten ins Spiel gegangen waren. Lamine Yamal bediente Raphina, der diagonal auf das Rotterdamer Tor zulief, mit einer Körpertäuschung zwei Gegner gleichzeitig ausstiegen ließ und den Ball eiskalt an Torhüter Tjark Ernst vobeischob (3). Ernst stand früher bei Bochum und Hertha BSC zwischen den Pfosten.

Adeyemi begeistert mit Tor – und Salto

Obwohl Yamal ein ums andere Mal gefährlich über rechts kam, griffen die Katalanen fast ebenso häufig über die linke Seite an. Dort stand Karim Adeyemi – und der rechtfertigte seinen Startelf-Einsatz spätestens in der 22. Minute. Der deutsche Nationalspieler schlenzte den Ball aus 20 Metern traumhaft schön in die lange rechte Ecke. Fast noch mehr Begeisterung löste unter den Fans der anschließende Jubel-Salto aus.

Feyenoord, das vor allem in der Defensive gefordert war, tauchte nur sporadisch in der Nähe des gegnerischen Tors auf. Lediglich bei einem entschlossenen Antritt von Anis Hadj Moussa über rechts wurde es einmal gefährlich, doch Barca-Keeper Joan García wehrte den Schuss in der kurzen Ecke ab (37.).

Barcelona in Spiellaune

Auch nach der Pause blieben die Kräfteverhältnisse eindeutig. Der nach wie vor sehr auffällige Adeyemi versuchte es gleich nochmal mit einem Schlenzer, dieses Mal ging sein Schuss vorbei (49). Und kurz darauf flog Yamal mit dem Versuch eines Fallrückziehers am Ball vorbei.

Nach knapp einer Stunde war es dann erneut Raphina, der die Sache klarmachte. Der Stürmer verwertete einen wunderbaren Steilpass von Pedri (57.). Für wenige Augenblicke durften sich dann auch die Niederländer kurz freuen – doch nach einem VAR-Einsatz wurde das Tor von Nacho Ferri aberkannt (58.).

Applaus für Pedri und Adeyemi

Für Pedri und Adeyemi war dann Schluss, unter dem großen Jubel der 40.000 Zuschauer auf der Baustelle Camp Nou wurden sie ausgewechselt.

Doch auch ohne sie funktionierte die Offensive der Katalanen besens. Nach einer guten Chance des eingewechselten Fermín López sorgte Lamine Yamal für den vierten Treffer. Sein Freistoß aus 19 Metern landete aber auch vor allem deshalb im Tor, weil die Mauer von Feyenoord genau an der richtigen Stelle plötzlich sehr weit aufging (77.).

Und obwohl die Partie spätestens jetzt entschieden war, hatten beide Teams weiter Lust aufs Fußballspielen – zunächst erzielte der eingewechselte Sam Steijn den umjubelten Ehrentreffer für Feyenoord, dann durfte sich der erst kürzlich verpflichtete Gabriel Jesus über sein erstes Tor für Barcelona freuen (85.).