Was das gastronomische Angebot angeht, kann man in Berlin schon mal den Überblick verlieren. Bei rund 10.000 Betrieben und stetigen Neueröffnungen gibt es die Qual der Wahl – und am Ende besucht man vor lauter Überforderung doch oft die gleichen Adressen.
Zum Neu-Ausprobieren, Kennenlernen und Liebgewinnen ist daher die Restaurant Week das richtige Event, an dem in diesem Jahr 47 Restaurants in Berlin teilnehmen, von etablierten Fine-Dining-Adressen bis hin zu angesagten neuen Konzepten.
Vom 3. bis zum 28. Juni kann man bei diesem Gastro-Festival für einen festen, niedrigschwelligen Preis Menüs in den teilnehmenden Lokalen buchen. Bis zu 50 Prozent Rabatt winken im Aktionszeitraum – plus einem Martini Aperitivo als Geschenk für jeden erwachsenen Gast.
Pasta im Bruderherz, Spargel im Bonvivant
Um teilzunehmen, wählt man auf der Festival-Website sein Wunschrestaurant aus, gibt das bevorzugte Drei-Gänge-Menü, Datum, Uhrzeit sowie die Anzahl der Gäste ein. Es gibt Festpreise von 29 oder 45 Euro. Sowohl mittags als auch abends sind Buchungen möglich.
Mit am Start ist zum Beispiel das Charlottenburger Restaurant Bruderherz, das bei den True Italian Awards 2025 als Gewinner in der Kategorie „Pastarestaurant des Jahres“ ausgezeichnet wurde.
Zustimmung wird geprüft…
„Hier gibt es die beste Trüffelpasta Berlins“, urteilte die Berliner Zeitung beim Testessen und lobte den tollen Service, die exzellenten Nudeln und die zeitgemäße Einrichtung des familiengeführten Betriebes in der Nähe des Stuttgarter Platzes. Die hausgemachte Tagliolini-Trüffelpasta sei „zart al dente gekocht, mit kleinen Trüffelflocken versehen, wunderbar mit Parmesan-Noten gewürzt, in Kombination mit Öl und dem Käse einmalig zubereitet. Wenn Pasta ein Gedicht wäre, dann wäre diese Version nobelpreisverdächtig.“
Bei der Restaurant Week gibt es andere kulinarische Kreationen aus der Hand von Chefkoch Tomek Sokolowski. Gäste haben die Wahl zwischen zwei Menüs: Entweder mit Bruschetta & Stracciatella als Vorspeise, Lasagne Bolognese im Hauptgang und Tiramisu als Dessert oder mit hausgemachten Ravioli mit Pfifferlingen im Main Course.
Fischfans werden sicher im Sticks’n’Sushi an der Potsdamer Straße fündig, einem aus Kopenhagen stammenden Gastrokonzept, das sich auf Sushi und Yakitori spezialisiert hat. Bei der Restaurant Week kann man sich einmal quer durch die Karte futtern, die Menüs beinhalten Leckereien wie Krabbenkroketten mit Wasabi Caesar, Tsukune Stick und Chirashi Maki: geflämmter Fisch, scharfe Soße, Zuckerschoten, Ingwer, Chili und marinierte rote Zwiebeln.

Die ganze Vielfalt des rohen Fischs gibt’s bei Sticks’n’Sushi.
© Sticks’n’Sushi
Für 29 Euro kann man zum Beispiel die BRLO-Brauhausküche testen, wo unter anderem Cordon Bleu aus Kikok-Maishähnchen, gerösteter Blumenkohl, Nussbutterkrümel, knusprige Pommes frites, Schnittlauchsoße und als Dessert Crème brûlée mit Röstmalz aus der Brauerei und würzigem Mangochutney auf den Tisch kommen.
Mit dem Bonvivant in Schöneberg ist auch ein veganes Sternelokal Teil des Festivals. Hier bekommt man für 99 Euro ein spannendes Sechs-Gänge-Menü unter anderem mit Spargel vom Syringhof, Sellerie mit Holzkohlearomen und Wildkräutern sowie Topinambur mit Morcheln und schwarzem Knoblauch serviert. Bei den ausgesuchten Zutaten stehen die Region und die Saison im Fokus, vieles bezieht man von lokalen Erzeugern.
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