Stand: 25.09.2026 00:33 Uhr
Bis Sonnabend findet in Hamburg die Militär-Übung „Red Storm Charlie“ statt. Bundeswehr, Blaulichtorganisationen und Unternehmen proben den Ernstfall. NDR.de begleitet die Übung und auch die Proteste in einem Liveblog.
00:31 Uhr
Liveblog macht Pause – Fortsetzung gegen 11 Uhr
Die Militär-Übung „Red Storm Charlie“ geht am Freitagvormittag weiter. Gegen 11 Uhr setzen wir diesen Liveblog fort. Am zweiten Tag will die Bundeswehr einen simulierten Chemieunfall und eine Sabotage auf der Schiene testen. Auch Proteste wird es wieder geben. Unter anderem ist ein Schulstreik gegen die Wehrpflicht geplant.
24.09.2026 23:24 Uhr
Polizeieinsatz verhindert Blockaden

Die Polizei vor Ort an den Elbbrücken.
An den Elbbrücken haben am späten Abend mehrere kleine Gruppen versucht, den Konvoi zu stoppen. Die Polizei war vor Ort und verhinderte die Blockaden. Das Szenario einer Blockade ist auch Teil der Übung mit dem Konvoi. Dann aber Soldatinnen und Soldaten, die sich als Demonstrierende verkleiden.
24.09.2026 23:15 Uhr
Konvoi fährt durch Hamburg
Unsere Bilder zeigen, wie die Kolonne mit Militärlastwagen, Lebensmitteltransportern und Polizei am Anckelmannplatz nahe dem Bahnhof Berliner Tor vorbeifährt. Ein Polizei-Hubschrauber begleitete den Konvoi.
Video:
„Red Storm Charlie“: Konvoi fährt durch Hamburg (1 Min)
24.09.2026 21:36 Uhr
Soldaten sind am Checkpoint
Bundeswehrsoldaten marschieren durch einen Checkpoint während der zivil-militärischen Übung „Red Storm Charlie“ am Terminalgelände O’Swaldkai im Hamburger Hafen. Sie bereiten sich auf eine Kolonne vor, die durch die Stadt führen wird.
Video:
Bundeswehrsoldaten marschieren während der Übung „Red Storm Charlie“ (1 Min)
24.09.2026 21:23 Uhr
Militär-Transport mit Hadag-Fähre
Eine Hadag-Fähre bringt Soldatinnen und Soldaten vom Airbus-Flughafen zum Terminalgelände O’Swaldkai. Sie sind nach Hamburg mit dem Flugzeug gekommen. LKW sind mit dem Schiff in den Hafen gebracht worden, wo sie später von den Soldatinnen und Soldaten verwendet werden. Später sollen sie in einer Kolonne durch Hamburg fahren. Wo genau ist noch nicht bekannt.
Video:
Hadag-Fähre auf der Elbe (1 Min)
24.09.2026 19:52 Uhr
Wer gegen „Red Storm Charlie“ protestiert
Das Protest-Camp gegen „Red Storm Charlie“ steht im Alten Elbpark. Von hier aus werden alle Aktionen zentral organisiert. Das Ziel: Die Übung so gut wie möglich zu stören. Und auch auf dem Jungfernstieg fand heute ein Konzert gegen Militarismus statt.
Video:
NATO-Übung „Red Storm Charlie“ von Protesten begleitet (2 Min)
24.09.2026 19:48 Uhr
Erste Bilanz von „Red Storm Charlie“
Video:
Militär-Übung in Hamburg: Der Hafen als Drehkreuz (3 Min)
24.09.2026 19:26 Uhr
Kolonne durch die Stadt wird vorbereitet

Zwei Polizisten auf Motorrädern am Donnerstagnachmittag während der Übung „Red Storm Charlie“.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Red Storm Charlie“ sollen jetzt mit dem Schiff Soldatinnen und Soldaten von Airbus abholen und zum Terminalgelände O’Swaldkai bringen. Später soll sich von dort eine Kolonne aus 70 zivilen und militärischen Fahrzeugen durch Hamburg bewegen. Wo genau diese Übung stattfindet, ist bislang nicht bekannt. Start der Kolonne soll um 22 Uhr sein. Das Ende ist für 23.30 Uhr geplant.
24.09.2026 18:16 Uhr
Wie eine Drohne zerstört wird

Eine abgefangene Drohne wird von Polizeibeamten während der zivil-militärischen Übung „Red Storm Charlie“ im Hamburger Hafen zerstört.
Das Bilder zeigt, wie eine Drohne mit einem Wasserstrahl unschädlich gemacht wird.
24.09.2026 17:54 Uhr
Hubschraubereinsatz bei Drohnen-Übung
Bei der Drohnenübung im Hamburger Hafen hat sich ein Polizist des SEK vom Hubschrauber abgeseilt, um einen mutmaßlichen Drohnenpiloten zu verhaften. Zuvor hatte eine Bundeswehr-Drohne mit einem Netz eine unbekannte Drohne unschädlich gemacht, die im Szenario der Übung mit Sprengstoff beladen war.
Video:
Hubschraubereinsatz beim Drohnenübung im Hamburger Hafen (1 Min)
24.09.2026 17:22 Uhr
Grote betont Bedeutung der Übung
Auch Innensenator Andy Grote (SPD) ist dabei. „Für uns ist wichtig, dass es nicht nur Szenarien sind, die erst eintreten können, wenn wir im Spannungs- oder Verteidigungsfall sind.

Andy Grote (3.v.l, SPD), Senator für Inneres und Sport, steht neben Kapitän zur See Kurt Leonards (3.v.r), Kommandeur des Landeskommandos Hamburg.
Das Thema Drohnenangriff auf den Hamburger Hafen als kritische Infrastruktur ist etwas, womit wir uns natürlich auch jetzt schon beschäftigen“, sagte er. Zu einer Drohnenübung im Hafen erklärte er: „Die kleine Drohne, die Sie gesehen haben, die bekämpft wurde, war quasi ein Original-Nachbau der Leipzig-Drohne. Das ist genau eine solche Drohne mit einem solchen Sprengsatz, wie wir sie in Leipzig gehabt haben.“
24.09.2026 17:20 Uhr
Konzert für den Frieden am Jungfernstieg

Protest-Konzert am Hamburger Jungfernstieg.
Auf dem Hamburger Jungfernstieg findet noch bis 19 Uhr ein Konzert für den Frieden statt, bei dem gegen die Übung „Red Storm Charlie“ protestiert wird. Mit der musikalischen Kundgebung soll die Hamburger Bevölkerung in die Friedensaktivitäten involviert werden. Motto: „Wer musiziert, der nicht marschiert“. Auf dem Programm standen Gina Pietsch und Frauke Pietsch mit Darbietungen aus ihrem Bertolt-Brecht-Abend sowie Tornado Rosenberg mit Sinti-Jazz und Swing gegen Gehorsam und Gleichschritt.
24.09.2026 16:48 Uhr
Mehr als 1.500 Mitwirkende bei „Red Storm Charlie“
Der Kommandeur des Landeskommandos Hamburg, Kapitän zur See Kurt Leonards, sagte: „Das Besondere bei dieser Übung ist, dass uns die zivilen Teilnehmer in der Anzahl mittlerweile überholt haben.“ Insgesamt gebe es deutlich mehr als 1.500 Mitwirkende.
Im Mittelpunkt der Übung stünden Kommunikation, Koordination und das gemeinsame Handeln in komplexen Lagen wie ein Chemieunfall, ein Sabotageakt auf einen Zug mit militärischen Gütern, ein Massenanfall von verletzten Soldatinnen und Soldaten sowie die Einrichtung einer alternativen Behandlungseinrichtung in geschützten unterirdischen Räumlichkeiten. Geplant ist auch ein Konvoi durch die Stadt mit bis zu 70 Militärfahrzeugen.
24.09.2026 16:38 Uhr
Drohne wird bei einer Übung unschädlich gemacht
Bei einer Übung auf dem Terminalgelände O’Swaldkai des Hafenlogistikers HHLA ist eine Drohne unschädlich gemacht worden. Dabei hat sich ein SEK der Polizei abgeseilt und der Täter ist festgenommen worden. Bei der Übung waren Einsatzkräfte der Polizei und Feldjäger der Bundeswehr im Einsatz.
Video:
„Red Storm Charlie“ – So läuft die Bundeswehr-Übung in Hamburg (2 Min)
24.09.2026 16:17 Uhr
Wie läuft der erste Tag von „Red Storm Charlie“ ab?
Bundeswehr-Sprecher Jürgen Bredtmann im Gespräch mit NDR Hamburg.
Video:
„Red Storm Charlie“: Was passiert am ersten Tag? (3 Min)
24.09.2026 16:13 Uhr
Protestcamp ist aufgebaut

Protestcamp gegen die Bundeswehr-Übung „Red Storm Charlie“ in Hamburg.
Das Bündnis „Rheinmetall entwaffnen“ hat Störaktionen gegen das Nato-Manöver „Red Storm Charlie“ angekündigt. Es kritisiert eine Militarisierung der Gesellschaft. „Schon längst geht es nicht mehr nur um Rüstungsindustrie und Militär“, sagte Sprecherin Jule Liebig. Das werde beim Nato-Manöver „Red Storm Charlie“ besonders deutlich. Auch die Uni, das Arbeitsamt, Logistikunternehmen, Krankenhäuser und sogar der Lebensmittelhändler Edeka seien in das Manöver eingebunden. „Für einen reibungslosen Ablauf der Kriege müssen all diese Institutionen und die Leute, die darin arbeiten, auf militärische Linie gebracht werden.“ Als zentraler Anlaufpunkt für Protestaktionen dient dem Bündnis eine sogenannte „Störmanöver-Zentrale“ im Alten Elbpark.
24.09.2026 15:50 Uhr
Was bei „Red Storm Charlie“ geplant ist
Video:
Bundeswehr-Übung startet in Hamburg (3 Min)
24.09.2026 15:43 Uhr
Firmen simulieren Stromausfall
Neu ist, dass bei dieser zivilen- militärischen Zusammenarbeit auch Firmen mitmachen. So simulieren Hamburger Unternehmen im Rahmen der Übung „Red Storm Business“ zum Beispiel einen Stromausfall und der Lebensmittelhändler Lidl geht ein Szenario durch, bei dem die Lieferketten unterbrochen werden.
24.09.2026 15:00 Uhr
Übung „Red Storm Charlie“ beginnt

Bundeswehrsoldaten bei einer Übung der Aktion „Red Storm Charlie“ am Donnerstagnachmittag in Hamburg.
Am Nachmittag hat die Übung „Red Storm Charlie“ mit 500 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr begonnen. Wir begleiten die Übung mit einem Live-Blog. Aktuell ist NDR Hamburg Reporter Elias Bartl im Konvoi der Bundeswehr im Hamburger Hafen. Er wird die Übung bis heute Nacht begleiten. „Aktuell kreisen Hubschrauber der Bundeswehr über uns“, berichtet er. Schiffe der Wasserschutzpolizei sind ebenfalls im Einsatz. Die Übung soll bis 23.30 Uhr gehen.
23.09.2026 11:35 Uhr
Live-Ticker startet am Donnerstag 15 Uhr
Donnerstagnachmittag startet die große Übung, bei der Bundeswehr und viele zivile Organisationen den Ernstfall in Hamburg proben. NDR Hamburg ist mit Reporterinnen und Reportern dabei und begleitet auch die Proteste. Was auf Hamburg zukommt, hat das NDR Hamburg Journal schon am Dienstag zusammengefasst:
Video:
„Red Storm Charlie“: Große Bundeswehr-Übung startet in Hamburg (1 Min)

Rund 500 Soldaten der Bundeswehr üben drei Tage gemeinsam mit rund 60 Organisationen für den Ernstfall. Was auf die Menschen in Hamburg zukommt.

Die Hansestadt ist erneut Schauplatz einer großen zivil-militärischen Übung. Rund 500 Soldaten der Bundeswehr üben gemeinsam mit etwa 60 Organisationen für den Ernstfall.

Stromausfall oder Cyberangriff – solche Krisenszenarien wollen am 24. September laut Handelskammer rund 150 Hamburger Unternehmen durchspielen.

Es war die größte Verteidigungsübung seit dem Kalten Krieg in Hamburg. Und im kommenden Jahr soll die nächste folgen. In der Innenstadt gab es wieder eine Gegen-Demonstration.