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Mayrhofen 1b SC Münster 1b

Im Duell der 1. Gebietsliga Mitte-Ost haben sich SVG Mayrhofen 1b und SC Münster 1b mit 1:1 getrennt. Für Münster-Trainer Christoph Margreiter war es ein Spiel, in dem für seine Mannschaft sogar mehr drinnen gewesen wäre. Nach seiner Einschätzung hatte sein Team über 90 Minuten die besseren Chancen, musste nach dem Rückstand aber trotzdem „mit dem Punkt leben“ – und genau so ordnete er das Remis am Ende auch ein.

Eine Reihe Bälle entlang der Seitenlinie

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Schneller Ausgleich nach frühem Rückstand

Die Partie begann für die Gäste mit einem Rückschlag. Mayrhofen ging in der 15. Minute durch Andre Andrade Mendes mit 1:0 in Führung, einen Treffer, den Margreiter im Nachhinein als „ein böses Tor“ bezeichnete. Münster brauchte aber nicht lange, um zu antworten. Schon in der 20. Minute glich Jona Klingenschmid zum 1:1 aus, womit die Partie früh wieder offen war. Bis zur Pause blieb es beim 1:1, obwohl Münster kurz vor dem Seitenwechsel noch die große Chance auf die Führung hatte. „In der 44. Minute läuft Philip Huber alleine auf den Tormann zu und macht das Tor nicht“, schilderte der Trainer eine Szene, die ihm nach dem Schlusspfiff noch besonders präsent war.

Vor dem Tor blieb der Sieg liegen

Auch nach dem Wechsel sah Margreiter seine Mannschaft näher am Sieg. „Über 90 Minuten gesehen haben wir die besseren Chancen gehabt“, sagte der Trainer, und er machte das nicht an einem allgemeinen Eindruck fest, sondern an mehreren klaren Möglichkeiten. Nach der vergebenen Gelegenheit von Huber habe Münster auch in der zweiten Halbzeit „zwei Topchancen“ gehabt, „in denen wir alleine aufs Tor laufen, das Tor aber nicht machen“. Genau dort lag für ihn der Grund, warum aus dem Auswärtsspiel nicht drei Punkte wurden. Seine kurze, aber klare Antwort auf die Frage, was gefehlt habe, lautete: „Entschlossenheit vor dem Tor.“ Dass auf der anderen Seite auch der eigene Tormann „ein, zwei sehr gute Paraden“ zeigte, passte für Margreiter zu einem Spiel, das auf beide Seiten hätte kippen können, in dem er seine Elf bei den Chancen aber vorne sah.

Ein Punkt, mit dem Münster leben kann

Trotzdem wollte Margreiter das Remis nicht kleinreden. „Vor zwei Wochen hätten wir so ein Spiel noch verloren“, sagte er und meinte damit, dass seine Mannschaft diesmal stabiler wirkte und bis zum Ende im Spiel blieb. Besonders hob der Trainer die Haltung seiner Elf hervor: „Die Einstellung der Jungs war gut. Wir konnten sicher nicht mit Topbesetzung spielen, aber der Wille war da und wir haben bis zur letzten Minute gefightet.“ Auch den Gegner ordnete er nüchtern ein. Bei Mayrhofen habe er „einige junge Spieler“ gesehen, die auch bei der Kampfmannschaft dabei seien, dazu einen starken Tormann, der mehrere Aktionen entschärfte. Den Unparteiischen beschrieb Margreiter so: „Der Schiedsrichter ließ extrem viel laufen.“ Eine Szene hätte er zwar gerne als Elfmeter gesehen, groß aufhalten wollte er sich daran aber nicht, weil Münster aus der Situation trotzdem zum Tor kam. So blieb am Ende ein 1:1, mit dem der Trainer „leben“ konnte. Noch wichtiger war ihm die Richtung: „Die Tendenz geht ganz klar nach oben.“

1. Gebietsliga Mitte-Ost: Mayrhofen 1b : Münster 1b – 1:1 (1:1)

  • 20

    Jona Klingenschmid 1:1

  • 15

    Andre Andrade Mendes 1:0

 

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