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Uns auf Google folgenARCHIV - 13.11.2018, Hessen, Frankfurt/Main: Fahrkartenautomaten des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) stehen im Bahnhofsgebäude des Frankfurter Westbahnhofs. (Symbolbild) (zu dpa: „RMV erhöht Ticketpreise zum Jahreswechsel nicht“) Foto: Arne Dedert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++Deutschlandticket wird teurer: In Hessen könnten sich die RMV-Tarife bald wieder für mehr Menschen lohnen. © Arne Dedert/dpa

Das Deutschlandticket wird 2027 teurer. Für immer mehr Fahrgäste in Hessen könnte das lokale Angebot sogar attraktiver sein.

Frankfurt – Für Hessinnen und Hessen könnten – je nach Fahrverhalten – die normalen Tarife der Nahverkehrsanbieter bald wieder attraktiver werden als das Deutschlandticket. Denn ab 2027 steigt der Preis deutlich von derzeit 63 auf 66,80 Euro. Es war ursprünglich als 9-Euro-Ticket gestartet.

Ab 2027 greift erstmals ein automatisiertes Berechnungsverfahren, das sich an einem Kostenindex orientiert. In diesen Index fließen unter anderem die Personal-, Energie- und allgemeinen Betriebskosten der Verkehrsunternehmen ein. In den vergangenen Jahren hatten die Verkehrsminister der Länder den Preis des Deutschlandtickets jeweils per Beschluss festgelegt.

RMV: Keine Preiserhöhungen im Rhein-Main-Gebiet auf Einzel- und Tagestickets

Für Hessinnen und Hessen könnte das lokale Angebot in manchen Fällen daher immer attraktiver werden. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hatte im Sommer angekündigt, die Preise für Einzel- und Tagestickets zum 1. Januar kommenden Jahres nicht zu erhöhen. Außerdem sollen die Ticketarten und Tarifzonen bis zum Sommer 2027 vereinfacht werden.

Das aktuelle Angebot sei „nicht mehr unbedingt passend für die Bedürfnisse der Menschen“, sagte Mathias Biemann vom VCD Hessen im Juli im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau. Der RMV müsse attraktive Angebote für Menschen schaffen, die nicht so häufig mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs seien, dass sich ein Deutschlandticket für sie lohne.