Auch an diesem Mittwoch, dem letzten von zehn Konzerttagen der Backstreet Boys in Düsseldorf, war die Innenstadt voller Fans. Viele waren auf Wunsch der Band ganz in weiß gekleidet. Hunderte warteten vor dem eigens eingerichteten Pop-up-Store für Fanartikel am Marktplatz und vor dem Breidenbacher Hof, dem Hotel der beliebten Boygroup.

Backstreet Boys-Konzerte: Fans schwärmen von den Shows

Nina aus Sarajevo verbringt insgesamt fünf Tage in der Region und freut sich bereits seit Monaten auf das Konzert der Band: „Es ist wirklich eine super Stimmung in der Stadt. Ein Hotelzimmer zu bekommen war etwas schwierig, aber mit ein paar Monaten Verlauf hat es noch ganz gut geklappt.“

Kritik an den Backstreet Boys-Konzerten: Lange Wartezeiten in der Arena und bei der Abreise

Andere Konzertbesucher berichteten von langen Wartezeiten in der Arena, unter anderem weil es weder eine Vorband noch einen DJ gab. Viele Fans sahen das jedoch nicht allzu kritisch. So etwa Eileen aus Peine, die am Dienstagabend beim Konzert dabei war: „Die Fahrt nach Düsseldorf hat sich auf jeden Fall gelohnt. Toller Abend, super Konzert! Ich habe mich direkt in die 90er zurückversetzt gefühlt.“ Nach dem Konzert sei es zwar ein „Riesenchaos“ gewesen, wieder von der Arena wegzukommen, „aber das war egal.“

„Fans feiern weit über die Konzerte hinaus“

Auch der städtische Veranstalter D.LIVE zieht eine positive Bilanz der Konzertreihe. Für Geschäftsführer Michael Brill habe das Residency-Konzept gezeigt, dass für Fans längst nicht mehr nur das Konzerterlebnis im Mittelpunkt stehe: „Viele Fans treffen sich in Restaurants, Kneipen oder morgens beim Hotelfrühstück und sprechen gemeinsam über die Erlebnisse des Vortages.“ Düsseldorf habe von diesem besonderen Format profitiert. Daher rechnet Brill damit, dass ähnliche Konzertreihen in Zukunft häufiger stattfinden werden.

Ein Mann mit Glatze und Brille schaut in die Kamera, hinter ihm ein Backsteingebäude und einer Menschen-Schlange

„Wir haben ein neues Phänomen kreiert. Über zwei Wochen haben Fans aus aller Welt gemeinsam ein friedliches Fest in einer Stadt gefeiert. Das ist vergleichbar mit einem Sommermärchen.“
Michael Brill, Geschäftsführer D.LIVE

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