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Los Angeles (USA) – Als Batman vermöbelte er den Joker und lehrte sogar Superman das Fürchten. Doch offenbar gibt es einen Gegner, gegen den selbst Oscar-Preisträger Ben Affleck (54) keine Chance hat: Zwölfjährige mit viel Freizeit und einer guten Internetverbindung. Die schießen den Hollywood-Star im Videospiel Fortnite nicht nur regelmäßig aus der Partie, sondern erklären ihm anschließend auch noch per Headset, wie schlecht er spielt. Und Affleck? Schießt scharf zurück!
Darüber plauderte der dreifache Vater jetzt im Podcast „New Heights“ mit den Football-Brüdern Jason (38) und Travis Kelce (37). Zu Fortnite kam Affleck über seinen Sohn Samuel (14). In dem Online-Spiel kämpfen Dutzende Spieler gegeneinander, bis nur noch einer übrig bleibt. Weil Affleck seit Jahren Sportspiele und Ego-Shooter zockt, war er überzeugt, dort ganz ordentlich mithalten zu können. Die Realität fiel etwas ernüchternder aus.

Ben Affleck (l.) und Henry Cavill (heute 43) in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ aus dem Jahr 2016
Foto: AP
Ben Affleck wird von Kindern verspottet
„Zwölfjährige machen dich einfach fertig“, erzählt Ben Affleck. Oft sei für ihn schon kurz nach Spielbeginn Schluss. Noch schlimmer: Danach melden sich über die Sprachfunktion des Spiels die Sieger-Kids zu Wort. Die jungen Gegner wissen nicht, mit wem sie da gerade sprechen – schließlich wird in der Regel mit kryptischen Nicknames gezockt. Für sie ist er einfach der Typ, der schon wieder verloren hat. „Du bist schlecht! F*ck dich!“, bekommt Affleck regelmäßig zu hören.

Während Ben Affleck (M.) seine Fortnite-Pleiten schildert, können sich die Podcast-Moderatoren Jason Kelce (38, l.) und Travis Kelce (37) das Lachen kaum verkneifen
Foto: New Heights/YouTube
Aber es sind doch noch Kinder. Oder? Das ist Hollywood-Star Affleck schnuppe. „Ich fange dann an, mit ihnen zu streiten!“ Seine Standard-Antwort: „F*ck du dich! Ich bin nicht schlecht. Ich bin ein erwachsener Mann!“ Eine Diskussion auf Augenhöhe zwischen Oscar-Star und Fünftklässlern.
Ein Weihnachtswunsch der Gen Z
Auch die Welt der sogenannten Fortnite-Skins, also digitaler Outfits für die Spielfiguren, gibt Ben Affleck Rätsel auf. Sein Sohnemann zeige Papa regelmäßig Figuren und erkläre, wie cool sie aussähen. Er dagegen sieht oft nur Hasenmützen und andere schräge Verkleidungen. Samuels Weihnachtswunsch: ein seltener Skin für rund 270 Euro. Das macht Affleck ziemlich fassungslos, wie er im Podcast erzählt: „Die sind doch nicht einmal echt!“ Aber anscheinend hat der Sohn die Schlagfertigkeit von Papa geerbt. Er konterte: „Das ist eine limitierte Auflage.“

Ob Ben Affleck selbst mit einem Batman-Skin in „Fortnite“ unterwegs ist? Auswahl hätte er genug: In dem Spiel gibt es zahlreiche Versionen des DC-Helden
Foto: Stealthy/YouTube