Das dreitägige Programm rund um den Münchner Marathon hat am Wochenende annähernd 300 000 Menschen auf die Beine gebracht – rund 150 000 davon standen nach Angaben des Veranstalters allein am Sonntag als Zuschauer an den Strecken und feuerten die knapp 38 000 Läuferinnen und Läufer an, die auf den verschiedenen Distanzen unterwegs waren – Marathon, Halbmarathon und zehn Kilometer. 100 000 Menschen hätten zudem in den Tagen zuvor das Lauffestival mit diversen Breitensport- und Nachwuchsläufen im Olympiapark besucht.

„Dass wir so viele Menschen begeistern und die Stadt in Bewegung bringen, freut uns ganz besonders – unsere Idee trägt Früchte“, sagte Veranstaltungsleiter Fabian Schäfer, der mit seinem Team das Event im vorigen Jahr übernommen und unter anderem die Strecke geändert hatte. Über die klassischen 42,195 Kilometer starteten heuer 12 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, fast doppelt so viele wie 2025. Mehr als 200 Polizeibeamte sorgten für die Sicherheit der Teilnehmer und die Verkehrsmaßnahmen.

Den Marathon gewann die Vorjahressiegerin Nina Reuter aus Frankfurt, diesmal in 2:32:01 Stunden. Als Drittplatzierte sicherte sich Lokalmatadorin Kirsten de Baey-Ruszin (2:39:18) die bayerische Meisterschaft. Bei den Männern war der Äthiopier Alazar Terefa am schnellsten (2:10:51). Bester Deutscher war der Erlanger Oliver Tzschoppe, der als Gesamtsiebter (2:29:44) auch den bayerischen Titel holte.