Ein auf Kante genähter Doppelhaushalt 2026/2027 und ein Sicherungskonzept, das den Stadt-Etat für die kommenden zehn Jahre nur auf ganz kleiner Sparflamme köcheln lässt, reichen offenkundig nicht aus: Nach WZ-Informationen plant die Stadtverwaltung, angesichts der desolaten Finanzlage die Notbremse zu ziehen und offenbar eine Haushaltssperre verhängen zu wollen. Damit würden nur noch klar definierte Pflichtaufgaben von der Stadt bezahlt, freiwillige Leistungen beispielsweise im Kultur- oder Sportbereich vorerst nicht mehr. Auch ein Einstellungs- oder Beförderungsstopp könnten Bestandteil einer Haushaltssperre sein.