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Erst Anfang Oktober hatte Covenant seinen Produktionsstandort in Leipzig offiziell bezogen (2 Min)

Ukraine-News

von MDR AKTUELL

Stand: 23.10.2026 02:59 Uhr

Ein Handy liegt auf einer Laptoptastatur. Das Display zeigt das Google Logo

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02:10 Uhr

Drei Tote bei Angriff auf Wohnhaus in Saporischschja

Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind mindestens drei Menschen getötet und neun weitere verletzt worden. In Saporischschja traf eine Attacke ein Privathaus, dabei starben ein 37-jähriger Mann sowie zwei Frauen im Alter von 38 und 69 Jahren. In der Region Schytomyr wurden bei einem Drohnenangriff auf ein Wohnhaus neun Menschen verletzt, darunter zwei Minderjährige. Zwei Verletzte kamen ins Krankenhaus.

02:59 Uhr

Ukraine-News am Donnerstag 22. Oktober 2026

22.10.2026 21:14 Uhr

Trump interveniert angeblich bei Musk wegen Starlink

US-Präsident Donald Trump hat angeblich SpaceX-Chef Elon Musk gedrängt, die Drosselung des Satelliten-Internets Starlink für die Ukraine aufzuheben. Das hat das „Wall Street Journal“ heute unter Berufung auf US-Regierungsvertreter berichtet. Die Drosselung hat nach ukrainischen Angaben zuletzt die Verteidigung des Landes gegen russische Angriffe und eigene Gegenschläge behindert. (Quelle: Reuters)

22.10.2026 20:52 Uhr

Putin hält Donbass für „historisch russisches Land“

Russlands Präsident Wladimir Putin lässt ungeachtet seiner angekündigten Bereitschaft zu Friedensgesprächen nicht erkennen, dass er zum Rückzug aus besetzten Gebieten in der Ost-Ukraine bereit wäre. Die Gebiete im Donbass seien „historisch russisches Land“, wiederholte Putin heute. Zugleich erklärt er, Russland bereite sich nicht auf einen Krieg mit Europa vor. Gespräche zwischen Russland, den USA und der Ukraine müssten sich auf Sicherheitsgarantien für Moskau und Kiew konzentrieren und auf die europäische Sicherheitsarchitektur. (Quelle: Reuters)

22.10.2026 20:00 Uhr

Selenskyj beklagt anhaltende Starlink-Drosselung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat heute erneut beklagt, dass die bisherige Geschwindigkeit des Satelliten-Internets von Starlink für die Ukraine noch nicht wiederhergestellt sei. Er hoffe in der Sache jetzt auf neue Gespräche mit US-Außenminister Marco Rubio in den kommenden Tagen. (Quelle: Reuters)

22.10.2026 18:57 Uhr

Passagier-Zug in Charkiw von Drohne getroffen

Nach Angaben des staatlichen ukrainischen Rettungsdienstes ist heute in Charkiw die Lokomotive eines Passagierzugs von einer russischen Drohne getroffen worden. Verletzte habe es allerdings nicht gegeben. (Quelle: EBU)

22.10.2026 16:40 Uhr

Verpflichtende Evakuierung für Donbass-Städte

Wegen des Vormarschs der russischen Armee müssen Familien mit Kindern auf Anordnung den ukrainischen Behörden die Städte Kramatorsk und Slowjansk im Osten des Landes verlassen. Das teilte heute der Gouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, mit. Kramatorsk und Slowjansk in der ostukrainischen Region Donezk sind noch unter ukrainischer Kontrolle. Doch Russland will den sogenannten Donbass vollständig einnehmen. Mitte Oktober hatten die ukrainischen Behörden angegeben, dass noch mehr als 70.000 Menschen in den ukrainisch kontrollierten Gebieten dort lebten, auch etwa 3.000 Kinder. Die russische Armee lag zuletzt nach unterschiedlichen Angaben fünf bis 15 Kilometer vor den Städten. (Quelle: AFP)

22.10.2026 14:50 Uhr

Dänemark kauft Covenant-Marschflugkörper

Dänemark kauft die in Leipzig produzierten „Anthem“-Marschflugkörper des US-Rüstungskonzerns Covenant und zudem „Joint Strike Missiles“ des norwegischen Herstellers Kongsberg für seine F-35-Kampfjets. Das teilte die Regierung des Nato-Landes heute mit, ohne Zahlen oder Kaufpreise zu nennen. Die neuen Systeme sollen bei Angriffen auch Schläge weit „hinter den feindlichen Linien“ ermöglichen, sagte Verteidigungsminister Jeppe Bruus. Die russische Botschaft in Kopenhagen warnte vor „unvermeidlichen katastrophalen Folgen“. (Quelle: Reuters)

22.10.2026 14:20 Uhr

Merz: Ohne Europa kein dauerhafter Frieden

Bundeskanzler Friedrich Merz hat erneut eine direkte Teilnahme europäischer Vertreter an Ukraine-Verhandlungen gefordert. Auch an den Gesprächen des US-Unterhändlers Steve Witkoff in Oslo habe ein Vertreter der deutschen Regierung teilgenommen, sagt Merz in Montenegro. „Die Beteiligten wissen alle, dass Europa mit am Tisch sitzen muss. Es wird ohne Europa keinen dauerhaften Frieden in der Ukraine geben“, sagte er mit Blick auf weitere Verhandlungen. (Quelle: Reuters)

22.10.2026 13:33 Uhr

Mutmaßlicher Spion heute festgenommen

In Brandenburg ist ein mutmaßlicher Spion festgenommen worden. Er soll im Auftrag Russlands militärisch relevante Informationen gesammelt haben. Der ukrainische Staatsbürger Vadym Y. soll Informationen über die Produktion von Rüstungsgütern zusammengetragen haben, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Auch habe er Informationen über Personal und militärische Anlagen an Standorten zur Sicherung der Nato-Ostflanke gesammelt, etwa zur Bundeswehr-Brigade in Litauen. Einige waren demnach öffentlich zugänglich, für andere habe er gezielt Menschen aus der Rüstungsbranche „abgeschöpft“. Seit dem Juli 2025 soll er Kontakt mit einem russischen Nachrichtendienst gehabt haben. (Quelle: AFP)

22.10.2026 11:10 Uhr

Neuer Austausch von Gefallenen

Russland und die Ukraine tauschen wohl weitere Leichen von im Krieg getöteten Soldaten aus. Wie die staatliche belarussische Nachrichtenagentur Belta mitteilte, übergibt Russland mehr als 250 gefallene Ukrainer und erhält 25 Leichen russischer Soldaten. Ob der Austausch bereits stattgefunden hat oder noch bevorsteht, ging aus der Meldung zunächst allerdings nicht klar hervor. (Quelle: Reuters)

22.10.2026 09:41 Uhr

Republikaner: „Trump kriecht Putin in den Hintern“

Wenige Tage vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA kritisieren auch republikanische Politiker die Haltung von US-Präsident Donald Trump gegenüber Russland im Ukraine-Krieg. Der Abgeordnete und Ex-Militär Don Bacon sagte bei CNN: „Unser Präsident ist in Bezug auf diesen Krieg moralisch blind. Er hat sich mit einem Diktator und Kriegsverbrecher verbündet.“ Trump beschwichtige den russischen Präsidenten Wladimir Putin und agiere wie einst der britische Premier Neville Chamberlain mit seiner Appeasement-Politik gegenüber Adolf Hitler. Dem Magazin „National Review“ sagte Bacon: „Trump kriecht Putin in den Hintern“. Thomas Tillis, der republikanische Senator von North Carolina, sprach von einem „Verrat am ukrainischen Volk“. Trump kapituliere vor Putin. (Quelle: ARD)

22.10.2026 07:46 Uhr

Nato ermöglicht Waffenkäufe über eigene Agentur

Die Nato will der Ukraine den Kauf von Waffen, Munition und militärischer Ausrüstung über ihre zentrale Beschaffungsagentur ermöglichen. Wie die „Financial Times“ berichtet, könnte Kiew so Rüstungsgüter schneller und kostengünstiger erhalten. Die Vereinbarung biete der Ukraine einen Rahmen, um das breite Angebot der Agentur nutzen zu können, sagte Jacqueline Borsboom, eine Direktorin der Beschaffungsagentur NSPA, der britischen Zeitung. (Quelle: Reuters)

22.10.2026 07:45 Uhr

Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine

Bei einem russischen Angriff in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist eine U-Bahn-Brücke beschädigt worden. Betroffen sei die Südbrücke über den Fluss Dnipro, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Im Gebiet Krementschuk in der Region Poltawa wurde bei einem Drohnenangriff die Energie-Infrastruktur beschädigt, teilte ein Behördenvertreter mit. Krementschuk ist ein wichtiger Industriestandort mit einer der größten Öl-Raffinerien der Ukraine. Russland meldete neue Angriffe in der Region Odessa, wo von der ukrainischen Armee genutzte Schiffe getroffen worden seien. Die Ukraine meldete später auch Todesopfer. (Quelle: Reuters)

Video:
Sieben Tote nach massiven russischen Luftangriffen (1 Min)

22.10.2026 02:00 Uhr

Toter bei Angriff auf AKW Saporischschja

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der russischen Verwaltung ein Fahrer getötet worden. Mitarbeiter-Busse seien zwei Tage in Folge angegriffen worden. Eine ukrainische Stellungnahme lag nicht vor. (Quelle: Reuters)

22.10.2026 01:10 Uhr

Forderungen nach europäischem Satellitensystem

Nach US-Medienberichten soll Elon Musk für die Drosselung der Satelliten-Dienste Starlink und Starshield in der Ukraine verantwortlich sein. Dadurch könnten die ukrainischen Streitkräfte ihre Drohnen nur noch eingeschränkt einsetzen. FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann reagierte empört und warf Musk vor, sich als „Herr über Leben und Tod“ aufzuspielen. Auch der SPD-Europapolitiker Tobias Cremer forderte Konsequenzen. Beide sehen das als Warnsignal und drängen auf den schnellen Aufbau europäischer Satellitensysteme. (Quelle: AFP)

Video:
Elon Musk soll Starlink für Ukraine gedrosselt haben (1 Min)

22.10.2026 00:10 Uhr

Umland spricht von „Verhandlungstheater“

Der Osteuropa-Experte Andreas Umland erwartet nicht viel von im November möglichen Verhandlungen über ein Ende des Kriegs mit Russland, den USA und der Ukraine. „Dieses Verhandlungstheater gibt es ja schon viele Jahre“, sagte Umland über die russische Politik. Er habe „keine großen Hoffnungen“. Allerdings könne der Druck in Russland steigen, wenn sich die ökonomischen Probleme verstärkten: „Aber zurzeit kann man da nur mit Verhandlungstheater rechnen.“ (Quelle: ARD)

21.10.2026 23:59 Uhr

Ukraine-News am Mittwoch 21. Oktober 2026

21.10.2026 22:15 Uhr

Angriffe auf Kiew am Abend

Das russische Militär hat nach ukrainischen Angaben die Hauptstadt Kiew erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Es gebe Verletzte, teilen die Behörden mit. Wohnhäuser und eine Tankstelle seien beschädigt. Augenzeugen berichten von Explosionen in der Stadt. Bürgermeister Vitali Klitschko rief die Bevölkerung auf, in Schutzräumen zu bleiben. (Quelle: Reuters)

21.10.2026 21:52 Uhr

Ukrainischer Präsident wäre mit Status quo an Frontlinie einverstanden

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach eigenen Angaben bereit, im Ukraine-Krieg die derzeitigen Frontlinien zu akzeptieren und damit den langjährigen Konflikt zu beenden. „Ja, wir müssen jetzt die Frontlinien einfrieren“, sagte er im Gespräch des US-Senders Fox News und ergänzte: „Ich denke, das ist ein echter Weg, diesen Krieg zu beenden.“

Er war gefragt worden, ob er ein Friedensabkommen akzeptieren würde, das den Status quo berücksichtige, sodass die Ukraine weiterhin 75 Prozent oder mehr seines Landes behält, unabhängig davon, wie der Konflikt begonnen hatte. Selenskyj sagte zudem, dass das Einfrieren der Frontlinien und eine Waffenruhe das „absolute Minimum“ sei, „was wir heute von Russland fordern“. (Quelle: dpa)

Ja, wir müssen jetzt die Frontlinien einfrieren.

Wolodymyr Selenksyj, Präsident der Ukraine

21.10.2026 20:55 Uhr

Selenskyj hofft auf baldiges Dreier-Gespräch

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj unterstützt nach eigenen Worten einen US-Vorschlag für dreiseitige Verhandlungen mit Russland und den USA. Ein solches Treffen auf Ebene von Unterhändlern solle möglichst bald stattfinden, vorzugsweise bis Anfang November, teilte Selenskyj mit. Dabei könne über Friedensvorschläge und ein mögliches Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs gesprochen werden. Selenskyj zufolge gab es zuvor Gespräche mit US-Vertretern. Diese folgten auf ein Treffen des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in St. Petersburg. (Qulle: Reuters)

21.10.2026 19:39 Uhr

Ex-General Bühler zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg

Politisch läuft es derzeit nicht gut. Die USA üben offenbar immer stärkeren Druck auf die Ukraine aus. Militärisch dagegen behauptet sie sich. Ex-General Erhard Bühler äußert sich im Podcast „Was tun, Herr General“ zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg.

21.10.2026 18:35 Uhr

Massive russische Angriffe seit gestern Abend

Bei einer neuen Angriffswelle Russlands auf die Ukraine sind heute in Kiew mindestens zwei Menschen getötet worden. Angriffe gab es auch auf Uman und Krementschuk in der Zentralukraine und Odessa im Süden des Landes. Ministerpräsident Serhij Korezkyj sagte, Russland habe seit gestern Abend „unaufhörlich“ Energieanlagen, Bahnanlagen, Einkaufszentren und Wohngebäude angegriffen. Im Schwarzen Meer wurde nach Angaben des Regierungschefs zudem ein Handelsschiff von einer Drohne angegriffen.

Video:
Mindestens zwei Tote in Kiew nach russischem Luftangriff (1 Min)

21.10.2026 16:31 Uhr

Moskau zu Verhandlungen mit der Ukraine und den USA bereit

Steve Witkoff, Sonderbeauftragter des US-Präsidenten Trump, spricht in ein Mikrofon.

Steve Witkoff während der Gespräche im Kreml

Der russische Präsident Wladimir Putin ist zu einer Wiederaufnahme der Gespräche mit der Ukraine und den USA im kommenden Monat bereit. Dies erklärt Kreml-Berater Juri Uschakow nach dem Treffen Putins mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff. Die Verhandlungen sollen sich Uschakow zufolge auf Sicherheitsgarantien für Russland und die Ukraine nach einem Ende des Konflikts konzentrieren. Solche Gespräche gab es zuletzt im Februar. (Quelle dpa, AFP)

21.10.2026 14:55 Uhr

Treffen Putins mit Trump-Gesandtem Witkoff beendet

Treffen Putin Witkoff in Moskau

Wladimir Putin hat Steve Witkoff zu Gesprächen empfangen.

Die Gespräche von US-Unterhändler Steve Witkoff mit Kremlchef Wladimir Putin über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind nach Kremlangaben beendet. Das Treffen im Konstantinpalast in St. Petersburg habe etwa drei Stunden gedauert, meldeten Staatsmedien nach Kremlangaben. Über Ergebnisse wurde zunächst nichts bekannt. (Quelle: dpa)

21.10.2026 12:27 Uhr

Putin schlägt Trump Treffen in China vor und lässt inhaftierten US-Bürger frei

Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in China vorgeschlagen. Das erklärte er einem Bericht des russischen Staatsfernsehens zufolge beim Empfang des US-Sondergesandten Steve Witkoff in St. Petersburg. Zudem bietet Putin Gespräche über eine Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Moskau und Washington an. Putin gab zum Auftakt des Treffens mit Witkoff auch die Freilassung des US-Amerikaners Stephen Hubbard bekannt. Dieser war 2024 zu knapp sieben Jahren Haft verurteilt worden, weil er als Söldner an der Seite der ukrainischen Streitkräfte gekämpft haben soll. (Quelle: Reuters, dpa)

21.10.2026 12:20 Uhr

Russland kündigt erste Diesellieferung in die USA an

Russland schickt einem Medienbericht zufolge nach einer Vereinbarung mit US-Präsident Donald Trump am Donnerstag den ersten Tanker mit 40.000 Tonnen Diesel in die USA. Das kündigte der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Nowak an, wie die Zeitung „Wedomosti“ berichtet. Weitere Lieferungen würden folgen, zitierte die Nachrichtenagentur RIA Nowak. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff dankte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei einem Treffen in St. Petersburg für die Aufhebung der Exportbeschränkungen. (Quelle: Reuters)

21.10.2026 11:08 Uhr

Offenbar ehemaliger Bundeswehrsoldat in Russland festgenommen

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat die Festnahme eines deutschen Staatsangehörigen gemeldet, der aus den ukrainischen Streitkräften geflüchtet sein soll. Er sei als ausländischer Söldner und Scharfschütze desertiert, nachdem er das versprochene Geld nicht erhalten habe, teilte der FSB nach Angaben der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass mit. Es werde über die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Söldnertums entschieden, hieß es. Der Mann soll laut dem Bericht von 1996 bis 2010 in der Bundeswehr gedient haben. (Quelle: dpa)

21.10.2026 10:41 Uhr

Bundeswehr sieht sich durch russische Sabotageakte bedroht

Die Bundeswehr warnt vor russischen Sabotage-Anschlägen auf Truppen in Deutschland. Wie WDR und Süddeutsche Zeitung berichten, hat die Bundeswehr die Bedrohung erstmals als „erheblich“ eingestuft. Hintergrund sei der Fund einer abgestürzten Sprengstoffdrohne Mitte September unweit des Fliegerhorsts Wunstorf in Niedersachsen. Ermittler gingen davon aus, dass damit möglicherweise Bundeswehr-Flugzeuge angegriffen werden sollten. Die Drohne soll schon etwa zwei Jahre unentdeckt in der Nähe des Bundeswehr-Stützpunktes gelegen haben. (Quelle: AFP)

21.10.2026 09:44 Uhr

Russland greift erneut Frachtschiff im Schwarzen Meer an

Russland hat nach eigenen Angaben erneut ein Frachtschiff im Schwarzen Meer angegriffen. Das Schiff mit militärischer Ausrüstung für die Ukraine sei auf dem Weg in den Hafen von Odessa getroffen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem haben die russischen Streitkräfte demnach Lager für Drohnen in der zentralukrainischen Stadt Poltawa beschossen. Darüber hinaus sei ein Umspannwerk in Kiew getroffen worden. Dieses versorge den ukrainischen Verteidigungs- und Industriesektor sowie Logistikzentren mit Strom. (Quelle: Reuters)

21.10.2026 09:43 Uhr

Update: Tote und Verletzte nach russischen und ukrainischen Drohnenangriffen

Bei einem russischen Drohnenangriff in der Nähe von Charkiw sind in der Ukraine in der Nacht zwei Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Regionalgouverneur Oleh Synjehubow auf Telegram mit. In der Hauptstadt Kiew wurden Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge bei einem russischer Luftangriff ein Wohnhochhaus und Teile der Verkehrsinfrastruktur getroffen. Bei einem weiteren Angriff auf eine Universität in Krementschuk in der Region Poltawa wurden nach Angaben der örtlichen Behörden zwei Menschen verletzt.

Auch die Ukraine setzte nach russischen Angaben ihre Angriffe fort. Bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der westrussischen Region Brjansk sei ein 19-Jähriger getötet worden, teilte Regionalgouverneur Jegor Kowaltschuk auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zwei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. (Quelle: Reuters)

21.10.2026 02:59 Uhr

Zeitungsbericht: Musk ließ Starlink drosseln

SpaceX-Chef Elon Musk hat einem Zeitungsbericht zufolge in der vergangenen Woche die Drosselung des Satellitennetzwerks Starlink angeordnet, auf das die Ukraine bei Drohneneinsätzen angewiesen ist. Wie das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungskreise und Insider berichtete, besprach Musk die Entscheidung zuvor mit US-Präsident Donald Trump. Trump sagte am Freitag, er halte weder sich noch Musk für den Ausfall des Starlink-Zugangs verantwortlich. Musk hatte betont, die Entscheidung über die Nutzung der Militärvariante Starshield obliege letztlich dem Präsidenten. Stellungnahmen des Tesla-Chefs, von SpaceX und dem US-Präsidialamt liegen zunächst nicht vor. (Quelle: Reuters)

21.10.2026 00:05 Uhr

US-Sondergesandter Witkoff reist nach Moskau

Nach seinen Beratungen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Oslo reist der US-Sondergesandte Steve Witkoff nach Russland weiter. Witkoff werde am Mittwoch in Moskau den russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen, sagte ein US-Regierungsvertreter am Dienstag. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner werde per Videoschalte an dem Gespräch teilnehmen.

Selenskyj hatte sich am Dienstag mit Witkoff in Oslo getroffen, um über diplomatische Auswege aus dem Ukraine-Krieg und die Unterstützung der USA zu beraten. Der US-Regierungsvertreter sprach anschließend von „sehr produktiven und konstruktiven Diskussionen“. (Quelle: AFP)

Video:
Selenskyj fordert Teilnahme bei Gipfeltreffen mit Putin, Trump und Xi (1 Min)

20.10.2026 23:59 Uhr

Ukraine-News am Dienstag, 20. Oktober 2026

20.10.2026 21:04 Uhr

Nach Treffen mit Selenskyj: US-Gesandter reist nach Russland

Bei Gesprächen in Oslo haben der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, US-Unterhändler Steve Witkoff und europäische Spitzenpolitiker über Sicherheitsgarantien, Gebietsfragen, Sanktionen und die Sicherheit Europas nach Kriegsende beraten. Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre bezeichnete die Gespräche als gut und konstruktiv. Finnlands Präsident Alexander Stubb sprach von großen inhaltlichen und technischen Fortschritten in der vergangenen Woche.

Selenskyj erklärte, die Ukraine sei zu Verhandlungen bereit, müsse aber selbst am Tisch sitzen. Die Frühwarnsysteme für ballistische Raketen funktionierten wieder, sagte er. Auch bei Starlink sei er nach den Gesprächen optimistisch.

Am Mittwoch werde Witkoff nach Sankt Petersburg reisen, um der russischen Führung gemeinsam von Europa und den USA erarbeitete Vorschläge vorzulegen, sagte Støre. Laut Stubb seien Ansätze für eine Friedenslösung gefunden worden, die dort weiterverfolgt werden sollten. Der Besuch könne möglicherweise den Weg für ein Spitzentreffen zwischen der Ukraine, Russland und den USA ebnen, so Støre. (Quelle: Reuters, dpa)

20.10.2026 15:25 Uhr

Energieminister: Russland greift nun auch Stromnetz im Westen der Ukraine an

Russland hat seine Luftangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur auf den bislang weitgehend verschonten Westen des Landes ausgeweitet. Bei den Angriffen kam es in mehreren Regionen zu Stromausfällen. Russland habe Anlagen in den westlichen Regionen Schytomyr, Lwiw, Riwne, Ternopil und Chmelnyzkyj, in der zentralen Region Kirowohrad sowie in der südukrainischen Region Odessa beschossen, sagt der stellvertretende ukrainische Energieminister Artem Nekrasow in einer Fernsehansprache. „Infolge der Angriffe sind einige Verbraucher ohne Strom“, sagte Nekrasow.

Der größte private Energieversorger DTEK teilte zudem mit, dass bei nächtlichen Angriffen drei Anlagen in der Region Odessa getroffen worden seien. Etwa 32.700 Haushalte seien dort ohne Strom. (Quelle: Reuters)

20.10.2026 15:20 Uhr

Russland: Zwei Tote nach ukrainischen Angriffen

Bei ukrainischen Angriffen in der von Russland kontrollierten Region Luhansk im Osten des Landes werden nach russischen Angaben zwei Menschen getötet. Dies teilt der von Moskau eingesetzte Gouverneur mit. Die Angriffe haben sich in den vergangenen 24 Stunden ereignet. Von ukrainischer Seite lag keine Stellungnahme vor. (Quelle: Reuters)

20.10.2026 14:14 Uhr

Drei Menschen bei russischem Angriffen in Kramatorsk getötet

Bei einem russischen Angriff in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind mindestens drei Zivilisten getötet worden. Zwei weitere Menschen seien bei der Attacke verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk in den sozialen Netzwerken mit. Drei Mehrfamilienhäuser wurden den Angaben zufolge durch Beschuss beschädigt. Zum eingesetzten Waffentyp werde noch ermittelt. Die Industriestadt Kramatorsk ist rund 15 Kilometer von der Frontlinie entfernt. (Quelle: dpa)

20.10.2026 12:43 Uhr

US-Außenminister schließt Verzögerungen bei Raketen-Lieferung nicht aus

US-Außenminister Marco Rubio hat mögliche Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen an die Ukraine eingeräumt. Es könne sein, dass sich eine Lieferung von Raketen, die im Rahmen des sogenannten Purl-Programms für die Ukraine erworben wurde, verzögert, sagte Rubio zum Auftakt einer Indien-Reise vor Journalisten. Er wies jedoch den Vorwurf einer gezielten Blockade zurück. Es gebe keine gezielte politische Vorgabe, der Ukraine zu schaden, sagte der Außenminister.

20.10.2026 10:59 Uhr

Gespräche in Oslo: Selenskyj trifft US-Gesandten Witkoff

Im diplomatischen Ringen um ein Ende des russischen Angriffskriegs trifft sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj heute in Oslo mit dem US-Gesandten Steve Witkoff. Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, soll bei dem Treffen digital zugeschaltet werden. Außerdem nehmen Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und der finnische Präsident Alexander Stubb an den Gesprächen teil. „Ziel ist es, die diplomatischen Bemühungen wieder in konstruktivere Bahnen zu lenken“, sagte Støre laut der Nachrichtenagentur NTB. (Quelle: Reuters)

20.10.2026 10:21 Uhr

ARD-Korrespondent beantwortet live vor Ort Fragen zur Lage in der Ukraine

ARD-Korrespondent Niels Bula in Kiew

ARD-Korrespondent Niels Bula ist gerade in Kiew vor Ort und beantwortet heute Abend live bei Reddit Fragen zur aktuellen Lage in der Ukraine und zu seiner Arbeit als Reporter. Wer auch eine Frage stellen oder das AMA (Ask me anything) verfolgen will, kann das hier unter dem Link tun.

20.10.2026 08:19 Uhr

Update: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen

Bei russischen Luftangriffen sind in der Nacht nach ukrainischen Angaben landesweit mindestens vier Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. In der Region Kiew gab es drei Todesopfer, wie der örtliche Rettungsdienst mitteilte. Sechs Menschen seien verletzt worden. Nach dem Beschuss eines Produktions- und Lagergebäudes sei ein Brand ausgebrochen. Bei Angriffen in Saporischschja im Südosten wurde ein weiterer Mensch getötet, wie der Chef der regionalen Militärverwaltung, Iwan Fedorow, bekanntgab. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau erwähnte in seinem Morgenbericht Angriffe auf Schiffe im ukrainischen Donauhafen Reni. (Quelle: Reuters/AFP/dpa)

Video:
Tote nach russischen Luftangriffen auf mehrere Regionen (1 Min)

20.10.2026 00:32 Uhr

Selenskyj: US-Politik drosselt Unterstützung für Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert Entscheidungen der USA im Ukraine-Krieg. Verzögerte Waffenlieferungen und Einschränkungen beim Austausch von Geheimdienstinformationen seien „unter Freunden schwer zu erklären“, sagte er bei einem Treffen mit einer US-Kongressdelegation.

In einem Online-Video beklagte Selenskyj zudem fehlende Erklärungen für die eingeschränkte Nutzung des Satellitennetzwerks Starshield. Darüber hinaus habe die Ukraine zuletzt dreimal keine Warnungen vor russischen Angriffen von der USA erhalten. Das Pentagon verzögere außerdem die Lieferung bereits bezahlter Raketen. „All dies deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zu drosseln“, sagte Selenskyj. (Quelle: Reuters)

All dies deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zu drosseln.

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine

20.10.2026 00:19 Uhr

Trump: Selenskyj sollte nicht verhandeln

Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump sollte anstelle des ukrainischen Staatsoberhaupts Wolodymyr Selenskyj jemand anderes die Friedensverhandlungen mit Russland führen. „Vielleicht ist es für Selenskyj an der Zeit, jemand anderen verhandeln zu lassen“, sagte Trump. Russland verhalte sich mit Blick auf die Ukraine „in Ordnung“ und mache „nicht viel“, fügte Trump hinzu. Die USA stellten der Regierung in Kiew weiterhin Geheimdienstinformationen zur Verfügung. Trump hatte im Oktober eine Ablösung des ukrainischen Staatschefs gefordert. (Quelle: Reuters)

20.10.2026 00:05 Uhr

Trump offen für Dreiergipfel mit Putin und Xi

US-Präsident Donald Trump hat sich offen für einen Dreiergipfel zur Ukraine mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping gezeigt. „Ich würde das tun“, sagte Trump. Falls der Dreiergipfel zustande komme, würden die drei Staatschefs vor allem „über Atomwaffen und die Denuklearisierung“ beraten, fügte der US-Präsident hinzu. Auf die Frage, ob es bei dem Treffen um die Ukraine gehen werde, sagte Trump, er werde „alles tun, was ich tun kann, um den Krieg zu beenden“. Laut „Wall Street Journal“ hat Putin das Dreiertreffen vorgeschlagen, das am Rande des Apec-Gipfels in China im November stattfinden soll. Aus der Ukraine kommt scharfe Kritik, da Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht eingeladen ist. (Quelle: AFP)

20.10.2026 00:19 Uhr

Ukraine-News am Montag, 19. Oktober 2026

19.10.2026 20:17 Uhr

Ukraine birgt erstmals verletzten Soldaten mit Drohne von der Front

Die Ukraine hat nach Armeeangaben erstmals einen verwundeten Soldaten von der Front mit einer Drohne geborgen. Die 92. Sturmbrigade veröffentlichte ein Video, in dem sich das unbemannte Fluggerät zu einem am Boden liegenden Mann in Kampfausrüstung absenkt, der sich dann an einer Winde festschnallt, bevor er hochgezogen wird. Laut der Armee war es der weltweit erste Einsatz dieser Art in einem Kampfgebiet. „Der Einsatz war erfolgreich, die verwundete Person wurde gerettet! Er wird jetzt behandelt und sein Leben ist nicht länger in Gefahr“, erklärte die Drohneneinheit der Brigade auf Facebook. (Quelle: AFP)

19.10.2026 20:14 Uhr

Tote nach russischem Drohnenangriff im Gebiet Charkiw

Bei einem russischen Drohnenangriff sind Behördenangaben zufolge im ostukrainischen Gebiet Charkiw mindestens sechs Menschen getötet worden. „Unter den Toten sind drei Kinder“, teilte der Militärgouverneur der Region, Oleh Synjehubow, bei Telegram mit. Weitere 15 Menschen, darunter sieben Minderjährige, seien verletzt worden. Getroffen wurde demnach ein zentral gelegener Park in der Siedlung Nowa Wodolaha, etwa 30 Kilometer südwestlich der Gebietshauptstadt Charkiw. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland „absolute Barbarei“ vor. (Quelle: dpa)

19.10.2026 18:52 Uhr

Selenskyj: Starlink funktioniert an der Front nur eingeschränkt

Der Satelliten-Kommunikationsdienst Starlink funktioniert nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an mehreren Frontabschnitten nur mit gedrosselter Geschwindigkeit. „Unglücklicherweise haben wir festgestellt, dass die Geräte ab einer Geschwindigkeit von 130 bis 161 Stundenkilometern an verschiedenen Frontabschnitten nicht mehr funktionieren“, sagte Selenskyj im Onlinedienst Facebook. Das erschwere es der Armee, Drohneneinsätze zu koordinieren.

„Diese Frage muss heute erneut mit unseren Partnern auf allen Ebenen besprochen werden, denn Geschwindigkeit ist wesentlich, wenn es darum geht, Leben zu retten“, erklärte Selenskyj weiter. (Quelle: AFP)

19.10.2026 17:38 Uhr

Rubio: Gab keine Unterbrechung von Informationsaustausch

US-Außenminister Marco Rubio hat Anschuldigungen aus der Ukraine über zurückgehaltene Informationen zurückgewiesen. „Es gab keine Unterbrechung“, sagte er. Er zeigte sich vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj irritiert. Selenskyj hatte beklagt, abermals nicht von den Partnern seines Landes vor russischen Angriffen vorgewarnt worden zu sein. (Quelle: dpa)

Video:
Wieder Tote bei Angriffen in der Ukraine (1 Min)

19.10.2026 11:59 Uhr

Kiew: Gipfel von USA, Russland und China würde Krieg verlängern

Ein Gipfeltreffen zwischen Russland, China und den USA würde aus Sicht des ukrainischen Außenministers Andrij Sybiha den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einer Verlängerung des Krieges ermutigen. Kiew setze stattdessen auf ein trilaterales Treffen mit den USA und Russland, um den Krieg auf diplomatischem Weg zu beenden.

Einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge schlägt Putin für den kommenden Monat einen Gipfel mit US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping vor. Dabei wolle der russische Präsident über ein Ende des Krieges zu Bedingungen verhandeln, die Moskau begünstigen. (Quelle: Reuters)

19.10.2026 11:34 Uhr

Selenskyj: Erneut keine Warnung vor Angriffen erhalten

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagt, dass sein Land vor den jüngsten russischen Angriffen auf den Energiesektor erneut keine Vorwarnung von seinen Verbündeten erhalten habe. In der Nacht habe Russland 16 ballistische Raketen und mehr als 200 Drohnen verschiedener Typen abgefeuert, teilte Selenskyj auf Telegram mit. Bei den Angriffen seien mehr als zehn Energieanlagen beschädigt worden. Es gebe mindestens drei Todesopfer. 550.000 Haushalte seien ohne Strom.

Die Ukraine ist bei der Abwehr oder zumindest der Vorbereitung auf Angriffe mit schnellen ballistischen Raketen auf Informationen des US-Frühwarnsystems angewiesen. (Quelle: Reuters)

19.10.2026 08:32 Uhr

Moskau bestätigt Angriffe im Raum Kiew

Die russischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben Ziele in Kiew und der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt angegriffen. Die Attacken richteten sich laut russischem Verteidigungsministerium gegen die ukrainische Rüstungsindustrie, Lager für Marschflugkörper und Drohnen sowie Rechenzentren. (Quelle: Reuters)

19.10.2026 08:03 Uhr

Selenskyj: USA verzögern Lieferung von Patriots

Kiew wirft der US-Regierung vor, die Lieferung von Patriot-Luftabwehrraketen zu verzögern. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, Washington habe zuletzt nur einen Teil der durch die NATO-Waffenkaufinitiative bereits finanzierten Raketen geliefert. Selenskyj betonte: „Das ist kein technisches Problem.“ Demnach liefern die USA derzeit nur 12 Patriot-Abfangraketen pro Monat, etwa ein Viertel der Anzahl unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten Joe Biden.

Russland hat die Ukraine zuletzt verstärkt mit ballistischen Raketen attackiert, während die Ukraine Engpässe in der Luftabwehr beklagte. Bereits im Sommer 2025 hatten die USA die Lieferungen zwischenzeitlich gestoppt und das mit knappen Eigenbeständen begründet. (Quelle: Kiyv Independent)

19.10.2026 05:54 Uhr

Zeitungsbericht: China, Russland und USA planen Gipfeltreffen zum Ukraine-Krieg

Der russische Präsident Wladimir Putin hat einem Zeitungsbericht zufolge ein Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping vorgeschlagen, um über ein Ende des Ukraine-Krieges zu verhandeln. Dies berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit den Diskussionen vertraute Personen. Der Kreml habe vorgeschlagen, den Dialog am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels (Apec) am 18. und 19. November im chinesischen Shenzhen abzuhalten, hieß es weiter.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte der Zeitung, dass über eine mögliche Zusammenkunft diskutiert werde. „Es gibt noch keine klaren Vorstellungen über das Treffen selbst oder dessen mögliche Tagesordnung, obwohl alle drei Parteien die hypothetische Möglichkeit anerkennen, dass ein solches Treffen stattfindet“, sagte er dem Blatt. (Quelle: Wall Street Journal, Reuters)

19.10.2026 03:25 Uhr

Update: Eine Tote nach russischem Luftangriff auf Kiewer U-Bahn-Station

Bei einem russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko eine U-Bahn-Station auf dem linken Flussufer beschädigt worden. Eine 21-jährige Frau sei bei dem Angriff ums Leben gekommen, drei weitere Menschen seien verletzt worden. Zudem seien bei dem Angriff eine medizinische Einrichtung und ein Nichtwohngebäude getroffen worden. (Quelle: Reuters)

Video:
Russischer Luftangriff auf U-Bahnstation in Kiew (1 Min)

19.10.2026 00:30 Uhr

Trump: Aussetzung der Sanktionen hält Russland am Verhandlungstisch

US-Präsident Donald Trump hat die Aussetzung von Sanktionen gegen Russland verteidigt. Er sei dabei, Frieden im Ukraine-Krieg auszuhandeln, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er wolle nichts tun, „was Russland törichterweise vom Verhandlungstisch vertreiben würde“. Der US-Präsident berichtete auch von „großen Fortschritten“ bei den Verhandlungen, ohne Details zu nennen.

Am Freitag hatte Trump die Aussetzung der Sanktionen noch mit einem nationalem Sicherheitsinteresse der USA begründet. Analysten zufolge hätten die Sanktionen die Spritpreise in den USA vor den US-Zwischenwahlen Anfang November weiter in die Höhe treiben und damit potenzielle Wähler von Trumps republikanischer Partei verschrecken können. (Quelle: Reuters, dpa)

19.10.2026 00:01 Uhr

Ukraine-News 43. Woche, Montag, 19. Oktober 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

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Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder der ukrainischen Seite oder von Dritten können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt Medienvertreter vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR.