Hintergrund des Einsatzes im „Casa Kua“ in der Naunynstraße waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin. Diese ermittelt nach Angaben eines Behördensprechers wegen des Verdachts des illegalen Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Die Polizei hatte dort einen Durchsuchungsbeschluss durchgesetzt und dabei dann verschreibungspflichtige
Medikamente und Betäubungsmittel, Datenträger sowie Bargeld im vierstelligen Bereich gesichert, wie es hieß.
Das „Casa Kua“ setzt sich für einen besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung für transgeschlechtliche, intergeschlechtliche, nicht-binäre und queere Menschen ein. Nach eigener Darstellung sieht das Projekt das deutsche Gesundheitssystem als diskriminierend an und möchte traditionelle und konventionelle Behandlungen zusammenbringen.