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Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart. Das Bundesliga-Spiel am 9. Spieltag heute LIVE im Live-Ticker der DeichStube!

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Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Spiel am 9. Spieltag – alles live im Live-Ticker der DeichStube. Anpfiff der Partie in der MHP-Arena ist am heutigen Samstagabend um 18.30 Uhr, der Werder-Liveticker startet hier gegen 17.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften.

Weiter mit dem Vorbericht:

Neue Zeitrechnung: Daniel Thioune freut sich über viele späte Anstoßzeiten – und will mit Werder Bremen beim VfB Stuttgart weiter für Furore sorgen

Der SV Werder Bremen ist am Samstag (18.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) beim VfB Stuttgart zu Gast. Der Vorbericht zum Bundesliga-Topspiel!

Bremen – Seit dieser Saison trägt er das Tattoo an seinem Handgelenk, „15.30 Uhr“ steht dort geschrieben – für Daniel Thioune eine bleibende Erinnerung daran, dass für ihn mit dem Traineramt in der Bundesliga ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen ist. Während seiner aktiven Karriere hatte es der heute 52-Jährige nicht ins Oberhaus geschafft, mit dem SV Werder Bremen sorgt er dort aktuell für Aufsehen, am liebsten samstags, 15.30 Uhr, zur klassischen und mit Abstand beliebtesten Anstoßzeit im deutschen Profifußball.

Trainer Daniel Thioune will den guten Lauf seines SV Werder Bremen auch am Samstagabend (18.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) beim VfB Stuttgart fortsetzen.Trainer Daniel Thioune will den guten Lauf seines SV Werder Bremen auch am Samstagabend (18.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) beim VfB Stuttgart fortsetzen. © IMAGO/Leon FrickWerder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Daniel Thioune freut sich auf unliebsame Anstoßzeiten

Das Problem: Am SV Werder Bremen geht sie während der kommenden zehn (!) Spieltage komplett vorbei. Während die Spielansetzungen der Bundesliga im Bremer Fanlager für einen Aufschrei gesorgt haben, nimmt sie „15.30-Uhr-Fan“ Daniel Thioune überraschend gelassen hin. Vor dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (Samstag, 18.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) wertet er sie gar als Anerkennung. Für Werder ist es darüber hinaus womöglich ein kleiner Vorgeschmack auf eine ferne, aber derzeit vorstellbare Zukunft.

„Wenn man sich den Spielplan ansieht, dann haben wir häufig Topspiele in den kommenden Wochen“, sagt Thioune und fasst für sich unter diesem Begriff Flutlicht-Partien zusammen. Davon kommen in der Tat reichlich auf Werder Bremen zu. Lediglich zu Hause gegen Union Berlin (10. Januar) und bei der SV Elversberg (17. Januar) spielen die Bremer bis Ende Januar um 15.30 Uhr, allerdings sonntags, wohlgemerkt. „Wenn man im Konzert der Großen mitspielen möchte und dabei für Unterhaltung sorgt“, sagt Thioune, „dann kommt es eben häufiger dazu, dass man nicht samstags um 15.30 Uhr spielt.“ Für Teams, die unter der Woche international vertreten sind, sei das Tagesgeschäft.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den VfB Stuttgart – Europa als Ziel? Daniel Thioune: „Möglichst schnell 40 Punkte holen“

So betrachtet, könnte bereits die Partie in Stuttgart (live im TV und Livestream) am frühen Samstagabend ein Ausblick sein für Werder Bremen, das derzeit Tabellenplatz fünf belegt, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigen würde. „Mit dem Thema Europa setze ich mich nicht auseinander, weil es immer noch darum geht, dass wir möglichst schnell 40 Punkte holen“, wiegelt Daniel Thioune ab. In Stuttgart sollen drei weitere auf dem Weg dorthin eingesammelt werden.

Während Werder Bremen mit 15 Zählern derzeit alle Erwartungen übererfüllt, bleiben die Schwaben tabellarisch weit hinter ihren zurück: Platz elf, neun Punkte. Für Daniel Thioune ein Trugbild, auf das er nicht hereinfallen will. „Stuttgart hat über Jahre eine sehr positive Entwicklung genommen. Die Qualität der einzelnen Spieler steht für deutlich mehr als der aktuelle Tabellenplatz“, sagt er. „Rang elf ist sicherlich nicht das Niveau, das die Stuttgarter abbilden. Sie haben in Leverkusen ein sehr gutes Spiel gemacht.“ Am vergangenen Spieltag setzte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß überzeugend mit 4:2 bei der Werkself durch, lag dann unter der Woche in der Champions League aber bereits nach 15 Minuten mit 0:2 bei Galatasaray Istanbul hinten und verlor am Ende auch mit 0:2. Schwankende Schwaben. Auf welches Stuttgart man trifft, weiß der Gegner oft erst, wenn der Ball rollt. 

Daniel Thioune warnt vor schwankenden Schwaben: Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart

Grundsätzlich ist für Thioune aber klar: „Sie spielen sehr intensiv und sind stark in den Zwischenräumen. Zudem stehen sie für ein sehr mannorientiertes Verteidigen. Sie lassen dem Gegner nur wenig Luft zum Atmen.“ Ein Profil, wie es der Trainer des SV Werder Bremen auch dem jüngsten Gegner Hoffenheim zuschreibt. „Da ist es uns gut gelungen, Lösungen dagegen zu finden.“ Einmal mehr komme es auf die nötige Leidensfähigkeit an, „damit wir Augenhöre herstellen können. Das muss die Basis sein.“ Damit die Bremer Mannschaft seine Topspiel-Wochen erfolgreich eröffnen und sich weiter in der Spitzengruppe der Liga festsetzen kann. „Mit dem, was wir aktuell anbieten, haben wir die Chance, auswärts den nächsten Dreier zu holen“, sagt Thioune selbstbewusst. Auf dem Weg zur 40-Punkte-Marke – und darüber hinaus womöglich zu vielen weiteren späten Anstoßzeiten in der kommenden Saison. (dco)