Angesichts seiner als Karnevalsprinz Niersius nachgewiesenen Talente bei Tanz und Gesang klang das Geständnis von Thorsten Neumann schwer vorstellbar: Er sei ein traumatisiertes Opfer der musikalischen Ambitionen seines Musiklehrers gewesen. Und das Singen im Kanon habe daran entscheidenden Anteil gehabt. Gerade hat Neumann, Betreiber des Hugo Junkers Hangar am Mönchengladbacher Flughafen, dies zum Start des Mitsing-Konzerts gesagt, schon stimmt Chorleiterin Andrea Kautny einen Kanon für drei Gruppen an. Anlass ist der zehnte Geburtstag des Hangars und Kautny bringt gemeinsam mit den Willichercher „Tonköpfen“ die Hunderten sangeswilligen Besucherinnen und Besuchern gleich in Stimmung.