Die Tochter in Deutschland weint am Telefon, er arbeitet in Florida bis zur Erschöpfung: „Goodbye Deutschland!“-Auswanderer Maik zahlt für seinen Traum einen hohen Preis.

Von einem „Stich ins Herz“ sprach Xenia (17), die Tochter von Auswanderer Maik Bischoff (60), in der aktuellen Folge der VOX-Dokusoap „Goodbye Deutschland!“. Dass ihr Vater die Feier zu ihrem Realschulabschluss nicht erlebt hatte, sei „sehr, sehr schmerzhaft“ gewesen: „Mir ging’s echt nicht gut.“

Goodbye Deutschland Xenia wollte ursprünglich mit ihrem Vater in Florida leben. RTL / 99pro media ANZEIGE

Weil sie an der US-Highschool keinen Anschluss gefunden hatte, war sie nach einem Jahr allerdings zurück nach Deutschland gegangen. „Dass Papa und ich nicht mehr zusammen leben, wird für mich immer ein großer Stein sein in meinem Herzen.“

Goodbye Deutschland Alex Bischoff ist das Publikum im Schnitzel-Lokal zu alt. VOX/ Screenshot

Nun wohnte sie mit Mama und Schwester in Heidelberg – und machte sich aus der Ferne Sorgen. Denn Maik schuftete wie verrückt, um sein zäh laufendes Schnitzel-Restaurant am Laufen zu halten. Unterstützt wurde er dabei von Sohn Alex (26), der kurz nach dem Deutschland-Rückzug seiner Schwester zu ihm nach Florida gezogen war. 

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Auch er war angesichts von Maiks Plackerei beunruhigt, immerhin war der nicht mehr der Jüngste: Man sehe „ja am Gesicht, dass es an ihm nagt: Er sieht müde aus“, stellte er fest.

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„Goodbye Deutschland!“-Maik sieht ein: „Hab‘ die Kinder allein gelassen“

„Der Tag hat nur 24 Stunden – und zurzeit arbeite ich 25!“, gab auch Maik zu, dass es eigentlich zu viel war. Und trotzdem wollte er ab sofort auch noch zusätzlich einen Food-Trailer betreiben! Irgendwann würde er „mit den Kräften komplett am Ende“ sein, fürchteten seine Kinder. Deren Sorgen und deren Sehnsucht ließen auch Maik nicht kalt.

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Manchmal gerate er ins Zweifeln: „Mensch, zu Hause – ich hab’n geilen Job gehabt, ich hab‘ gutes Geld verdient. Ich war viel zu Hause, weil ich viel im Home Office gearbeitet habe. Ich habe meine Mädels jeden Tag gesehen …“ Wenn er jetzt seine Tochter an ihrem Geburtstag am Telefon weinen hörte, dann greife ihm das schon ans Herz: „Natürlich fühl‘ ich mich als Vater schlecht – ich hab‘ die Kinder allein gelassen!“

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Und auch der Sohn, der bei ihm war, fühlte sich aktuell nicht mehr wohl. Das übliche Publikum im Schnitzel-Haus war über 70, erzähle ihm die immer gleichen Geschichten von Stationierungen in Deutschland. Das schlauche auf Dauer schon, gestand Alex, der sich mehr Austausch mit Gleichaltrigen wünschte. „Alex fühlt sich momentan als Altenbetreuer“, dessen war sich auch Maik bewusst.

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Umso mehr freuten sich Vater und Sohn nun über den Besuch von Xenia und Leah, die feststellen mussten, dass ihr Papa abgenommen hatte „wie die Sau“. Sie hätten im Grunde ständig „Angst um ihn“. „Papa war schon immer so, dass er über seinen Grenzen hinausgeht“, so Xenia. Tatsächlich hatte Maik auch während ihres Besuchs nicht viel Zeit für seine Mädchen, arbeitete ständig im Restaurant oder in seinem Imbisswagen. Doch gleichzeitig reifte in ihm ein Gedanke und schließlich eine Entscheidung …

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ANZEIGE„Goodbye Deutschland!“-Neuanfang in Saint Petersburg

Weil Sohn Alex in absehbarer Zeit zu seiner Freundin ins rund 60 Kilometer entfernte Saint Petersburg ziehen würde, hatte Maik sich entschlossen, sein Schnitzel-Restaurant zu verkaufen, mit ihm zu gehen und zu zweit einen modernen, deutschen Pub aufzumachen, der möglichst junge Leute anziehen und Alex auch noch nach dem Ausstieg seines Vaters Freude machen sollte.

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Die Töchter reagierten überrascht, aber weniger geschockt, als von Maik erwartet. Sie kannten ihren Vater schließlich. Und nein, sie würden nicht, wie von der VOX-Reporterin vermutet, insgeheim hoffen, dass er wieder nach Deutschland komme, im Gegenteil, auch wenn das komisch klinge: „Mir würde es wahrscheinlich mehr weh tun, wenn er zurückkommt, als wenn er jetzt hier bleibt“, erklärte Xenia unter dem zustimmenden Nicken ihrer Schwester.

„Nicht weil ich ihn nicht, lieb‘, sondern einfach, weil die Enttäuschung, die er dann verspüren würde, mich dann auch treffen würde.“ Es bleibt spannend bei den Bischoffs …