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Die Wetterkarte zeigt die Tageshöchstwerte am Mittwoch (2. Juli). Große Hitze am Mittwoch (2. Juli) – im Westen am Rhein werden Spitzenwerte bis knapp 40 Grad erreicht. © METEORED/www.daswetter.com

Deutschland ächzt unter einer rekordverdächtigen Juni-Hitzewelle. Und die nächste Welle kündigt sich schon an. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Update vom 2. Juli, 13.20 Uhr: Die Hitzewelle erreicht am Mittwoch in Deutschland ihren vorläufigen Höhepunkt. Am bislang heißesten Tag des laufenden Jahres galten am Mittwochvormittag bis auf die Nordseeküste flächendeckende Warnungen vor Hitze oder gar extremer Hitze. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete im Tagesverlauf mit Höchsttemperaturen bis knapp 40 Grad. Zudem sprach der DWD von „Warnungen vor extremer Wärmebelastung“.

Wetter in Deutschland: Erst Hitzewarnungen, dann Unwettergefahr

Hitzewarnungen der höchsten Stufe galten für weite Teile Deutschlands in einem Band vom südlichen Baden-Württemberg über Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen bis nach Hamburg sowie Schleswig-Holstein. Aber auch andernorts waren Temperaturen von 35 bis 39 Grad vorhergesagt, örtlich sogar bis 40 Grad.

Im Tagesvorlauf soll sich die Lage aber laut DWD-Prognose beruhigen. Ab Mittag soll es im Süden des Landes, besonders über Gebirgen wie dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb, teils heftig gewittern – lokal gibt es Unwettergefahr, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Im Laufe des Nachmittags werden teils schwere Gewitter in Nordwestdeutschland erwartet, in der Nacht zum Donnerstag auch bis nach Mecklenburg und zur westlichen Ostsee. 

Update vom 1. Juli, 15.05 Uhr: Auch am Dienstag hat die Hitze Deutschland fest im Griff. „Der heutige Dienstag und der morgige Mittwoch werden bis jetzt die heißesten Tage dieses Sommers sein“, sagte Meteorologe Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird die Hitze laut DWD-Prognose am Mittwoch (2. Juli) ihren Höhepunkt erreichen.

Auch in weiteren europäischen Ländern machen Extremtemperaturen den Menschen zu schaffen. In Spanien und Österreich, wo zudem Unwetter wüten, wurden laut Experten Hitzerekorde übertroffen, Großbritannien meldete den heißesten Tag des Jahres, und in Frankreich gelten in großen Teilen des Landes Hitzewarnungen.

Wetter-Kolumne von Dominik Jung

Erstmeldung vom 30. Juni: Frankfurt – Deutschland und große Teile Europas werden aktuell von einer extrem frühen und außergewöhnlich starken Hitzewelle heimgesucht. Bereits am Montag (30. Juni), Dienstag (1. Juli) und Mittwoch (2. Juli) klettern die Temperaturen verbreitet über die 35-Grad-Marke, stellenweise im Westen sogar auf fast 40 Grad. Besonders in Ballungsräumen sowie auf versiegelten Flächen wie Straßen oder Innenhöfen wird die Hitze zur unerträglichen Belastung.

Hitzewelle im Juni: Wetter mit bis zu 40 Grad und kaum Abkühlung

Selbst in den Nächten kühlt es kaum noch ab – vielerorts fallen die Temperaturen nicht unter 20 Grad. Solche Tropennächte machen erholsamen Schlaf nahezu unmöglich und stellen eine ernsthafte Gesundheitsgefahr für empfindliche Menschen dar. Die Lage wird zusätzlich durch die hohe Luftfeuchtigkeit verschärft.

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Wetter bleibt heiß und trocken: Waldbrandgefahr steigt in Deutschland extrem – kaum Regen in Sicht

Neben der Hitzebelastung sorgt die anhaltende Trockenheit für dramatische Folgen in der Natur. Seit fünf Monaten fällt in vielen Regionen deutlich zu wenig Niederschlag. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt deshalb vor extremer Waldbrandgefahr. In zahlreichen Bundesländern gilt aktuell die höchste Warnstufe 5.

Schon kleine Funken können gefährliche Brände auslösen. Auch wenn ab Donnerstag aus Westen eine leichte Abkühlung einsetzt, bleibt das Regenaufkommen voraussichtlich gering. Die Böden sind ausgetrocknet, Pflanzen stehen unter Stress und die Grundwasservorräte schrumpfen. Ohne kräftige und langanhaltende Niederschläge wird sich die Lage kaum entspannen.

Neue Wetterprognose zeigt kaum Entspannung – nächste Hitzewelle steht schon bevor

Wer auf nachhaltige Erholung hofft, dürfte enttäuscht werden. Zwar sinken die Temperaturen zur Wochenmitte leicht, doch schon jetzt deuten Wettermodelle eine mögliche Rückkehr der Hitze ab dem 10. Juli an. Dann könnten erneut Werte zwischen 35 und 39 Grad erreicht werden, besonders im Westen Deutschlands.

Der Juni 2025 steuert damit auf einen Platz in den Top 5 der wärmsten Junimonate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu – ein bemerkenswerter Endspurt für einen Monat, der noch kühl begonnen hatte. Für viele Menschen bedeutet das weiterhin eine enorme körperliche Belastung. Vor allem für ältere Personen, Kranke und Kinder ist Vorsicht geboten. Auch Haustiere leiden unter der Dauerhitze. Tipps wie viel Trinken, körperliche Anstrengungen vermeiden und Räume abdunkeln, helfen zumindest ein wenig – doch echte Entlastung ist aktuell nicht in Sicht. (mit dpa)