LONDON (IT BOLTWISE) – Inmitten der anhaltenden geopolitischen Spannungen haben zwei neue pro-russische Hacktivistengruppen ihre Aktivitäten intensiviert, um die Ukraine und ihre Verbündeten mit gezielten Cyberangriffen zu destabilisieren. Diese Gruppen, die sich IT Army of Russia und TwoNet nennen, nutzen moderne Kommunikationsplattformen wie Telegram, um ihre Operationen zu koordinieren und Insider zu rekrutieren.
Die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Cyberkriminalität zeigen, dass die IT Army of Russia und TwoNet, zwei neu aufgetauchte pro-russische Hacktivistengruppen, gezielte Cyberangriffe auf die Ukraine und deren Verbündete durchführen. Diese Gruppen sind seit Anfang 2025 aktiv und nutzen Plattformen wie Telegram, um ihre Angriffe zu koordinieren und Insider zu rekrutieren, die Zugang zu kritischen Infrastrukturen in der Ukraine haben.
Die IT Army of Russia begann ihre Aktivitäten im März 2025 und nutzt das Cybercrime-Forum Duty-Free sowie einen Telegram-Kanal mit über 800 Abonnenten, um Angriffe auf ukrainische Websites zu melden und gestohlene Datenbanken zu veröffentlichen. Ihr Hauptziel sind kleinere ukrainische Unternehmen, wobei sie Werkzeuge wie PanicBotnet einsetzen, um DDoS-Angriffe durchzuführen und Informationen über militärische Einrichtungen zu sammeln.
TwoNet, die zweite Gruppe, ist seit Januar 2025 aktiv und besteht aus etwa 40 Mitgliedern, die sich auf Hacking, Malware-Entwicklung und Open-Source-Intelligence spezialisiert haben. Auch sie konzentrieren sich stark auf DDoS-Angriffe und nutzen ihren Telegram-Kanal, um Angriffe auf Regierungs- und Infrastruktureinrichtungen in der Ukraine sowie in Spanien und Großbritannien zu fördern.
Diese Gruppen könnten Rebrandings von zuvor bekannten cyberkriminellen Organisationen sein, da ihre Methoden denen anderer russischer Hacktivisten ähneln, wie NoName057(16), KillNet und XakNet Team. Diese Gruppen sind bekannt für ihre DDoS-Angriffe, Website-Defacements und Datendiebstähle, was darauf hindeutet, dass die neuen Gruppen möglicherweise aus den gleichen Netzwerken stammen.
Die Bedrohung durch solche Gruppen ist nicht nur auf die Ukraine beschränkt, sondern betrifft auch deren Verbündete, die zunehmend Ziel von Cyberangriffen werden. Die Zusammenarbeit zwischen diesen Gruppen und anderen pro-russischen Hacktivisten verstärkt die Bedrohungslage weiter, da sie ihre Ressourcen bündeln und ihre Angriffe koordinieren.
Die Sicherheitslage in der Ukraine und ihren Verbündeten bleibt angespannt, da die Gefahr von Cyberangriffen durch gut organisierte und koordinierte Gruppen wie die IT Army of Russia und TwoNet weiterhin besteht. Die betroffenen Länder müssen ihre Cyberabwehrmaßnahmen verstärken und eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um dieser Bedrohung entgegenzuwirken.
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Neue pro-russische Hacktivistengruppen verstärken Cyberangriffe auf die Ukraine und Verbündete (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)
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