13:42 Uhr | Russen erobern weiteres Dorf an der Grenze zu Dnipropetrowsk
Russland hat die Einnahme eines weiteren Dorfes in der ostukrainischen Region Donezk gemeldet. Wie das russische Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte, nahmen russische Truppen das im Westen des Gebiets liegende Dorf Myrne ein. Die Armee sei „tief in die Verteidigung des Feindes“ eingedrungen, um Myrne einzunehmen. Den Angaben zufolge wurde noch ein weiteres Dorf erobert. Myrne liegt in der Nähe der Gebietsgrenze zur Region Dnipropetrowsk.
Vor knapp einer Woche hatte die russische Armee erstmals die Einnahme eines Dorfes in dieser zentralukrainischen Region gemeldet. Die Angaben über Geländegewinne können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden. Die erfolgreiche russische Offensive in der Ukraine dauert nun schon fast zweieinhalb Jahre. Diesen Sommer intensivierten die russischen Streitkräfte ihre Angriffe noch einmal. (Quelle: AFP)
12:36 Uhr | SBU meldet Tötung mutmaßlicher russischer Agenten
Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben in der Region Kiew mehrere Agenten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB getötet. Die russischen Agenten sollten festgenommen werden wegen des Verdachts, in der vergangenen Woche einen SBU-Oberst erschossen zu haben, teilte der SBU auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.
Der SBU macht den FSB für die Tötung von Oberst Iwan Woronytsch am Donnerstag in Kiew verantwortlich. Ein Mann und eine Frau werden der Tat verdächtigt. Wie viele mutmaßliche FSB-Agenten bei dem Einsatz am Sonntag ums Leben kamen, teilte der SBU nicht mit. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor. (Quele: Reuters)
00:36 Uhr | Nordkorea sagt Russland „bedingungslose“ Unterstützung zu
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow erneut seine „bedingungslose“ Unterstützung für Russland im Krieg gegen die Ukraine zugesichert. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldet, betonte Kim, man teile in allen strategischen Fragen die gleichen Ansichten und werde auch künftig die Maßnahmen der russischen Führung unterstützen.
Das Treffen fand in der nordkoreanischen Küstenstadt Wonsan statt. Nach Geheimdienstangaben waren bereits bis zu 14.000 nordkoreanische Soldaten an Kämpfen in Russland beteiligt. Medienberichten zufolge könnte Pjöngjang demnächst bis zu 30.000 weitere Soldaten entsenden. Im Gegenzug soll Russland Nordkorea neben Lebensmitteln und Finanzhilfen auch technische Unterstützung für das Raketenprogramm anbieten. Bestätigt sind diese Absprachen bislang nicht. Beide Staaten hatten im vergangenen Jahr ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnet, das auch eine gegenseitige militärische Beistandsklausel enthält. (Quelle: Reuters, AFP)