Innenstädte im Wandel: Wie können Stadtzentren wieder zu lebendigen Orten werden? Dieser Leitfaden zeigt praxisnah, wie nachhaltiger Konsum – von Pop-up Stores über Tausch- und Repair-Angebote bis hin zu innovativen Nutzungskonzepten – neue Impulse für die Belebung der Innenstädte setzt.
Wie können Innenstädte in Zeiten des Strukturwandels wieder zu attraktiven und lebendigen Orten werden? Ein neuer Leitfaden, der im Rahmen des Projekts „Stadtzentren als Orte für nachhaltigen Konsum“ (SONa) entwickelt wurde, gibt praxisnahe Antworten. Er richtet sich Verwaltungen, Wirtschaftsvertreter*innen und Zivilgesellschaft und zeigt auf, wie durch kreative und nachhaltige Nutzungen neue Impulse für die Stadtentwicklung entstehen können. Zentraler Ansatz des Leitfadens, den die Autorinnen Kathrin Anger und Ulrike Knörzer von adelphi consult sowie Michaela Roelfes und Dr. Franziska Stelzer vom Wuppertal Institut erstellt haben, ist die Verbindung von nachhaltigem Konsum mit innovativen Nutzungskonzepten. Dazu zählen etwa Pop-up-Stores, Tausch- und Reparaturangebote oder gemeinschaftlich genutzte Räume, die Leerstände füllen, neue Besuchergruppen anziehen und eine ökologische wie ökonomische Aufwertung der Innenstadt fördern .
Die Publikation basiert auf Erfahrungen aus drei Pilotstädten – Duisburg, Schwentinental und Würzburg – und enthält konkrete Handlungsempfehlungen für die Konzeption, Umsetzung und Verstetigung solcher Projekte. Ziel ist es, lokale Initiativen zu stärken, die zur Transformation klassischer Einkaufsstädte in multifunktionale und zukunftsfähige Lebensräume beitragen.
Der Handlungsleitfaden steht auf der adelphi-Website im nachfolgenden Link als PDF-Dokument kostenfrei zum Download bereit.