Beim Namen Henry – Oh-rie gesprochen – schwingt französischer Flair mit. Der Duft nach verbrannter Zweitaktmischung will dazu nicht so recht passen. Hat man sich aber erst einmal an die Lautstärke gewöhnt, mit der der zierliche elfenbeinfarbene Lastwagen den Geruch mit seiner Umgebung teilt, ergibt alles zusammen doch ein irgendwie stimmiges Gesamtbild. Ein Gemälde, könnte man fast schon sagen. Denn Henry, ein Framo/Barkas V901/2 von 1954, steht für gewöhnlich als Dekorationsobjekt vor einer malerischen Kulisse im ländlichen Belgien. Manchmal fährt er sogar.