Die gut sechs Wochen, die die Kinder Schulferien haben, kann wohl kein Elternteil frei machen, um mit dem eigenen Nachwuchs lückenlos etwas zu unternehmen. Da ist es herzlich willkommen, dem Kind Freizeitmöglichkeiten bieten zu können, die außergewöhnlich und bezahlbar sind und dazu noch Gemeinschaft und Gesundheit fördern. Wuppertal und seine Vereinslandschaft tut sich da löblich hervor. Was hier in Gemeinschaftsarbeit an Ferienkursen Jahr für Jahr auf die Beine gestellt wird, ist schon außergewöhnlich. Dafür gebührt sowohl dem Sportamt als Koordinator als auch und vor allem den vielen ehrenamtlichen Übungsleitern und Betreuern aus den Sportvereinen ein großes Lob. Das darf man direkt auf das Sommer-Mitmachangebot Sport im Park ausweiten, das an alle Altersschichten gerichtet ist und sich in unserer Stadt wachsender Beliebtheit erfreut. Wer einmal selbst mitgemacht und erlebt hat, mit welchem Engagement hier Bewegungsfreude vermittelt wird, dürfte mir da zustimmen. Dass die Vereine damit Werbung für sich betreiben und mit dem ein oder anderen Neuzugang belohnt werden, der „kleben“ bleibt, ist ein erfreulicher Nebeneffekt. So viel Bewegung würde man sich in vielen anderen Bereichen der Stadt – von Baustellenfortschritt bis Aktenbearbeitung – wünschen.