Die Stadt Herzogenrath nutzt jetzt die Energie der Sonne mit einer neuen PV-Anlage auf dem Dach des Rathauses. Bei der Einweihung war unter anderem Jessica Knein vom Erneuerbare-Energien-Referat des NRW-Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie anwesend, da die PV-Anlagen eine der ersten überhaupt ist, die auf einem kommunalen Gebäude im Rahmen des Förderprogramms Gigawattpakt im Rheinischen Revier insgesamt 60 Millionen Euro)realisiert wurde.
Die neue Anlage, deren Bau Ende April begonnen wurde, verfügt nach Angaben der Stadt über eine Gesamtleistung von knapp 100 Kilowatt Peak und wird im Jahr etwa so viel Strom produzieren, wie 35 Einfamilienhäuser verbrauchen würden. Unterstützt wird die Anlage von einem leistungsstarken Batteriespeicher, der über 95 Kilowattstunden Kapazität verfügt und das Rathaus noch mit Solarstrom versorgt, wenn die Sonne nicht scheint. Um das Stromnetz nicht zu überlasten, sollen mindestens 80 Prozent des erzeugten Stroms im Haus selbst verbraucht werden. Denn dank des hohen Förderanteils von 92,5 Prozent durch Bund und Land spare die Stadt Herzogenrath allein jährlich über 23.000 Euro an Stromkosten.
Das Ziel der Stadt Herzogenrath sei, „in den kommenden Jahren insgesamt fast 300.000 Euro an Stromkosten durch die Installation von PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden durch Nutzung von Fördermitteln des Gigawattpaktes einzusparen“. Die Installation einer weiteren Anlage auf dem Bauhof läuft bereits, für weitere Einrichtungen wie Schulen oder Kindertagesstätten liegen Fördergenehmigungen vor.
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