Etwa eine Stunde lang flog am Donnerstagabend ein Hubschrauber der Bundespolizei über Aachen und dem Kreis Heinsberg immer wieder seine Runden. Eigentlich, um Grenzübergänge zu überwachen, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte.

Gegen 20 Uhr drehte der Helikopter eine Extrarunde, um dem Hinweis eines Anwohners nachzugehen, wie die Pressestelle am Freitag auf Anfrage unserer Zeitung ergänzt. Der Anwohner habe auf vier Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren hingewiesen, die auf einem Bahngleis im belgischen Hergenrath spielten.

Um die Information zu überprüfen, drehte der Polizei-Hubschrauber eine Extrarunde, während die Bundespolizeistelle am Aachener Bahnhof eine Streife zu dem Gleisabschnitt schickte. So habe man die Jugendlichen innerhalb weniger Minuten vom Gleis holen können, teilt die Pressestelle der Polizei Aachen mit, die über den Vorfall in Kenntnis gesetzt wurde. Gegen 20.30 Uhr hat die Bundespolizei den Hubschraubereinsatz beendet.

Im Rahmen der Grenzkontrollen sei es eine Routineaktion, die deutsch-belgische und die deutsch-niederländische Grenze mit einem Polizei-Hubschrauber abzufliegen. Ein Sprecher der Inspektion erklärte, es sei eine „rein präventive Maßnahme“ zur Unterstützung der Grenzkontrollen gewesen.

Lesen Sie auch:Was bringen die Grenzkontrollen in unserer Region?