Wolfenbüttel. In der Nacht zu Sonntag kollidierten zwei Fahrzeuge miteinander. Beide Autos wurden total zerstört. Die Autobahn war über Stunden gesperrt.

Auf der Autobahn 36 im Landkreis Wolfenbüttel hat sich am Sonntag um kurz nach Mitternacht ein schwerer Unfall ereignet. Zwischen Schladen-Nord und Flöthe touchierten sich in Fahrtrichtung Braunschweig ein Mercedes und ein VW Fox. Nach Angaben der Autobahnpolizei fuhr der 41-jährige Mercedes-Fahrer auf den VW auf, in dem ein Mann und eine Frau aus Goslar, 36 und 40 Jahre alt, saßen. Während der Fahrer des Mercedes keine erkennbaren Verletzungen erlitt, wurden die beiden aus Goslar schwer verletzt. 

Ihr Newsletter für Wolfenbüttel & Region

Kostenlosen Newsletter bestellen und täglich das Neueste aus der Region im Postfach lesen.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der
Werbevereinbarung
zu.

Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten blieben die zerstörten Fahrzeuge weit entfernt voneinander liegen. Da zwischen den Unfallfahrzeugen weitere Fahrzeuge der Zeugen und Helfer zum Stehen kamen, war zunächst nicht erkennbar, wie viele Fahrzeuge tatsächlich an dem Unfall beteiligt waren. Die Leitstelle der Feuerwehr alarmierte Wehren aus Schladen-Werla sowie aus der Gemeinde Oderwald. Mehr als 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren waren vor Ort.

Auch dieser Unfallwagen hatte nach der Kollision nur noch Schrottwert.

Auch dieser Unfallwagen hatte nach der Kollision nur noch Schrottwert.
© FMN | Jörg Koglin

Unfall auf der A36 bei Wolfenbüttel: Mehr als 40 Feuerwehrkräfte vor Ort

Da anfangs auch die genaue Anzahl der Verletzten nicht konkret mitgeteilt werden konnte, wurden Rettungswagen vom DRK Wolfenbüttel sowie aus dem Landkreis Goslar alarmiert. Eine Notärztin aus Wolfenbüttel sowie ein Notarzt aus Goslar übernahmen die medizinische Behandlung. Hierbei wurde die Entscheidung getroffen, die beiden Schwerverletzten sehr schonend aus dem total zerstörten VW zu befreien. Die Feuerwehr beseitigte mit schwerem Rettungsgerät das Dach und die Türen des Fahrzeuges. Nach der notärztlichen Behandlung im Unfallauto sowie im Rettungswagen erfolgte der umgehende Transport in die Klinik.

An dem total beschädigten Mercedes liefen Betriebstoffe aus, die von der Feuerwehr gebunden wurde. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Braunschweig bis etwa 4.30 Uhr gesperrt.

Mehr Nachrichten aus der Region und Niedersachsen: