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Erika Schneider und Bürgermeister Marian Knauff vor der neu gestalteten Fläche in Hauptschwenda. © Stadt Neukirchen
So eine schöne Fassade wie das Backhaus in Hauptschwenda haben die wenigsten Gebäude. Eine Künstlerin aus der Region verwandelte die Wand in ein Kunstwerk.
Neukirchen – Mit einem stimmungsvollen Fest rund um das Backhaus auf dem Dorfplatz wurde jetzt das neue Wandgemälde der Künstlerin Erika Schneider feierlich eingeweiht.
Den Auftakt machte ein Open-Air-Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrerin Karina Kanwischer-Koch, musikalisch begleitet von den Silberberg Musikanten, die das gesamte Fest über für eine fröhliche Atmosphäre sorgten.
Bürgermeister Marian Knauff begrüßte die Gäste und würdigte in seiner Eröffnungsrede die herausragende künstlerische Arbeit sowie das ehrenamtliche Engagement von Erika Schneider: „Dieses Wandbild erzählt Geschichte, es verbindet Generationen und zeigt eindrucksvoll, wie Kunst in unseren ländlichen Raum gehört.“
Lebendige Dorf-Szene aus Kindheitstagen steht im Fokus
Im Mittelpunkt des Tages stand laut Pressemitteilung die Einweihung des großformatigen Wandgemäldes am Backhaus – eine lebendige Dorf-Szene, wie sie vielen noch aus Kindheitstagen vertraut ist.
Das Motiv, von Erika Schneider selbst entworfen und über drei Wochen hinweg mit viel Liebe zum Detail umgesetzt, zeigt nicht nur typische Alltagsszenen früherer Zeiten, sondern auch bedeutende Gebäude und Aspekte der Ortsgeschichte.
Die alte Mühle, die Kirche als einstiger Wallfahrtsort, das ursprüngliche Spritzenhaus mit Wohnung und der Tanzplatz unter der Linde, all das findet sich in einer Komposition, die das dörfliche Leben in Hauptschwenda eindrucksvoll widerspiegelt.
Aktion wurde durch Werke von anderen Künstlern ergänzt
Eine Kunstaktion mit regionalen Künstlerinnen und Künstlern, unter anderem der Gruppe „Neue Brücke“ Ziegenhain, bot zusätzlich vielfältige Werke zum Entdecken.
Ein Spendenflohmarkt, ein Kräuter– und Körner-Quiz, eine Fotostrecke zur 800-Jahr-Feier, Kinderbelustigung mit Kaspertheater und Hüpfburg sowie die beliebte „Fressgass“ hätten für ein rundum gelungenes Rahmenprogramm gesorgt, heißt es weiter.