Wegen eines Austritts „geringer Mengen“ von Chemikalien in einem Universitätsgebäude der Technischen Universität war die Berliner Feuerwehr am Freitagabend im Einsatz. Das teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Demnach traten Chemikalien im Bereich eines Abfallraums aus, im Anschluss meldete ein Brandmelder Alarm.
Wie der Sprecher mitteilte, brach bei dem Vorfall jedoch kein Feuer aus. Der Brandmelder erkenne Trübstoffe in der Luft, so der Feuerwehrsprecher. Das System habe deswegen mutmaßlich den Austritt der Chemikalien erkannt und den Alarm ausgelöst.
Laut Feuerwehr handelte es sich um ein aus verschiedenen Lösungsmitteln bestehendes Gemisch, das von Spezialkräften mit einem Chemikalienbinder gebunden und sicher verpackt wurde. Eine unmittelbare Gefahr für den angrenzenden Bereich bestand während des Vorfalls nicht.
Mehr zum Thema: Pop-up-Radweg in Berlin-Charlottenburg Warum in der Kantstraße jetzt umgebaut wird Sorge um Tauglichkeitsprüfungen Bei der Berliner Feuerwehr „tickt die Uhr“ – 1000 Untersuchungen müssen dieses Jahr noch stattfinden „Das gab es noch nie“ Berliner Polizisten dürfen marode Wachen jetzt selbst malern
Verletzte habe es keine gegeben, so der Feuerwehrsprecher. Am Einsatzort wurde ein Gefahrenbereich abgesperrt, der bis auf den angrenzenden Gehweg auf der Straße des 17. Juni reicht. Betroffen waren Rad- und Fußgängerverkehr in Richtung des Ernst-Reuter-Platzes, Autos konnten weiter fahren. Auf den Universitätsbetrieb hatte der Vorfall keinen Einfluss. (Tsp)