AUDIO: CDU startet Diskussion über Flussbad für Hamburg (1 Min)
Stand: 08.08.2025 13:00 Uhr
Ein Schwimmbad in Alster oder Elbe würde die Lebensqualität in der Stadt verbessern, davon ist die Hamburger CDU überzeugt und bringt ein Flussbad ins Gespräch. Neu ist die Idee allerdings nicht und auch die Hürden dafür sind bekannt.
Hamburg verschenke Potenzial, meint die Hamburger CDU-Abgeordnete Anke Frieling. Sie verweist in Ihrer Anfrage an den Senat auf internationale Vorbilder: In Städten wie Oslo, Kopenhagen und Aarhus seien Hafen- oder Flussbäder schließlich möglich und hochattraktiv. Sie fordert: Kreative Lösungen und keine Ausreden.
Badeschiff auf der Alster wurde nicht realisiert
Die „Ausreden“ des Senats lassen sich allerdings nicht so einfach vom Tisch wischen: Sicherheit spielt im Hafen eine große Rolle, zu schlechte Wasserqualität hat ähnliche Ideen schon frühzeitig scheitern lassen. 2007 kündigte der damalige CDU-Bürgermeister Ole von Beust ein Badeschiff in der Außenalter an – die Millionenkosten wollte die Stadt dann aber doch nicht tragen.
Bäderland verweist auf unsicheres Wetter in Hamburg
Rettungseinsätze seien in Naturbädern durch schlechte Sicht und Schlamm schwieriger, gibt Bäderland-Pressesprecher Michael Dietel zu bedenken. Zudem könnten Schulen und Vereine sie wegen unsicherer Wetterbedingungen kaum nutzen. Da sollte das Geld lieber in risikoarme, ganzjährige Badeangebote gesteckt werden, so Dietel.
Seit Donnerstag sind alle Freibäder von Bäderland Hamburg geöffnet. Rechtzeitig zu den sommerlichen Temperaturen, die nun erwartet werden
16 offizielle Badestellen an Seen und in Naturbädern gibt es in der Hansestadt. Viele davon sind jetzt geöffnet.
Dieses Thema im Programm:
NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 08.08.2025 | 12:00 Uhr