Wenn deutsche Polizisten heute komplexe Netzwerke von Tatverdächtigen sichtbar machen wollen, samt Freunden, Kontobewegungen und Aufenthaltsorten, dann sind all diese Informationen nur ein paar Klicks entfernt. Jedenfalls für Beamte in Bundesländern, in denen die CDU mitregiert und die Software Palantir bereits eingesetzt wird. Hamburg, rot-grün regiert, lehnt die US-Megamaschine für Datenanalyse ab. Quantensprung in der Polizeiarbeit oder gefährlicher Eingriff in die Grundrechte? Der Hamburger IT-Professor Hannes Federrath erklärt, wo die Chancen und Risiken des Programms liegen.