Gelsenkirchen. Ulli Potofski ist vor einer Woche verstorben, sein Tod bewegte viele. Nun wird bekannt: Der Kultreporter soll in Schalke beigesetzt werden.

Vor einer Woche ist der Sportreporter Ulli Potofski im Alter von 73 Jahren verstorben. Der Tod des gebürtigen Gelsenkircheners hatte bundesweit Anteilnahme ausgelöst. Jetzt wurde bekannt: Potofski soll in seiner Heimatstadt seine letzte Ruhe finden.

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Das teilte die Stiftung Schalker Markt mit. „Als waschechter Schalker Junge hat er gegenüber seinen Lieblingsmenschen einen letzten Wunsch geäußert: Eine Ruhestätte auf dem Schalke-Friedhof“, so ein Sprecher. In Ermangelung eigener finanzieller Möglichkeiten sei die Stiftung von Freunden und Familie darum gebeten worden, bei der Erfüllung seines letzten Wunsches zu helfen. „Dem kommen wir selbstverständlich gerne nach und werden Ulli eine würdevolle Beisetzung auf dem Schalker Fan-Feld ermöglichen.“ Dazu bittet die Stiftung um Spenden: Mehr Infos dazu gibt es im Internet unter stiftung-schalker-markt.de.

Ulli Potofski wurde 1952 in Gelsenkirchen geboren

Ulli Potofski war am 3. August in einem Krefelder Krankenhaus an einer Leukämieerkrankung verstorben. 1952 geboren, war er in Schalke aufgewachsen. Bekannt wurde Potofski vor allem durch die Fußballsendung „Anpfiff“, die er mit konzipierte und ab 1988 beim Fernsehsender RTL moderierte. Zwischen 1998 und 2002 moderierte er auch die Sendung „Auf Schalke“. Zuletzt war Potofski als Reporter beim Bezahlsender „Sky“ beschäftigt.

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Das Schalker Fan-Feld gibt es bereits seit 2012 auf dem Friedhof in Beckhausen-Sutum. In Sichtweite der Veltins-Arena können Anhänger der Knappen dort ihre letzte Ruhe finden. Das Fan-Feld ist dabei in Stadionform angelegt – und blau-weiß bepflanzt. Die Stiftung Schalker Markt hatte sich schon mehrmals dafür eingesetzt, dass verstorbene Schalker dort ihre letzte Ruhe finden, 2022 etwa halfen sie dabei, bei der Umbettung von Schalke-Legende Stan Libuda, der seitdem dort bestattet ist.