Gladbeck/ Lohmar. Ein 69-jähriger Gladbecker und seine 70-jährige Frau sind mit einer Sportmaschine abgestürzt. Dabei wurden sie schwer verletzt.
Großer Schrecken am Montagmittag: Ein Ehepaar aus Gladbeck musste mit einer einmotorigen Sportmaschine notlanden. Beide Insassen des Kleinflugzeugs, der 69-jährige Pilot und seine 70-jährige Frau, wurden dabei schwer verletzt.
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Gegen 12.20 Uhr ging die Meldung über die abgestürzte Maschine bei der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis ein. Die Gladbecker waren gerade über dem Bereich Lohmar-Algert unterwegs. Startpunkt des Flugzeugs soll der Großraum Freiburg gewesen sein. Rettungsdienst und Polizei eilten zur vermuteten Absturzstelle – sie fanden das Kleinflugzeug auf dem Dach liegend inmitten eines Maisfeldes.
Die Gladbecker konnten sich selbstständig aus der Maschine befreien – sind aber schwer verletzt
Das Ehepaar aus Gladbeck hatte sich laut Informationen der Polizei zu diesem Zeitpunkt schon selbstständig aus der Maschine befreit. Beide sollen sich bei dem Absturz nicht lebensgefährlich, aber schwer verletzt haben. Sie wurden mit dem Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Unfallstelle ist weiterhin abgesperrt.
Wie es zum Absturz der Sportmaschine kommen konnte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen bei der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Der 69-jährige Pilot hatte bei der Rettung bereits angegeben, dass es zuvor technische Probleme mit der Cessna gegeben habe und er deshalb die Notlandung einleiten musste. (sob)