Im zweiten Quartal hat der Spezialchemiekonzern Lanxess mit 1450 Mitarbeitern im Chempark Uerdingen unter dem Strich einen Verlust von 45 Millionen Euro gemacht. Im Vergleichzeitraum 2024 waren es 16 Millionen Euro. Der Abwärtskurs hat sich also trotz der zahlreichen Sparbemühungen des Aktionsplans „Forward!“ nicht aufhalten lassen. Die Konzernleitung um den Vorstandsvorsitzenden Matthias Zachert habe deshalb entschieden, den Krefelder Betrieb für Hexan-Oxidation vorzeitig zu schließen. Das sei Ende Juni bereits erfolgt, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage unserer Redaktion.