Nach
dem heutigen Gespräch zwischen dem russischen Regierungschef Wladimir
Putin und US-Präsident Donald Trump wäre ein Dreiertreffen mit dem
ukrainischen Regierungschef Wolodymyr Selenskyj möglich. Das hat Putins Pressesprecher Dmitri Peskow mitgeteilt. Als Bedingung nannte er, dass die heutigen Gespräche zu Ergebnissen führen, berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax.
Selenskyj selbst sagte laut der Nachrichtenagentur Reuters, dass ein solches Treffen konstruktive Lösungen hervorbringen könnte.
Vorschlag von Trump
Trump hatte ein solches Treffen zu dritt gestern vorgeschlagen. Er wolle vor allem, dass sich Putin und Selenskyj nach dem Gipfel treffen, sagte der US-Präsident. Falls
gewünscht, werde er an dem Treffen ebenfalls teilnehmen.
Alaska-Gipfel
Thema
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Ukraine-Gipfel in Alaska:
Putin hat Wichtigeres vor als Frieden
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Alaska-Gipfel:
Treffen sich ein Russe und ein Amerikaner …
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Donald Trump und Wladimir Putin:
Putins glitschiger Ausweg für Trump
In der Vergangenheit hat Putin ein Treffen mit Selenskyj bereits mehrfach nicht ausgeschlossen. Zu konkreten Terminen erschien er jedoch nicht. Im Mai reiste er etwa nicht nach Istanbul, um mit Selenskyj zu sprechen, sondern schickte lediglich eine Delegation in die Türkei.
Erstes persönliches Treffen in Alaska
Bei dem Gipfel auf einem Militärstützpunkt in Alaska treffen Putin und Trump am Abend deutscher Zeit aufeinander. Die beiden Staatschefs haben sich seit 2019 nicht mehr
persönlich getroffen. Es soll vor allem um eine Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gehen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
oder andere Vertreter der Ukraine sind nicht dabei. Peskow sagte, dass
die russische Seite mit
echten Ergebnissen rechne.
© Lea Dohle
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Es ist das erste Treffen des russischen Staatsoberhauptes mit
einem US-Präsidenten seit Kriegsbeginn 2022. Gegen Putin liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vor, vor allem, weil ihm vorgeworfen wird, Tausende ukrainische Kinder aus den besetzten Gebieten entführt zu haben. Weil die USA jedoch nicht Mitglied des Strafgerichtshofes sind, müssen sie Putin – anders als andere Länder – nicht festnehmen, sobald er Staatsgebiet betritt.
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