Strickfestival in Limbach-Oberfrohna: Esche-Museum geht abermals neue Wege
Festival Teil der Kulturhauptstadt 2025
Von Annett Büchner-Ulrich
23.08.2025, 15:15 Uhr
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Die windbetriebene Strickmaschine vor dem Museum fasziniert Groß und Klein. Foto: A.Büchner
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An der berühmten „Kniterate“ entstehen Beutel mit dem Logo des Festivals. Foto: A.Büchner
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Im Lab finden über das ganze Wochenende Workshops statt. Freie Plätze können nachgefragt werden. Foto: A.Büchner
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Über das ganze Wochenende kann man bei freiem Eintritt die Sonder- und Dauerausstellung des Museums besichtigen. Foto: A.Büchner
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Bis Sonntag Abend finden im Esche-Museum die verschiedensten Aktionen rund um Textilien statt. Musik dazu gibt es vom „Reiz-Kollektiv“. Foto: A.Büchner
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Limbach-Oberfrohna.
Noch bis Sonntag Abend findet im Esche-Museum das Strick-Festival „Loop“ statt.
Event rund ums Stricken
Die Veranstaltungen rund um die Themen „Stricken und nachhaltige Textilien“ sind Teil des Hauptprogramms der Kulturhauptstadt 2025. Eröffnung war gestern Abend mit einer Performance der Künstlerin Wiete Sommer.
Verschiedenes steht auf dem Programm
Am heutigen Samstag zeigt sich das Museum mit einem Programm in den verschiedenen Festival-Areas, zu denen das Lab, die beiden Säle sowie das ganze Museum gehören. Ganztägig werden im Lab Miniworkshops von maximal einer Stunde angeboten. Im großen Saal sind Pop-up-Shops eingerichtet, bei denen sich lokale Textilschaffende mit innovativen Konzepten präsentieren. Zudem findet die Buchvorstellung „Hunderunde – wie weit wir für unsere Kleidung gehen“ statt. In der Dauerausstellung ist an diesem Tag auch die „Kniterate“ in Aktion. Dort können kleine Andenken wie Loop-Taschen mit dem Logo des Festivals hergestellt werden. Die spanische Strickmaschine wurde extra für das Kulturhauptstadtjahr angeschafft und fasziniert immer wieder aufs Neue Besucher und Fachleute.
Abendspaziergang durch das Museum
Beim Abendspaziergang durchs Museum kann man in lockerer Atmosphäre gemeinsam stricken. Die DJs vom „Reiz-Kollektiv“ sorgen für Musik. Am Sonntag stehen dann die fachlichen Aspekte im Fokus.
Fachworkshops
In Fachworkshops von etwas 2,5 Stunden setzte man sich mit dem Stricken und anderen Textiltechniken auseinander. Daneben gibt es verschiedene Fachvorträge zu Nachhaltigkeit und regionaler Textilproduktion. Im Museum selbst gibt es Führungen und die Vorstellung der DDR-Haushaltstrickmaschine „Strickfee“. Wie schon am Vortag findet man im Außenbereich die windbetriebene Strickmaschine von Merel Karhof. Gäste des Hauses waren im höchsten Maße fasziniert, als sie die Maschine in Aktion erleben duften.
Eintritt ist kostenfrei
Der Eintritt zum Festival sowie dem Museum ist kostenfrei. Die großen Fachworkshops sind kostenpflichtig. Dafür ist auch eine Online-Anmeldung nötig. Bei Nichtteilnahme am Sonntag wird um rechtzeitige Absage gebeten.