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Für Science-Fiction ist Redakteur Maik stets zu haben. Aus seiner Sammlung von über 50 Serien schafften es allerdings nur drei in seine Dauerschleife.
Undurchsichtige Zeitreise-Storys, wie Magie wirkende Technologie, fremdartige Gesellschaften: Nichts regt meine Fantasie mehr an als Science-Fiction. Allerdings lese ich nur selten Romane, zieh mir lieber Serien und Filme rein. Beim schnellen Durchzählen komme ich locker auf mehr als 50 SciFi-Serien – Klassiker der 90er wie „Sliders“ oder „Lexx“ interessieren mich dabei genauso wie die aktuellen Hits „Foundation“ oder „The Handmaid’s Tale“. Aber nur drei Serien haben mich so mitgenommen, dass ich sie immer wieder schauen kann.
Ich habe über 50 SciFi-Serien gesehen – nur 3 davon kann ich immer wieder schauen © Montage1. Doctor Who – wann bin ich?
Dramatische Wendungen, mitreißende Schicksale und lang aufgebaute Storys: Dafür steht „Doctor Who“. Kaum eine Serie hat es bei mir geschafft, eine so enge Bindung zu den Charakteren herzustellen. Das gilt sogar weniger für den Doctor, mehr für seine ständig wechselnden Begleiter – meist Menschen, die kaum wissen, wie ihnen geschieht. Ständig auf der Flucht springt das Doctor-Team von einer Krise in die nächste. Sobald die Begleiter den Doctor verlassen – freiwillig oder nicht – wird es dramatisch. Einige Figuren sind mir dabei so nahegegangen, dass ich ihre Geschichten immer wieder erleben möchte. Aber nicht ohne Taschentücher.
Der 10. Doctor (David Tennant) und seine Begleiterin Donna (Catherine Tate) bekamen ein spätes, herzzerreißendes Happy End. © BBC One / Disney+
Die moderne „Doctor Who“-Serie startete 2003 mit dem 9. Doctor und für alle interessierten Zuschauer empfehle ich hier den Start. Die erste Staffel mit Christopher Eccleston als Doctor wirkt ein wenig „trashig“, aber die Geschichten sind von der ersten Folge an faszinierend und ziehen einen in den Bann. Leider ist es aktuell gar nicht so leicht, in der deutschen Streaming-Landschaft vernünftig „Doctor Who“ zu sehen. Die neuesten Staffeln und Specials gibt es im Abo bei Disney+. Einige ältere Sachen gibt es bei Amazon Prime Video im BBC-Abo.
2. The Expanse – steil wachsendes Universum
Es gibt diese glücklichen Momente, in denen man zufällig eine neue Serie entdeckt und sofort weiß, was man die nächsten Wochen im Feierabend macht. Genauso schlug „The Expanse“ bei mir ein. Die Serie erzählt eine Geschichte der Zukunft unseres Sonnensystems – die Erde als alten Riesen, den Mars als aufstrebende Macht und die Gürtler als im All lebende Menschen, die sich schon lange nicht mehr mit den Menschen der „inneren Planeten“ identifizieren können. Konflikte sind vorprogrammiert und dann kam das „Protomolekül“.
Die Crew rund um James Holden ist immer am Puls der Zeit und erlebt die Ereignisse hautnah. © Amazon Prime Video/Syfy
Mit dem Auftauchen außerirdischer Technologie zerbricht der alte Status quo und allen Fraktionen ist es bewusst. Es beginnt ein Rennen um die neuen Machtverhältnisse und mitten drin sind James Holden (Steven Strait) und seine Crew auf einem marsianischen Kampfschiff. Intrigen, persönliche Schicksale, ein neu geordnetes Sonnensystem – The Expanse hat mich so umgehauen, dass ich alle 9 Bücher in 6 Monaten gelesen habe. Wer alle 5 Staffel der Serien schauen möchte, findet sie komplett auf Amazon Prime Video.
3. Star Trek: Voyager – Nostalgie kickt
Voyager war meine erste Science-Fiction-Serie, die ich bewusst verfolgt habe. Jeden Freitag saß ich um 20:15 Uhr vorm Fernseher und zog mir die neusten Abenteuer im Delta-Quadranten rein. Und auch wenn ich einige Star Trek Folgen nicht mehr sehen kann, gibt mir Voyager etwas, das mir keine andere Serie bieten kann. Ein Gefühl der Sicherheit und des Verständnisses. Ich denke, es ist einfach Nostalgie.
Ich habe die Crew der Voyager schon öfter auf ihrem Weg nach Hause begleitet. © ast der Serie „Star Trek Voyager“ / (c) CBS
Von den alten „Star Trek“-Serien habe ich alle mindestens zweimal gesehen, aber Voyager läuft mindestens einmal im Jahr bei uns über die Flimmerkiste. Man kann sich alle alten ST-Serien im Streaming-Abo ansehen, entweder bei Netflix, auf Amazon Prime Video mit Paramount-Abo oder direkt bei Paramount+. Hier findet ihr übrigens die optimale Reihenfolge für die Filme und Serien von „Star Trek“.
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Ob Rick & Morty, Stargate SG-1, Eureka, Farscape oder Fringe – es gibt viele SciFi-Serien, bei denen sich ein zweiter Durchlauf lohnt, weil man beim ersten Schauen oft viele Details verpasst. Aber meine drei Favoriten gehen für mich immer – aktiv auf der Couch, zum Einschlafen im Bett oder unterwegs auf dem Smartphone. Schreibt mir gern in die Kommentare, welche Serien bei euch regelmäßig laufen – ich suche immer nach neuem Futter. Das neue Survival-Spiel zu Voyager kommt ja leider erst 2026.