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News zur Lage im Ukraine-Krieg: Der Vizekanzler sucht nach Wegen, wie Deutschland die Ukraine unterstützen kann. Der Live-Ticker.
Das Wichtigste in
diesem Live-Ticker
- Klingbeil in Kiew„,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“73″}}“>Klingbeil in Kiew – Beim Besuch des Vizekanzlers stehen Sicherheitsgarantien und finanzielle Hilfen im Mittelpunkt.
- ERAM-Waffensysteme für Ukraine„,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“73″}}“>ERAM-Waffensysteme für Ukraine – USA genehmigt Waffe mit 450 km Reichweite
- Russland macht Westen schweren Vorwurf bei Friedensverhandlungen„,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“73″}}“>Russland macht Westen schweren Vorwurf bei Friedensverhandlungen – Westliche Staaten sollen Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg blockieren.
- Putin-Selenskyj-Treffen im Ukraine-Krieg auf der Kippe?“,“position“:“4″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“73″}}“>Putin-Selenskyj-Treffen im Ukraine-Krieg auf der Kippe? – Russland beklagt erneut die ukrainische Position.
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Update, 12.05 Uhr: Laut US-Vizepräsident JD Vance hat Russland bei den Verhandlungen im Ukraine-Krieg bereits große Zugeständnisse gemacht. Dies sagte er im US-Sender NBC News. Dem widerspricht der Politikwissenschaftler Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr München. Gegenüber Welt TV sagte er: „Alles, was wir nach diesen Gesprächen in Alaska erleben, ist halt genau nicht, dass Russland große Zugeständnisse gemacht hat.“
Russland bestehe weiterhin auf den Donbass und lehne eine Nato-Truppenstationierung in der Ukraine ab. Der Experte betonte, dass Vance nicht an den Alaska-Gesprächen teilgenommen habe. „Deswegen fehlt mir die Fantasie, woher J.D. Vance die Informationen nimmt, dass die Russen große Zugeständnisse gemacht haben“, sagte Masala.
Update, 10.45 Uhr: Russland hat bei neuerlichen nächtlichen Drohnenangriffen auf die Ukraine insbesondere die Grenzregion Sumy unter Beschuss genommen. Durch die Attacken sei ein Mensch getötet und neun weitere seien verletzt worden, schrieb der Gouverneur von Sumy, Oleh Hryhorow, bei Telegram. So seien in der Provinzhauptstadt Sumy selbst ein Hochhaus und Dutzende Einfamilienhäuser beschädigt worden. Auch zivile Infrastruktur sei getroffen worden.
Im Landkreis Konotop hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen aufgenommen, nachdem ein 37-jähriger Autofahrer durch einen Drohnenangriff starb und zwei ältere Passagiere schwere Verletzungen erlitten. Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr setzte Russland in der Nacht 104 Kampfdrohnen des Typs Shahed iranischer Bauart ein. 76 davon seien abgefangen worden. Die russische Invasion in der Ukraine dauert nunmehr dreieinhalb Jahre. Immer wieder beschießt Russland dabei auch das Hinterland des Nachbarn, tötet Zivilisten und zerstört die Infrastruktur.
Ukraine-News: Russland will in Donezk weiter vorgerückt sein
Update, 10 Uhr: Während diplomatische Bemühungen für ein Ende des Ukraine-Krieges andauern, behauptet Russland einen weiteren Vormarsch. Dem von Moskau ernannten Donezk-Gouverneur Denis Puschilin zufolge rücken russische Truppen in der Region weiter vor. „Wir sehen die Befreiung von Siedlungen in Richtung Kostjantyniwka. Wir sehen, dass unsere Gruppen bereits am Rande von Konstantinovka selbst vordringen und den Feind zerstreuen“, sagte er laut Staatsmedien. Kreml-Chef Wladimir Putin fordert die Kontrolle über den gesamten Donbass, welches die Regionen Luhansk und Donezk umfasst.
Update, 8.30 Uhr: Der frühere CIA-Chef David Petraeus hat Zweifel an einem baldigen Treffen zwischen Putin und Selenskyj geäußert. „Es gibt derzeit nicht viel, was uns dazu veranlassen würde, das zu glauben“, sagte Petraeus dem TV-Sender ABC News. Kremlchef Wladimir Putin bezeichnet er als „Hindernis für den Frieden“. Putin habe nicht die Absicht, den Ukraine-Krieg zu beenden, es sei denn, er erhalte zusätzliches Territorium, so Petraeus. Darüber sei sich wohl auch Donald Trump im Klaren.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Klingbeil in Kiew
Update, 7.45 Uhr: Bei seinem Besuch in Kiew hat Lars Klingbeil deutlich gemacht, dass Deutschland weiter fest zur Ukraine steht. Putin solle sich keinerlei Illusionen machen, dass Deutschlands Unterstützung für die Ukraine bröckeln könne. „Im Gegenteil: Wir bleiben weltweit der zweitgrößte und in Europa der größte Unterstützer der Ukraine“, so Klingbeil. „Als Finanzminister bringe ich damit heute auch die klare Zusage mit: Die Ukraine kann sich weiter auf Deutschland verlassen.“
Bilder des Ukraine-Kriegs: Großes Grauen und kleine Momente des GlücksFotostrecke ansehen
Update, 7.00 Uhr: Lars Klingbeil ist am Morgen zu einem überraschenden Besuch in der Ukraine eingetroffen. „Es liegt nun an Russland, endlich ein ernsthaftes Interesse an einem gerechten Frieden zu zeigen“, sagte der Vizekanzler nach seiner Ankunft in Kiew. Russlands Präsident Wladimir Putin müsse den seit mehr als drei Jahren währenden Krieg gegen die Ukraine beenden. „Es geht um die ukrainische, aber auch um die europäische Sicherheit.“ Es brauche „verlässliche Sicherheitsgarantien, die einen dauerhaften Frieden für die Ukraine gewährleisten“, erklärte Klingbeil.
Schon viele westliche Spitzenpolitiker haben Kiew seit Kriegsbeginn besucht. © Kay Nietfeld/dpaLage im Ukraine-Krieg: Massiver Drohnenangriff aus Russland
Update, 6.15 Uhr: Das russische Militär hat einen massiven Drohnenangriff auf die Städte Sumy und Romny gestartet. Dabei wurden nach Behördenangaben mindestens zehn Einschläge registriert, es gebe Brände in mehreren Wohnhäusern. Über mögliche Opfer ist bisher noch nichts bekannt.
Update vom 25. August, 5.10 Uhr: Die russische Luftabwehr hat nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin zwei ukrainische Drohnen im Anflug auf die Hauptstadt abgeschossen. „Die Rettungskräfte sind am Absturzort der Trümmer im Einsatz“, teilt Sobjanin auf Telegram mit.
Lage im Ukraine-Krieg: Kiew meldet Erfolge am Boden
Update. 22.54 Uhr: Am ukrainischen Unabhängigkeitstag: Kiew meldet die Rückeroberung von drei Dörfern an der Front in der Region Donezk. Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyi, verkündete laut Ukrainska Pravda, Kiews Streitkräfte hätten im Ukraine-Krieg „einen erfolgreichen Gegenangriff durchgeführt und den Feind in den Dörfern Mychajliwka, Zelenyi Hai und Wolodymyriwka in der Oblast Donezk vernichtet.“ Eine Stellungnahme aus Russland liegt zunächst nicht vor.
Update, 20.32 Uhr: CSU-Chef Markus Söder hält eine Debatte über eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einer Friedenstruppe in der Ukraine für überflüssig. „Die Frage stellt sich aus meiner Sicht nicht“, sagt er im ARD-Sommerinterview. „Denn jede Lösung, egal wie, mit Russland wird definitiv keine Nato-Soldaten vorsehen. Deswegen stellt sich das nicht“, betont er. „Grundlegend“ wäre er allerdings auch sehr zurückhaltend, ob die Bundeswehr in der Lage wäre, einen substanziellen Beitrag zu erbringen. „Ohne Amerikaner macht das keinen Sinn.“
Russland macht laut US-Vizepräsident Vance erstmals große Zugeständnisse
Update, 19.17 Uhr: Russland hat nach Darstellung von US-Vizepräsident JD Vance im Krieg gegen die Ukraine umfangreiche Zugeständnisse für eine Verhandlungslösung angeboten. „Ich denke, die Russen haben Präsident Trump gegenüber zum ersten Mal in den dreieinhalb Jahren dieses Konflikts erhebliche Zugeständnisse gemacht“, sagte Vance am Sonntag in einem Interview mit dem Sender NBC. „Sie haben eingesehen, dass es ihnen nicht gelingen wird, in Kiew eine Marionettenregierung zu installieren.“ Zudem habe Russland anerkannt, dass es Sicherheitsgarantien für die territoriale Integrität der Ukraine geben werde.
Vance zufolge will Präsident Donald Trump im Einzelfall über weitere Sanktionen entscheiden. Als Beispiel nannte der Vizepräsident die jüngste Ankündigung, als Reaktion auf den anhaltenden Kauf von russischem Erdöl zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf indische Waren zu erheben. Er räumte jedoch ein, dass neue Sanktionen Russland wahrscheinlich nicht zu einer Feuerpause bewegen würden. Eine russische oder ukrainische Stellungnahme zu den Äußerungen lag zunächst nicht vor.
ERAM-Waffensysteme für Ukraine
Update, 17.22 Uhr: Die USA haben den Verkauf von 3350 luftgestützten Waffensystemen mit erweiterter Reichweite (ERAM) an die Ukraine genehmigt. Die Marschflugkörper sollen laut Wall Street Journal in sechs Wochen eintreffen und haben eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern.
Das Pentagon muss jeden Einsatz der ERAM genehmigen. Das Waffenpaket kostet 730 Millionen Euro. Die USA verkaufen die Marschflugkörper zunächst an Europa, von dort gehen sie an die ukrainische Armee weiter. Der Plan stammt bereits aus dem Sommer 2024 unter Präsident Joe Biden und wurde nun reaktiviert.
Militärhilfe für Ukraine wird durch norwegische Patriot Systeme verstärkt
Update, 15.50 Uhr: Bei der Militärhilfe für die Ukraine gemeinsam mit Deutschland hat sich Norwegen am Sonntag zu einem Beitrag von umgerechnet fast 600 Millionen Euro bereit erklärt. Dadurch sollten der Ukraine zwei komplette Luftabwehrsysteme vom Typ Patriot zur Verfügung gestellt werden, erklärte die norwegische Regierung am Sonntag. Die Systeme seien derzeit in Deutschland und würden „so bald wie möglich“ an die Ukraine geliefert, hieß es.
Die USA werden den Angaben zufolge die übergebenen Patriot-Systeme ersetzen, und Norwegen wird finanziell im Rahmen seines mehrjährigen Hilfspakets für die Ukraine beim Ersatz mitwirken.
Russland und Ukraine tauschen Kriegsgefangene
Update, 14.30 Uhr: Russland und die Ukraine haben laut Angaben der russischen Regierung jeweils 146 Gefangene ausgetauscht. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. Vermittelt worden sei der Tausch von den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wie das Ministerium weiter mitgeteilt habe, stammten die freigelassenen Russen zum Teil aus der Grenzregion Kursk. Die Soldaten befänden sich in Belarus und würden psychologisch und medizinisch betreut.
Russland macht Westen schweren Vorwurf bei Friedensverhandlungen
Update, 12.50 Uhr: Russlands Außenminister Sergej Lawrow wirft den westlichen Verbündeten der Ukraine vor, Friedensgespräche zu verhindern. „Sie suchen nur nach einem Vorwand, um Verhandlungen zu blockieren“, sagte Lawrow in einem am Sonntag auf Telegram veröffentlichten Interview mit dem staatlichen TV-Sender Rossija. Er kritisierte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj dafür, dass er „hartnäckig darauf besteht, Bedingungen stellt und um jeden Preis ein sofortiges Treffen“ mit Kremlchef Wladimir Putin verlange.
Die bisherigen Treffen zwischen Putin und US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Ukraine-Konfliktes hätten „sehr gute Ergebnisse gebracht“, erklärte der russische Außenminister. Wenn andere westliche Staaten mit weiteren Sanktionen drohten, sei dies „der Versuch, diesen Prozess zu stören“. „Wir hoffen, dass diese Versuche scheitern“, sagte Lawrow.
Verbündete der Ukraine werfen dagegen Moskau vor, kein Interesse an wahrhaftigen Friedensgesprächen zu zeigen. US-Präsident Trump hatte zuletzt berichtet, dass Wladimir Putin einem Treffen mit Selenskyj zugestimmt habe, was der Kreml kurz darauf wieder zurücknahm. Europa und andere Staaten wollen mit Sanktionen Druck auf Russland ausüben, um Verhandlungen im Ukraine-Krieg so schnell wie möglich abzuhalten.
Update, 12.31 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz hat anlässlich des ukrainischen Unabhängigkeitstags den Mut der ukrainischen Bevölkerung gewürdigt. „Die Ukrainer wehren sich mutig gegen die Angriffe Russlands. Sie kämpfen für unsere freiheitliche Ordnung in Europa und für einen gerechten Frieden“, schrieb Merz auf X. „Anlässlich des Unabhängigkeitstages stehen wir fest an ihrer Seite – heute und in Zukunft.“
Update, 10.45 Uhr: Russland hat die Ukraine in der Nacht auf den ukrainischen Unabhängigkeitstag (24. August) erneut mit massiven Luftangriffen attackiert. Der Kyiv Independent berichtete, dass die russische Armee insgesamt 72 Drohnen und eine ballistische Rakete auf das Land abgefeuert habe. 48 Drohnen seien von der Luftverteidigung abgefangen worden. Die restlichen Geschosse hätten insgesamt zehn Ziele getroffen, wie die ukrainische Luftwaffe mitgeteilt habe. Dabei seien drei Menschen getötet und mindestens drei weitere verletzt worden.
Trump-Regierung blockiert wohl ATACMS-Einsatz auf russische Ziele
Update vom 24. August, 06.29 Uhr: Die USA blockieren wohl seit Monaten den Einsatz weitreichender Waffen vom Typ ATACMS durch die Ukraine auf Ziele in Russland. Das berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Beamte. Das Überprüfungsverfahren, das die Angriffe durch die Ukraine blockieren soll, verhindere außerdem den Einsatz anderer Waffen wie der britischen Storm-Shadow-Rakete. Deren Einsatz beruhe auf Zieldaten der USA.
US-Präsident Donald Trump hatte vergangene Woche auf seiner Plattform Truth Social noch betont, dass ein Krieg ohne Angriffe auf das „Invasorenland“ nicht, oder nur sehr schwer, zu gewinnen sei. „Es ist wie eine großartige Sportmannschaft, die eine fantastische Verteidigung hat, aber nicht angreifen darf. Es gibt keine Chance, zu gewinnen! Ähnlich verhält es sich mit der Ukraine und Russland“, so Trump. Laut dem WSJ würden die US-Beamten jedoch nicht davon ausgehen, dass Trump das Überprüfungsverfahren außer Kraft setzen wird.
Ukraine erlangt Kontrolle über von Russland eingenommener Siedlung zurück
Update, 21.16 Uhr: Ukrainische Militärs haben den Vormarsch Russlands gestoppt und die Kontrolle über die Siedlung Zelenyi Hai in der Region Donezk wiederhergestellt. Dies geht aus einem Telegram-Bericht der Operativ-strategischen Truppengruppe „Dnipro“ hervor, der von Ukrinform zitiert wird.
„Bis heute, am 23. August, versucht der Feind weiterhin aktiv, diese Siedlung zurückzuerobern und andere Dörfer in der Region Donezk entlang dieser Front zu besetzen. Aber unsere Krieger bleiben standhaft, und am Tag der ukrainischen Nationalflagge bleibt Zelenyi Hai unter der blau-gelben Flagge“, heißt es in der Erklärung.
Ukraine-Krieg nur durch Gebietskompromisse lösbar: Experte Varwick schlägt eine Formel vor
Update, 18.53 Uhr: Ein Kriegsende in der Ukraine wird nach Einschätzung von Johannes Varwick nicht ohne territoriale Veränderungen möglich sein. Der Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Halle-Wittenberg sagte am Samstag im Deutschlandfunk, das wisse jeder und sei seit Langem klar.
Varwick schlägt eine Formel vor, die beiden Seiten eine gesichtswahrende Lösung ermöglichen könnte: eine De-jure- und eine De-facto-Anerkennung. Die Ukraine könne und solle das nicht „de jure – also förmlich und vollständig – anerkennen“. „Aber man wird nicht drumherum kommen, sich den ‚schmutzigen‘ Realitäten zu beugen.“
Es sei nicht realistisch, dass die Ukraine die Krim oder den Donbass zurückbekomme. Der Politikwissenschaftler sieht keine Chance, die von Russland völkerrechtswidrig besetzten Gebiete militärisch zurückzugewinnen. Die Ukraine werde dem russischen Druck dauerhaft nicht standhalten können. „Natürlich ist es eine fürchterliche Option, aber auch eine fürchterliche Realität“, sagte Varwick. Trotz anerkannter Grenzen von 1991 sei eine Grenzverschiebung nicht zu verhindern. Verhandlungen sollten nicht mit Maximalforderungen überfrachtet werden.
Varwick kritisiert Europa für fehlende realistische Vorschläge. Der Weg zum Frieden sei jedoch erkennbar: „Ich denke, dass wir in einem diplomatischen Endspiel sind.“
Schwere Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Putin verliert 840 Soldaten an einem Tag
Update, 8.51 Uhr: Während Donald Trump um Verhandlungen im Ukraine-Krieg ringt, gehen die Kämpfe an der Front weiter: Bei neuen Offensiven erlitt Russland dabei herbe Verluste. Wie der ukrainische Generalstab mitteilte, verlor die Putin-Armee innerhalb von 24 Stunden mehr als 840 Soldaten. Die Gesamtopferzahl soll dadurch auf 1.075.160 gestiegen sein. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht. Die Verluste in der Gesamtübersicht:
- Panzer: 11.129 (+5 zum Vortag)
- Gepanzerte Fahrzeuge: 23.164 (+4)
- Artilleriesysteme: 31.858 (+23)
- Mehrfach-Raketenwerfer: 1472 (+0)
- Luftabwehrsysteme: 1210 (+0)
- Flugzeuge: 422
- Hubschrauber: 340
- Drohnen: 52.935 (+148)
- Marschflugkörper: 3598 (+0)
- Kriegsschiffe und Boote: 28
- U-Boote: 1
- Fahrzeuge und Tanklaster: 59.512 (+86)
- Spezialausrüstung: 3944
Ukraine-Krieg aktuell: Russland startet Drohnen-Offensive auf Kramatorsk
Update, 6.05 Uhr: Ungeachtet möglicher Verhandlungen über einen Frieden hat Russland seine Offensive im Ukraine-Krieg vorerst fortgesetzt. In der Nacht zu Samstag (23. August) griff die Putin-Armee mit Drohnen vor allem Kramatorsk in der Region Donezk an, wie die Stadtverwaltung auf Telegram mitteilte. Demnach sollen binnen einer Stunde bis zu 30 Explosionen zu hören gewesen sein. Drei Menschen wurden verletzt. Berichte über Todesopfer lagen zunächst nicht vor. Auch aus der Region Sumy wurden wieder Attacken an der Front gemeldet.
Putin-Selenskyj-Treffen im Ukraine-Krieg auf der Kippe?
Update, 17.40 Uhr: Entgegen der Erwartung von Donald Trump sieht Russland bisher keine Grundlage für ein direktes Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Kremlchef Wladimir Putin. „Putin ist bereit, sich mit Selenskyj zu treffen, wenn eine Tagesordnung für den Gipfel vorbereitet ist und diese Tagesordnung ist überhaupt noch nicht fertig“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow dem US-Fernsehsender NBC.