Aktualisiert am 25.08.2025 – 14:31 UhrLesedauer: 1 Min.

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Penny-Markt in Essen: Der Discounter kehrt zum stationären Handel zurück. (Quelle: Uwe Ernst/imago-images-bilder)

Der Discounter Penny stoppt in Deutschland seine E-Commerce-Aktivitäten. Statt Lieferdiensten und Abholstationen wird wieder ausschließlich auf das stationäre Geschäft gesetzt.

Penny (eine Rewe-Tochter) beendet hierzulande das Experiment mit dem Lebensmittel-Lieferservice. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden die bisherigen Kooperationen mit Zustellpartnern wie Bringoo und Wolt eingestellt. Auch ein Abholservice, der zunächst geplant war, wurde schon länger nicht weiterverfolgt.

Ein Sprecher sagte der „Lebensmittel Zeitung“, dass das Interesse am Lieferangebot „über die Zeit“ zurückgegangen ist. Nach der Corona-Pandemie seien „immer mehr Discount-Kunden zum klassischen Einkaufsverhalten“ zurückgekehrt. Gründe seien neben den hohen Lieferkosten auch das dichte Filialnetz mit langen Öffnungszeiten.

Während Penny in Ländern wie Österreich oder Tschechien weiterhin Lieferservices anbietet, gilt die neue Strategie ausschließlich für Deutschland. Hier hatte Penny ab 2021 als erster Discounter überhaupt einen umfangreichen Lieferdienst getestet – zunächst mit dem Start-up Bringoo, später auch mit Wolt in mehreren Großstädten. Doch die Expansion geriet ins Stocken: Am Ende waren nur noch wenige Regionen abgedeckt, bevor die Projekte leise eingestellt wurden.