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Er sieht die Konkurrenz vorbeiziehen, jetzt reicht es Elon Musk: Seine KI-Firma xAI hat am Montag bei einem US-Bundesgericht in Texas Klage gegen Apple und den ChatGPT-Entwickler OpenAI eingereicht.

Der Vorwurf lautet auf Verschwörung zur Wettbewerbsbehinderung im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Apple und OpenAI hätten „die Märkte abgeschottet, um ihre Monopole zu erhalten und Innovatoren wie X und xAI am Wettbewerb zu hindern“, heißt es in der Klageschrift.

Darin wird Apple und OpenAI vorgeworfen, die Produkte der Musk-Firma auch im Apple App Store benachteiligt zu haben. Angeblich seien X und Grok viel weiter unten als andere KI-Apps angezeigt worden, lautet der Vorwurf.

Mit Sam Altman (40) gründete Musk im Jahr 2015 OpenAI, heute sind sie zerstritten

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Foto: Chris Jung/NurPhoto/Shutterstock

Eine Stellungnahme von Apple und OpenAI zur Musk-Klage lag zunächst nicht vor. Der Tesla-Chef hatte bereits Anfang des Monats mit einer Klage gegen Apple gedroht. Er hatte auf seiner Social-Media-Plattform X erklärt, dass Apples Verhalten es jedem anderen KI-Unternehmen außer OpenAI unmöglich mache, die Nummer eins im App Store zu werden.

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Tatsächlich kooperiert Apple mit den ChatGPT-Machern, hat deren berühmte KI-App sogar mit dem eigenen Sprachassistenten Siri verknüpft. ABER: Tatsächlich haben es immer wieder Konkurrenz-Apps an die Spitze der App-Store-Charts geschafft – etwa DeepSeek, Perplexity und auch Musks KI-Tool Grok.

Musks Firma xAI wurde vor weniger als zwei Jahren geschaffen. Sie ist seine Antwort auf die Erfolge von OpenAI, das er einst mitgründete. Jedoch kritisiert er die Firma mittlerweile scharf. Grund: Er hatte sie mit Sam Altman (40) als gemeinnützige Organisation gegründet, inzwischen operieren die ChatGPT-Macher jedoch als Unternehmen. Erst sammelte OpenAI Gelder für den guten Zweck ein – und heute geht es um Milliarden-Profit. Dagegen klagt Musk in einem separaten Verfahren. Zuvor hatte er OpenAI erfolglos ein aussichtsloses Übernahme-Angebot unterbreitet.

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