Wir testen Produkte, damit SIE immer die beste Entscheidung treffen. Heute: Drohnen! Die Bestenliste für den schnellen Überblick finden Sie direkt unten. Im Anschluss folgt der ausführliche Testbericht – inklusive unseres Preistipps.

Inhaltsverzeichnis

Platz 1

Testsieger

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Einfach und sicher zu fliegen
  • Drei Kameras für tolle Videos
  • Lange Flugzeit (51 Minuten)

KONTRA

  • Relativ teuer
  • Gesetzliche Einschränkungen beim Fliegen
  • Tasche und Extra-Akkus nur gegen Aufpreis

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Platz 2

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Einfach und sicher zu fliegen
  • Drei Kameras für tolle Videos
  • Lange Flugzeit (38 Minuten)

KONTRA

  • Relativ teuer
  • Gesetzliche Einschränkungen beim Fliegen
  • Tasche und Extra-Akkus nur gegen Aufpreis

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Platz 3

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Einfach und sicher zu fliegen
  • Lange Flugzeit (41 Minuten)
  • Zwei Kamera für tolle Videos

KONTRA

  • Relativ teuer
  • Controller etwas klobig
  • Tasche und Extra-Akkus nur gegen Aufpreis

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Platz 4

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Doppelkamera für tolle Fotos und Videos
  • Lange Flugzeit (bis zu 45 Minuten)
  • Fliegen bei Nacht, inklusive Hinderniserkennung

KONTRA

  • Extra-Akkus, Ladedock und Tasche nur gegen Aufpreis
  • Gesetzliche Einschränkungen beim Fliegen

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Platz 5

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Schnell startklar, einfach zu fliegen
  • Guter Rundum-Kollisionsschutz
  • Viele Aufnahmemöglichkeiten

KONTRA

  • Relativ hoher Preis
  • Zusatzakkus und Controller mit Display kosten extra

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Platz 6

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Doppelkamera für tolle Fotos und Videos
  • Lange Flugzeit (bis 46 Minuten)
  • Rundum-Hinderniserkennung

KONTRA

  • Extra-Akkus, Ladedock und Tasche nur gegen Aufpreis
  • Gesetzliche Einschränkungen beim Fliegen

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Platz 7

DJI

Mavic 3 Classic

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Einfach und sicher zu fliegen
  • Lange Flugzeit (41 Minuten)

KONTRA

  • Relativ teuer
  • Controller etwas klobig
  • Tasche und Extra-Akkus nur gegen Aufpreis

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Platz 8

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Liefert gute Fotos und Videos
  • Vergleichsweise lange Flugzeit (29 Minuten)
  • Fliegt auch ohne Fernbedienung

KONTRA

  • Nur 2 Gigabyte interner Speicher

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Platz 9

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Leicht zu fliegen
  • Lange Flugzeit (bis zu 31 Minuten)
  • Tolle Foto- und Videoqualität
  • Sensoren (vorne, oben, unten, hinten)

KONTRA

  • Relativ hoher Preis
  • Controller etwas klobig
  • Tasche und Extra-Akkus nur gegen Aufpreis

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Platz 10

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Schnell startklar, einfach zu fliegen
  • Kollisionsschutz
  • Controller mit Display
  • Sehr leicht (249 Gramm) und ausdauernd (30 Minuten)

KONTRA

  • Wichtiges Zubehör kostet extra

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Platz 11

DJI

Mini 3

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Schnell startklar, einfach zu fliegen
  • Controller mit Display
  • Sehr leicht (249 Gramm) und ausdauernd (30 Minuten)

KONTRA

  • Kollisionsschutz nur nach unten
  • Wichtiges Zubehör kostet extra

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Platz 12

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Sehr gute Fluglage
  • Lange Flugzeit (31 Minuten)
  • Noch kompakte Größe
  • Tolle Videoqualität
  • Sehr wertig
  • Sensoren (vorne, unten, hinten)

KONTRA

  • Sehr großer Controller
  • Tasche nur in Fly-More-Combo

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Platz 13

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Ohne Handy und Fernbedienung startklar
  • Leicht und kompakt
  • Viel Automatik und Verfolgen

KONTRA

  • Bilder und Videos mit Schwächen
  • Speicher nicht per SD-Karte erweiterbar

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Platz 14

DJI

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Einfach zu fliegen
  • Filmt in 4K
  • Sehr leicht (249 Gramm)
  • Lange Akkulaufzeit (29 Minuten)

KONTRA

  • Keine Kollisionssensoren
  • Wichtiges Zubehör nur gegen Aufpreis

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Platz 15

HOVERAir

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • 8K-Kamera liefert scharfe Aufnahmen
  • Kurze Ladezeit
  • Drohnen-Führerschein nicht nötig

KONTRA

  • Teuer
  • Etwas kurze Flugzeit

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Platz 16

Revell

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Relativ günstiger Preis
  • Kompakt und leicht (unter 250 Gramm)
  • Zweitakku mitgeliefert

KONTRA

  • Aufnahmen verwackelt und verrauscht
  • Steuerknüppel haken
  • Kein Kollisionsschutz

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Platz 17

Rollei

Details zum TestNach unten gerichteter Pfeil

PRO

  • Relativ günstiger Preis
  • Kompakt und leicht (unter 250 Gramm)
  • GPS und Follow-Me-Funktion

KONTRA

  • Kein Kollisionschutz
  • Schwache Bild- und Videoqualität
  • Aufnahmen oft verwackelt

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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

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Mit einer Drohne erkunden heute viele Menschen die Welt aus der Vogelperspektive und nehmen beeindruckende Fotos und Videos auf. Selbst handliche Quadrokopter punkten mit ausdauerndem Akku und hochauflösender Kamera. Marktführer DJI prägt den Markt, doch auch Revell, Rollei und weitere Anbieter spielen mit. Welche Modelle eignen sich für Einsteiger, welche erfüllen Profi-Ansprüche und welche liefern die beste Bildqualität? Antworten liefert unser Drohnen-Test, inklusive der wichtigsten Flugregeln und Gesetze.

Das Wichtigste in Kürze

  • Testsieger: DJI Mavic 4 Pro – sehr hohe Bildqualität, 6K bis 60 fps, 51 Minuten Flugzeit; ab rund 2000 Euro (Preis zum Testzeitpunkt).
  • Preistipp: DJI Mini 4 Pro – 4K Videos, 48-Megapixel-Fotos, Kollisionsschutz und „Follow me“; ab etwa 700 Euro (Preis zum Testzeitpunkt).
  • Nur Drohnen unter 250 Gramm dürfen ohne Drohnenführerschein geflogen werden. Darüber hinaus gelten weitere Vorschriften.

Testsieger:DJI Mavic Pro 4

Für Flug und Film liefert derzeit keine Drohne bessere Ergebnisse als die DJI Mavic 4 Pro, Profi-Systeme für Hollywood ausgenommen. Mit diesem Modell enstanden im Test Aufnahmen in Top-Qualität. Ob YouTube, Instagram oder Urlaubsfilm: Die DJI Mavic 4 Pro liefert sehr schöne Bilder mit ausgeprägter Tiefe, sauberer Farbwiedergabe und wenig Rauschen. Auch Videos gelingen stark: Das Gerät zeichnet in bis zu 6K-Auflösung (6144 x 3160 Pixel) mit 60 Bildern pro Sekunde (fps) auf.

Externe VerlinkungMavic 4 Pro

Die Steuerung setzt Befehle präzise um, Verzögerungen oder Abweichungen fallen nicht auf. Für knapp 2000 Euro erhalten Sie eine Drohne, die auf sich selbst achtgibt und mit einer Flugdauer von 51 Minuten genug Reserven für viele Projekte mitbringt. Wer die „Fly More Combo“ mit Netzteil und zusätzlicher Ladestation wählt, zahlt etwa 2600 Euro (Preis zum Testzeitpunkt).

Preistipp:DJI Flip

Die beste Einstiegsdrohne kommt ebenfalls von DJI: Die kompakte Flip kostete zum Testzeitpunkt rund 380 Euro. Sie liefert Videos in detailreicher 4K-Auflösung und beinahe 30 Minuten Flugzeit mit einer Akkuladung. Leichtes Ruckeln und etwas Rauschen schwächen die Bildqualität minimal. Kollisionsschutz, automatisches Hinterherfliegen per „Follow Me“-Funktion, Steuerung per App oder gar ganz ohne Controller sowie viele Aufnahmefunktionen sind an Bord. Dank einem Abfluggewicht von 249 Gramm gelten weniger rechtliche Hürden vor dem Abheben. Zudem lässt sich die DJI Flip leicht bedienen und bietet einen Steckplatz für die Speichererweiterung per microSD-Karten. Alle Infos lesen Sie im ausführlichen Test der DJI Flip.

Es muss aber nicht immer DJI sein: Auch andere Hersteller wie Revell und Rollei verkaufen Foto- und Video-Drohnen. Die Geräte starten bei etwa 140 Euro, lassen sich jedoch schwerer fliegen und liefern weniger ansehnliche Luftaufnahmen. Für gelegentliche Runden und Schnappschüsse genügen sie trotzdem.

So testen wir:Luftakrobat oder Feder im Wind?

Eine gute Drohne soll Hobbypiloten glücklich machen. Sie wollen schnell starten und sicher durch die Luft schweben. Ambitionierte Filmer wünschen sich eindrucksvolle Manöver und ansehnliche Videos. Deshalb bewertet COMPUTER BILD die Flugsicherheit sowie die Foto- und Videoqualität (mehr dazu weiter unten). Außerdem müssen Drohnen im Test folgende Disziplinen meistern:

Start und Steuerung

Günstige Einstiegsdrohnen kommen oft mit einfachem Controller. Bessere Modelle lassen sich über eine eigene Fernbedienung und oder per App auf dem Smartphone steuern. DJI, Rollei und einige Revell-Modelle setzen auf die Kombination aus Controller und Handy, das als Display dient. Darüber greifen Sie auf das Live-Bild zu, wählen Flugmanöver oder justieren die Kamera. Einige Kamera-Drohnen reagieren zusätzlich auf Gesten, etwa ein automatisch ausgelöstes Foto beim Anheben des Arms.

Mit der DJI-App können Nutzer bewegte Motive direkt markieren. Drohne und Kamera richten den Fokus dann dauerhaft auf das gewählte Objekt.

(Foto: DJI, COMPUTER BILD)

Flugfunktionen

Um Anfängern die Steuerung zu erleichtern und Profis bei waghalsigen Manövern zu unterstützen, bringen Spitzenmodelle umfangreiche Hilfen mit. Teure DJI Drohnen verfolgen ein Objekt („Follow me“), umkreisen es oder fliegen eine zuvor festgelegte Route – alles automatisch. Praktisch ist die „Return To Home“-Funktion: Gute Drohnen kehren selbstständig zum Startpunkt zurück, wenn der Akku zur Neige geht oder die Verbindung zur Fernsteuerung abbricht.

Maximale Flugzeit

Kleine Spielzeugdrohnen ohne Kamera schaffen oft nur wenige Minuten, bevor der Akku schlapp macht. Stundenlange Flüge gelingen auch Profi-Modellen nicht. Die Mini-Drohnen von DJI kamen im Test auf bis zu 29 Minuten, die Air-Reihe hielt bis zu 31 Minuten durch, und die Mavic-Drohnen blieben bis zu 46 Minuten in der Luft.

Tempo und Reichweite

Zwischen großen und kleinen Drohnen liegen deutliche Unterschiede. Günstige Einsteigergeräte funken oft nur 10 bis 50 Meter weit, teurere schaffen 100 Meter oder sogar mehrere Kilometer. In den meisten Fällen dürfen Sie ohnehin nur in Sichtweite fliegen.

Viele DJI-Drohnen werden mit einem handlichen Controller geliefert. Das eingesetzte Smartphone mit App fungiert dabei als Display.

(Foto: COMPUTER BILD)

Ausstattung und Zubehör

Neben Kamera und Controller liegt bei einigen Modellen eine Brille bei, mit der Sie spezielle FPV-Drohnen steuern. Was diese Geräte können, folgt im nächsten Abschnitt. Wichtiger sind Ersatzpropeller, mehrere Akkus samt Ladedock, Filter für besondere Videoaufnahmen und eine Tasche für den Transport von Drohne und Zubehör. Achten Sie darauf, was der Hersteller anbietet, beilegt oder extra berechnet.

Gewicht

Die leichtesten Mini-Drohnen wiegen unter 50 Gramm. Flieger mit Kamera starten bei rund 300 Gramm, inklusive Akku bringen einige mehr als 1000 Gramm auf die Waage. Ausnahme: Die kompakten Mini-Drohnen von DJI sowie Modelle von Revell und Rollei bleiben trotz Kamera mit 249 Gramm echte Leichtgewichte. Beachten Sie, dass je nach Gewicht besondere Vorschriften für die Fernsteuerung gelten (siehe unten).

Im Praxistest zeigen alle Drohnen in freier Umgebung, wie gut sie fliegen und wie zuverlässig ihre Hinderniserkennung arbeitet.

(Foto: COMPUTER BILD)

Kompakte Selfie-Drohne:DJI Neo

Wenn der Arm fürs Handy-Selfie zu kurz ist oder kein Platz fürs Aufstellen bleibt, eröffnet die DJI Neo neue Perspektiven. Die Bedienung gelingt sehr einfach: Die Drohne startet per Handy, Fernbedienung oder auf Knopfdruck. Sie folgt bewegten Motiven souverän und filmt automatisch aus vielen Blickwinkeln. Die Foto- und Videoqualität passt für die Größe: Die Aufnahmen wirken etwas detailarm, reichen für soziale Netzwerke aber meist aus. Der Preis lockt: Ab 170 Euro (Preis zum Testzeitpunkt) geht es los, die Fly More Combo mit Controller und zwei Zusatzakkus gibt es für knapp 280 Euro.

Externe VerlinkungNeo

DJI

Neo

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Drohnen für Anfänger oder Profis?

Klären Sie vor dem Kauf, was die Drohne leisten soll. Genügen kurze Flüge oder möchten Sie mit Kamera an Bord ansehnliche Aufnahmen festhalten? Grundsätzlich lassen sich Drohnen in drei Kategorien einordnen:

Profi-Drohnen: Teurere Modelle ab rund 600 Euro zielen auf eindrucksvolle Luftaufnahmen. Sie tragen sehr leistungsfähige Kameras, die mindestens in Full-HD-Auflösung (1920×1080 Pixel) filmen. Top-Modelle von DJI schaffen 6K-Auflösung und knipsen 100-Megapixel-Fotos. Aufwändige Gimbals stabilisieren die Kamera für ruhige Bilder beim Rundflug. Einige Modelle kosten sogar deutlich über 10.000 Euro. Diese Drohnen eignen sich weniger für den Privatgebrauch und kommen eher beim Militär oder in Hollywood für professionelle Produktionen zum Einsatz. Dazu zählen etwa die Parrot Anafi USA oder die Sony Airpeak, die dank Halterung sogar eine Sony-Alpha-Kamera in die Luft bringt.

FPV-Drohnen: Wer es rasanter mag, greift zu einer FPV-Drohne wie der DJI FPV oder der noch kompakteren und besser gegen Kollisionen geschützten DJI Avata. FPV steht für „First Person View“. Praktisch heißt das: Sie sehen quasi durch die Augen der Drohne in Echtzeit, was die Kamera filmt. Diese Fluggeräte steuern Sie mit einer Videobrille, die das Kamerabild direkt vor das Auge holt. FPV erlaubt spektakuläre Actionvideos mit schnellen und waghalsigen Manövern bei bis zu 200 km/h. Eine FPV-Drohne bietet weniger Schutz vor Bruchlandungen und Kollisionen, aber mehr Freiheit beim Fliegen. Sie jagt schnellen Autos hinterher, zieht Loopings um Felswände oder rauscht im Sturzflug einen Wasserfall hinunter, mit einer normalen Drohne undenkbar.

Schnell, aber mit Einschränkung: Beim FPV-Fliegen schreibt das EU-Regelwerk vor, dass ein „Spotter“ neben dem Piloten steht und stets Sichtkontakt zur Drohne hält.

(Foto: DJI)

Hobby- oder Spielzeugdrohnen: Bei günstigen Modellen bis 200 Euro steht der Spaß am Fliegen im Vordergrund. Einige knipsen oder filmen, doch die Qualität bleibt meist bescheiden. Oft erreichen die Kameras nicht einmal Full HD. Viele Modelle wiegen unter 20 Gramm, sodass schon wenig Wind die Steuerung erschwert oder unmöglich macht.

Mit Sensoren einfacher:Sicher und kunstvoll fliegen

Drohnen zu fliegen wird einfacher, bleibt aber eine Herausforderung: Gerade Spielzeugdrohnen lassen sich schwer kontrollieren. Dafür reagieren sie weniger empfindlich und bleiben in geringer Höhe. Nach einem Absturz springt vielleicht ein Propeller ab, den Sie einfach wieder aufstecken und erneut starten. Schwerere Profi-Drohnen fliegen dank vieler Sensoren und stärkerer Motoren sicherer, sind aber anfälliger: Ein Zusammenstoß kann schnell Schäden verursachen. Ersatzrotoren liegen oft bei, doch ohne zuverlässigen Kollisionsschutz wird es je nach Modell schnell teuer, bis zu 1000 Euro.

Eine Drohne sollte mindestens Abstandssensoren nach unten, vorn und hinten besitzen. Neuere DJI-Modelle und andere Top-Drohnen überwachen zusätzlich den Bereich über der Drohne und zu den Seiten. Günstige Modelle verzichten zugunsten der Kompaktheit zumindest auf Kollisionssensoren, ein nachvollziehbarer Kompromiss.

So soll es sein: Der Herbsthimmel bleibt klar erkennbar, dunkle Häuser und der See verschwinden nicht im Schatten. Eine Drohne mit guter Kamera liefert eine ausgewogene Bilddynamik.

(Foto: COMPUTER BILD)

Drohnen für Anfänger:Das können Hobbydrohnen

Wer keinen Profi-Einsatz plant oder nicht über 1000 Euro investieren will, schaut sich bei Hobby-Drohnen um. Im Vergleich zu den großen Modellen senden die leichten Fluggeräte eine klare Botschaft: Wir wollen spielen. Besonders spannend sind kompakte Quadcopter von Rollei und Revell. Flüge in freier Natur planen Sie besser nur bei sehr wenig Wind, denn das geringe Gewicht macht die Geräte anfällig für Böen.

In einem Punkt liegen die Kleinen deutlich zurück: Flugzeiten von fünf bis zehn Minuten pro Akku sind üblich, anschließend müssen sie oft 45 Minuten oder länger an die Steckdose. Das Vergnügen bleibt kurz. Planen Sie deshalb Ersatzakkus ein. Bei auffällig günstigen Angeboten deutlich unter 100 Euro ist besondere Vorsicht geboten.

Externe VerlinkungNavigator NXT

Regeln, Plakette und Drohnenführerschein

Darf ich eine Drohne fliegen? Seit dem 1. Januar 2021 gelten in Deutschland strengere Vorschriften. Das Wichtigste: Jede Drohne ab 250 Gramm erfordert einen Drohnenführerschein. DJI bleibt mit der leichten Einsteigerdrohne „Mini“ bei 249 Gramm unter dieser Grenze. Die Prüfung legen Sie online beim Luftfahrtbundesamt (LBA) ab. Zusätzlich müssen Sie sich dort als Lenker einer Drohne mit Kamera und Co. registrieren und die vergebene Registrierungsnummer gut sichtbar am Gerät anbringen. Ohne diese Kennzeichnung ist der Betrieb nicht erlaubt. Ein einfacher Aufkleber mit Name und Adresse reicht nicht mehr. Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Drohnen: Diese Regeln gelten ab dem 1. Januar 2021“.

Vor jedem Start sollten Sie prüfen, ob der Bereich freigegeben ist. Hilfreich sind dafür die Website Map2Fly und die App der Deutschen Flugsicherung. Grundsätzlich tabu sind Flüge in der Nähe von Flughäfen sowie über Krankenhäusern, Schifffahrtswegen und Naturschutzgebieten. Auch das Nachbargrundstück bleibt ohne ausdrückliche Genehmigung verboten. Wichtig: Seit 2024 verlangt die EU für Drohnen eine CE-Klassifizierung. COMPUTER BILD erklärt die Details im Ratgeber „Neue Drohnen Regeln und CE-Klassen: Das ändert sich ab dem 1. Januar 2024„.

Unser Fazit:So schlagen sich die Drohnen

Ein Blick auf die Bestenliste zeigt: Die besten Drohnen für den privaten Einsatz kommen von DJI. Der Marktführer hat für jedes Budget ein passendes Modell. DJI-Drohnen steuern sich leicht, bringen viele Funktionen mit und liefern ansehnliche Fotos und Videos. Die DJI Mini 4 Pro (ab etwa 739 Euro, Preis zum Testzeitpunkt) und die Selfie Drohne DJI Neo (ab knapp 170 Euro) sind besonders kompakt, die aktuelle DJI Mavic 4 Pro (ab rund 2000 Euro, Preis zum Testzeitpunkt) liefert mit 6K-Kamera die besten Aufnahmen und punktet mit 51 Minuten Flugzeit.

Wer vor allem Spaß am Fliegen sucht, greift zur Rollei Fly 100pro, zur Revell Navigator NXT oder zum leichten Ryze Tech Tello für unter 140 Euro. Hier liegen die Einstiegshürden niedriger, denn Führerscheine betreffen vor allem die Schwergewichte unter den Drohnen.

FAQ:Häufige Fragen zu Drohnen

Wie teuer ist eine Drohne?

Drohnen gibt es bereits unter 100 Euro. Für gute Fotos und Videos sollten Sie mindestens 300 Euro einplanen. Für Profi-Drohnen mit 4K-Filmen fallen, wie bei der DJI Mini 3, etwa 350 Euro an; je nach Modell, zum Beispiel der DJI Mavic Pro 4, können die Kosten jedoch auf mehrere Tausend Euro steigen.

Welche Drohnen-Arten gibt es denn?

Im Fokus von COMPUTER BILD stehen handliche Drohnen mit Kamera für starke Videos und Sensoren für sicheres Fliegen. Daneben gibt es rasante FPV-Drohnen für actionreiches Fliegen sowie günstige Einsteiger- und Spielzeugdrohnen für einige Minuten entspanntes Flugvergnügen ohne Filmen.

Wer baut die besten Drohnen?

Die besten Drohnen kommen von DJI. Der Marktführer bietet für jedes Budget passende Modelle. DJI-Drohnen steuern sich leicht, bringen viele Funktionen mit und liefern ansehnliche Fotos und Videos. Damit deckt DJI vom Einsteiger bis zum Profi viele Einsätze ab.

Welche preiswerte Drohne lohnt sich?

Wer vor allem Flugspaß möchte, greift zu den kleinen Quadcoptern von Carrera. Wer zusätzlich filmen will, fährt mit der Einsteigerdrohne DJI Mini 3 gut. Beide lassen sich leicht steuern.

Welche Drohne filmt und fotografiert am besten?

Die besten Aufnahmen liefert der aktuelle Testsieger DJI Mavic 4 Pro. Der Flieger bringt schickes und dynamisches Videomaterial nach Hause. Mit großem 4/3 Zoll Bildsensor, Hasselblad-Optik und unterstützender Telelens-Kamera gelingen selbst ungeübten Piloten ansehnliche Aufnahmen.

Was ist beim Kauf einer Drohne wichtig?

Vor dem Kauf legen Sie fest, was die Drohne leisten soll. Möchten Sie nur ein wenig durch die Luft sausen oder soll eine Kamera an Bord die Flüge ansehnlich festhalten? Wichtig ist auch die Steuerung per Controller, Handy oder beidem sowie die Frage, ob Sensoren Zusammenstöße und Bruchlandungen vermeiden. Prüfen Sie, wie direkt die Eingaben umgesetzt werden und wie übersichtlich App und Fernbedienung sind. Für lange Flugzeiten hilft ein starker Akku oder eine aufladbare Ersatzbatterie. Bevor Sie abheben, prüfen Sie die aktuellen gesetzlichen Vorgaben: Sie regeln, wer welche Drohne wo fliegen darf. Oft sind ein Drohnenführerschein und eine Registrierung erforderlich.

Die besten Drohnen im VergleichDie besten Drohnen im Vergleich

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