Nico Schlotterbeck (25) befindet sich nach seinem Meniskusriss auf dem Weg zurück ins Team von Borussia Dortmund – und womöglich auch bald wieder in den Kreis der Nationalmannschaft. Am Mittwochabend gab Bundestrainer Julian Nagelsmann ein positives Update zur Situation des Innenverteidigers.
„Der Austausch war gut, er macht gute Fortschritte und will bald wieder einsteigen“, erklärte Nagelsmann bei der Bekanntgabe des neuen DFB-Kaders. Zwar steht Schlotterbeck für die anstehenden Qualifikationsspiele gegen die Slowakei und Nordirland nicht zur Verfügung, doch der Bundestrainer betonte: „Eigentlich ist er beschwerdefrei. Es war eine schwere, blöde Verletzung und er hat auch uns sehr gefehlt.“
Nagelsmann unterstrich zudem die Qualitäten des Linksfußes: „Sein Profil mit guter Schnelligkeit, gutem Spielaufbau und Aggressivität im Verteidigen sowie der pure Siegeswille machen ihn zu einem Spieler, den ich gerne als gesetzt sehen würde – aber dafür muss er spielen und gesund sein.“ Prognostiziert ist derzeit eine Rückkehr im Oktober, womöglich könnte es auch etwas schneller gehen könnte. Die Aussagen deuten jedenfalls darauf hin, dass Schlotterbeck auf dem richtigen Weg ist.
Damit darf sich nicht nur die DFB-Elf Hoffnung auf ein baldiges Comeback machen. Auch der BVB, der sich gerade erst mit Aarón Anselmino auf Leihbasis vom Chelsea FC verstärkt hat, könnte schon zeitnah wieder auf Schlotterbeck bauen.
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