Das rücksichtslose Gegeneinander der zerstrittenen Lager steht im krassen Widerspruch zum Anspruch der AfD, Vertreterin der Bürger sein zu wollen. Eine „Alternative“, die vor allem mit sich selbst beschäftigt ist und die Stadt lähmt, disqualifiziert sich selbst.

An ihr solle künftig kein Weg vorbeiführen, lautete die selbstbewusste Ansage der Chemnitzer AfD vor der Wahl des Stadtrats im vergangenen Jahr. „Konstruktive Vorschläge im Sinne eines stetig wachsenden Bevölkerungsanteils“, so das Versprechen. Die Rechnung ging auf: Mit fast 25 Prozent wurde die AfD stärkste im Stadtrat vertretene

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