Im Rahmen des Ferienprogramms hatte der Fränkische-Schweiz-Verein (FSV) Leutenbach zu einem besonderen Ausflug eingeladen: ein Besuch des Flughafens Nürnberg.

21 Kinder und 13 Begleitpersonen erhielten dabei einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Airports, Einblicke, die sonst nur ganz wenigen vorbehalten sind. Eingeladen hatte das Leutenbacher FSV-Mitglied Matthias Reubel, der am Nürnberger Flughafen beschäftigt ist.

Er begrüßte die Besucherinnen und Besucher aus der Gemeinde Leutenbach und erklärte zunächst die wichtigsten Regelungen, die beim Betreten des Flughafens einzuhalten sind. Für die Kinder war es bereits ein Erlebnis, durch den Personaleingang einzutreten und den Sicherheitscheck zu passieren, eine Prozedur, die auch Matthias Reubel und alle Beschäftigten des Flughafens tagtäglich durchlaufen müssen.

Ein erstes Highlight erwartete die Gäste in der riesigen Halle der Flughafenfeuerwehr, die mit den modernsten Löschfahrzeugen ausgestattet ist. Besonders großes Glück hatten die Kinder, da die Feuerwehr gerade eine Übung an einem Flugzeugnachbau in Originalgröße durchführte. Mit gleich zwei gewaltigen Rosenbauer-Panther 6×6 und mächtigen Wasserkanonen wurde ein Triebwerksbrand simuliert und innerhalb weniger Sekunden gelöscht; ein spannender und eindrucksvoller Moment für alle Zuschauer.

Im Anschluss ging es mit dem Flughafenbus direkt auf die Start- und Landebahn. Dort nahm der Bus für die Kindern Fahrt auf, begleitet von eigens eingeschalteten, hell erleuchteten Pistenrandlichtern, die den Eindruck eines echten Flugzeugstarts vermittelten.

Begeistert beobachteten die Kinder danach die Starts und Landungen verschiedener Flugzeugtypen. Auch das Rangieren der Flugzeuge durch die sogenannten Pushback-Fahrzeuge, die die tonnenschweren Maschinen von der Parkposition in Richtung Startbahn schieben, sorgte für Staunen.

Weiter ging es zum Abfertigungsbereich, wo die Besuchsgruppe live miterlebte, wie ein eben gelandetes Flugzeug entladen wurde. „Jeder Handgriff und jeder Ablauf muss sitzen und wird regelmäßig geübt“, erklärte Matthias Reubel und gab damit spannende Einblicke in die Präzision der Flughafenarbeit.

Danach führte die Tour noch an den Hallen für die Instandsetzung der Flugzeuge vorbei. Nach so vielen Eindrücken und Erlebnissen hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit dem Bus ging es zurück nach Leutenbach, im Gepäck viele unvergessliche Eindrücke. red