Kompletter Umbau geplant

Diese Bahnhöfe zwischen Nürnberg und Regensburg werden modern

28.08.2025 – 17:25 UhrLesedauer: 2 Min.

Empfangshalle mit Designelementen aus Holz und Glas im Bahnhof Ansbach: Nach diesem Vorbild könnten auch "Zukunftsbahnhöfe" entlang der Strecke Nürnberg–Regensburg modernisiert werden.Vergrößern des Bildes

Empfangshalle mit Designelementen aus Holz und Glas im Bahnhof Ansbach: Nach diesem Vorbild könnten auch „Zukunftsbahnhöfe“ entlang der Strecke Nürnberg–Regensburg modernisiert werden. (Quelle: DB AG/Christian Bedeschinski)

Die Bahn plant eine Sanierung der Strecke zwischen Feucht und Regensburg – auch die Stationen werden erneuert. Was sich für Fahrgäste ändert – und wann die Arbeiten starten.

Im Rahmen einer Generalsanierung will die Deutsche Bahn alle 20 Bahnhöfe entlang der Strecke Nürnberg-Feucht bis Regensburg-Prüfening modernisieren. Die Hauptarbeiten beginnen am 6. Februar 2026 und sollen bis zum 10. Juli desselben Jahres abgeschlossen sein. Erste vorbereitende Maßnahmen laufen bereits.

Alle Stationen im Nürnberger Umland sollen laut Bahn nach einem einheitlichen Qualitätsstandard umgestaltet werden. Im Mittelpunkt steht der barrierefreie Ausbau – mit stufenlosem Zugang zu den Bahnsteigen, neuer Wegeführung und moderner Ausstattung. Ziel sei es, die Bahnhöfe funktional und optisch aufeinander abgestimmt zu gestalten.

Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei dem Erscheinungsbild: Holz, Glas und Farbakzente in Grün, Blau und Orange sollen für ein modernes Design sorgen, wie die Bahn auf Anfrage von t-online schreibt.

Mit Ausnahme der Bahnhöfe Feucht und Regensburg-Prüfening sollen alle Stationen entlang der Strecke sogenannte „Zukunftsbahnhöfe“ werden. Diese zeichnen sich laut Bahn durch klare Anforderungen an Aufenthaltsqualität, Nachhaltigkeit und Funktionalität aus.

Eine Bahnsprecherin erklärte: „Zukunftsbahnhöfe sind aus einem Guss geplant – mit moderner Technik, nachhaltigen Materialien und einer Gestaltung, die sich an der regionalen Identität orientiert.“

Schon seit Sommer laufen erste Vorarbeiten. Dazu gehören Vermessungen, Baugrunduntersuchungen und Umweltmaßnahmen. Außerdem werden Ausweichstrecken ertüchtigt – etwa die Donautalbahn zwischen Regensburg und Ingolstadt sowie Routen über Schwandorf und Rosenheim. Sie sollen den Ersatzverkehr während der Bauzeit aufnehmen.

Konkrete Visualisierungen der neuen Bahnhöfe gibt es bislang nicht. Auch zur Höhe der Investitionen in einzelne Stationen im Nürnberger Raum macht die Bahn derzeit keine Angaben. Medieninhalte und weitere Informationen sollen nach und nach auf der Projekt-Website zur Generalsanierung in Bayern veröffentlicht werden.