29.08.2025,
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Der Immobilien-Entwickler Warimpex verbucht im 1. Halbjahr stabile Umsätze in Höhe von 10,2 Mio. Euro (Vorjahr: 10,3 Mio. Euro). Das EBITDA erhöhte sich vor allem durch die gestiegenen Umsatzerlöse der Büroimmobilien von 0,4 Mio. auf 0,6 Mio. Euro. Das EBIT war im Berichtszeitraum ausgeglichen, während im Vergleichszeitraum des Vorjahres Bewertungsverluste von Immobilien zu einem negativen EBIT von rund -6,1 Mio. Euro führten. Das Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen verbesserte sich im 1. Halbjahr im Vergleich zur Vorjahresperiode von -10,3 Mio. Euro auf -3,0 Mio. Euro und das Periodenergebnis von -8,8 Mio. Euro auf -3,0 Mio. Euro. CEO Franz Jurkowitsch: „Unser Kernmarkt Polen wächst etwas über dem EU-Durchschnitt. Dort schreiten unsere Projektentwicklungen sowie Neuvermietungen in unseren Büros planmäßig voran. Erfreulich ist insbesondere, dass wir unser Mogilska 35 Office zuletzt vollständig vermieten konnten und sich daraus nach Fertigstellung der Mieterausbauten und dem Einzug aller Mieter künftig entsprechend höhere Umsatz-Beträge ergeben. Gleichzeitig setzen wir auf eine weitere Diversifizierung unseres Portfolios mit neuen Projekten im Bereich Wohnen und Büro in Krakau.“ Das Immobilienportfolio der Warimpex umfasste zum Stichtag 30. Juni 2025 zwei Hotels mit insgesamt 744 Zimmern (anteilsbereinigt ca. 537 Zimmern) und sechs Büroimmobilien mit ca. 85.000 m2 vermietbarer Büro und Geschäftsfläche. Warimpex setzt in Polen den Schwerpunkt auf neue Projekte im Bereich Wohnen und Büro in Krakau. Für das Projekt Mogilska 31 mit 146 Wohneinheiten samt Retail-Flächen und Stellplätzen wird im Herbst 2025 die entsprechende Baugenehmigung erwartet. Das jüngste Bürogebäude, das Mogilska 35 Office in Krakau, ist vollständig vermietet und die Umsatz-Beiträge werden sich nach Einzug der Mieter entsprechend erhöhen. „Für das fortlaufende Jahr rechnen wir weiterhin mit einer positiven Entwicklung unseres operativen Geschäfts“, sagt Franz Jurkowitsch.
Die CPI Europe AG verbucht im 1. Halbjahr Mieterlöse in Höhe von 280,6 Mio. Euro, das entspricht einem Minus von 4,1 Prozent im Vergleich mit der Vorjahresperiode. Das Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerten liegt bei +129,7 Mio. Euro (vs. -82,5 Mio. Euro in der Vorjahresperiode). Laut CPI wird damit die bereits 2024 beginnende Stabilisierung des Marktumfelds widergespiegelt. Das EBIT erhöhte sich im Periodenvergleich von 97,7 Mio. Euro auf nunmehr 324,8 Mio. Euro, das Konzernergebnis stieg von 43,0 Mio. Euro auf nunmehr 211,0 Mio. Euro. Der FFO 1 nach Steuern liegt bei 131,3 Mio. Euro, das ist ein Minus von 12,4 Prozent zum Vorjahreswert. Das Immobilienportfolio der CPI Europe umfasste zum Halbjahr 368 Objekte mit einem Portfoliowert von 7.716,0 Mio. Euro. Der Vermietungsgrad lag bei 94,0 Prozent. Die Verkäufe von Non-Core Assets beliefen sich im 1. Halbjahr 2025 auf 551,7 Mio. Euro, wie CPI mitteilt. Die Eigenkapitalquote liegt bei 46,9 Prozent, der Netto-Loan-to-Value (Netto-LTV) bei 43,0 Prozent. auf. Die liquiden Mittel betrugen 616,2 Mio. Euro. Der IFRS-Buchwert je Aktie erhöhte sich auf 30,09 Euro. Der Substanzwert EPRA-NTA je Aktie stieg per 30.Juni 2025 auf 32,75 Euro und spiegelt den im 1. Halbjahr 2025 erzielten Konzerngewinn wider. Wie berichtet, haben CPI Europe und S Immo im August 2025 ihre Unternehmensstrategien und Portfolioausrichtungen an die Assetklassen der CPI Property Group angeglichen. Konkret wurden die Nutzungsarten Büro und Einzelhandel um relevante von der Muttergesellschaft abgedeckte Assetklassen und Kernmärkte erweitert. Damit wird das Investmentprofil der Gesellschaften durch eine verstärkte Portfoliodiversifizierung weiter optimiert, so die Gesellschaft.
CPI Europe AG (
Akt. Indikation: 19,07 /19,44, 1,66%)
Die Strabag hat den neu errichteten ÖFB Campus inklusive der neuen ÖFB-Geschäftsstelle in der Seestadt Aspern fertiggestellt und nun übergeben. Insgesamt können nun ein Kunst- und vier Naturrasenplätze, das Kleinstadion mit einer Kapazität von knapp 1.000 Zuschauer:innen, die neue Geschäftsstelle des ÖFB, diverse Lagerräumlichkeiten und ein Quartier für Spieler:innen in Betrieb genommen werden. Der Auftragswert lag bei 49 Mio. Euro.
Strabag (
Akt. Indikation: 78,10 /78,20, -0,70%)
Pierer Mobility-CEO Gottfried Neumeister gab am Donnerstag Nachmittag bei einem Investoren-Call Einblick in die aktuellen Schwerpunkte des Unternehmens. Nach dem erfolgreichen Sanierungsverfahren von drei KTM Gesellschaften will man die Gruppe nun zukunftsfit aufstellen und neue Strukturen schaffen. Der Fokus liegt au dem Kerngeschäft, eine Schärfung des Markenportfolios wird umgesetzt. Wie berichtet, hat sich das Unternehmen kürzlich von CV Motors und dem XBow-Geschäft getrennt. „Fünf verschiedene Marken sind einfach zu viel“, so Neumeister. Die Gruppe konzentriert sich nun auf ihr Motorradgeschäft; das Fahrradgeschäft wird bis Ende des Jahres eingestellt. Laut Gottfried Neumeister wurde ein Effizienz- und Kostensenkungs-Programm eingeleitet. Im Visier stehen vor allem die Materialkosten. Es gibt hier deutliches Einsparpotenzial, so Neumeister. Aufgrund der Lieferengpässe in der Coronazeit sei die Zahl der Lieferanten auf ca. 510 angewachsen, hier wolle man ansetzen und deutlich reduzieren. Auch beim Produktportolio bzw. der Modellvielfalt soll es eine dezente Anpassung geben. Was die Lieferanten anbelangt, sei man gerade dabei das Vertrauen wieder aufzubauen. Hohe Priorität hat der weitere Abbau der Lagerbestände. Da dem Handel weiter die Möglichkeit gegeben werden muss die Lagerbestände weiter abzubauen, werden auch in 2026 weniger Motorräder produziert und verkauft werden. Für 2026 ist die Produktion von ca. 110.000 Stück (Einschichtbetrieb) in Österreich geplant.
Pierer Mobility (
Akt. Indikation: 16,86 /17,12, -1,45%)
Die Analysten der Baader Bank stufen die EVN-Aktie nach Zahlen-Bekanntgabe weiter mit Add und Kursziel 26,9 Euro ein. „Die Erträge entsprachen den Schätzungen und die Prognose für das Geschäftsjahr wurde bestätigt. Es wird ein Nettoergebnis im Bereich von 400 bis 440 Mio. Euro erwartet, was die Vorsicht im Hinblick auf das vierte Quartal widerspiegelt,“ so die Experten.
EVN (
Akt. Indikation: 23,05 /23,15, 0,43%)
Die Analysten der Erste Group stufen die Wienerberger-Aktie weiter mit „Accumulate“ ein und passen das Kursziel von 36,5 auf nunmehr 35,7 Euro an. Für die Strabag-Aktie gibt es seitens der Erste-Analysten ein höheres Kursziel von 93,0 Euro (zuvor 91,6 Euro), die Accumulate-Empfehlung wurde bestätigt. Die Porr-Aktie bleibt für die Erste Group ebenso ein „Accumulate“ mit neuem Kursziel von 33,8 Euro (davor 34,2 Euro).
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 29.08.)
(29.08.2025)
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